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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einem einzigartigen Buch-Konzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte: Die Französische Zentrale für Tourismus hat die Kosten für Flug und Unterkünfte auf diversen Recherchereisen übernommen. Bildmaterial selbst erstellt von Verlag Best of HR – Berufebilder.de​®.  Reiseveranstalter Siglinde Fischer hat die Kosten für diverse Untekünfte auf einer Recherche-Reise nach Frankreich übernommen. 

Hier schreibt für Sie:

Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index. Sie ist außerdem Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Laut ZEIT gehört ihr als Marke eingetragenes Blog Best of HR – Berufebilder.de® zu den wichtigsten Blogs für Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Mehr zu ihr im Werdegang. Alle Texte von Simone Janson.

Berufsbild! Wellnesscoach: Der Entspannungs-Berater für Dauergestresste

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Noch vor gut zehn Jahren war der Begriff Wellness in Deutschland weitgehend unbekannt. Doch heute ist der Markt Milliardenschwer.

Wellness

Boombranche Wellness: Viele Leute zahlen viel Geld dafür. Warum?

Früher fuhren Allerhöchstens Opa und Oma mal zur Kur. Doch inzwischen ist die Wellness-Branche zu einem milliardenschweren Markt geworden, der immer mehr Erholungssuchende anzieht. Ob als Naheziel oder bei Fernreisen: Wellness und Spa-Urlaube verzeichneten in den letzen Jahren ein Plus von 30 Prozent, sagt der World Travel Monitor.

Bei den modernen Arbeitsformen verwischen zunehmend Arbeit und Freizeit. Das ist eine neue gesundheitliche Belastungssituation an Körper, Geist und Seele, die bei den sogenannte 9 to 5-Jobs und einer klaren Grenze zwischen beruflich und privat so nicht vorhanden war.

Doch viele Menschen können mit dieser neuen Belastungssituation so nicht umgehen: Sie arbeiten zu viel, sind mit Computer und Handy ständig abrufbereit, treiben zu wenig Sport, essen ungesund und unregelmäßig – und im schlimmsten Fall kommt alles zusammen. Sie brauchen jemanden, der Ihnen hilft, ihr Leben an die vielfältigen Herausforderungen der modernen Welt anzupassen.

Deutsche besonders gesundheitsbewusst beim Reisen

Genau deshalb ist Wellness ein Trend, der in Zukunft viele neue Arbeitsplätze und Geschäftsmodelle verheisst: Gesundheitsorientierter Urlaub zum Beispiel wird vor allem bei den Deutschen immer beliebter. Deutschland ist dabei wichtigster Quellmarkt, gefolgt von Russland. Und, Überraschung: Spanien ist das beliebtestes Reiseziel für Gesundheitsurlaub, während Ungarn bei medizinischen Reisen auf dem ersten Platz liegt.

In den vergangenen fünf Jahren verzeichneten die Wellness- und Spa-Urlaube der Deutschen ein Plus von 30 Prozent. Medizinisch motivierte Reisen nahmen hingegen ab: Kur, Reha oder Krankenhausaufenthalte im Ausland gingen im Vergleich zu vor fünf Jahren gemäß einer Auswertung des World Travel Monitor® im Auftrag der ITB Berlin um 18 Prozent zurück.

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Reisende aus Deutschland und Russland treten im europäischen Vergleich deutlich häufiger eine gesundheitlich motivierte Reise an. Während Deutschland als Quellmarkt für gesundheitsorientierte Urlaube im Ausland weit vor Russland liegt (etwa um das Sechsfache), unternehmen die Deutschen nur 22 Prozent mehr Reisen als die Russen aus medizinischen Gründen. Der drittwichtigste Quellmarkt für gesundheitsorientierte Auslandsurlaube ist Frankreich, bei den Auslandsreisen aus medizinischen Gründen belegt Holland den dritten Platz.

Europa: Gesund ist in

Gerade bei den deutschen Reisenden hat sowohl der gesundheitlich als auch der medizinisch orientierte Auslandstourismus mit insgesamt 3,3 Millionen Reisen und einem Anteil von 4,6 Prozent an allen Auslandsreisen einen höheren Stellenwert als im gesamteuropäischen Vergleich.

Gesundheitsorientierte und medizinisch begründete Reisen haben mittlerweile mit insgesamt 9,4 Millionen Reisen einen Anteil von 2,4 Prozent an allen Auslandsreisen der Europäer. Europaweit nahm der gesundheitsorientierte Urlaub im Ausland in den vergangenen fünf Jahren um 38 Prozent zu. Auch Reisen aus medizinischen Gründen verzeichneten ein Plus von 24 Prozent.

Spanien und Ungarn beliebteste Reiseziele

Die wichtigsten Reiseziele der Deutschen für gesundheitsorientierte Urlaube im Ausland sind Spanien, gefolgt von Italien und Österreich. Bei den medizinisch motivierten Auslandsreisen liegen Polen, Tschechien und Ungarn vorne.

Was die bevorzugten Ziele der Europäer bei ihren Gesundheitsurlauben angeht, so sind diese Spanien, gefolgt von Österreich und Italien. Bei den Reisen aus medizinischen Gründen liegen Ungarn, Deutschland und Tschechien bei europäischen Reisenden auf den ersten Plätzen.

Frauen: Kuren beliebter als Wellness

Unterschiede gibt es laut der Untersuchung des World Travel Monitors® auch bei den soziodemographischen Merkmalen. Die europäischen Gesundheitsurlauber sind mit durchschnittlich 48 Jahren jünger als die Reisenden aus medizinischen Gründen mit 53 Jahren.

Betrachtet man den deutschen Markt, sind die Reisenden beider Segmente älter als im europäischen Durchschnitt – Gesundheitsurlauber mit 52 Jahren und Reisende aus medizinischen Gründen mit 61 Jahren. Frauen bevorzugen Reisen aus medizinischen Gründen gegenüber einem gesundheits-orientierten Urlaub. Sie sind jedoch bei beiden Reiseformen stärker als die Männer vertreten.

Von Massage-Muffeln und Marktanteilen

Die beliebtesten Urlaubsaktivitäten für den europäischen Gesundheitsurlauber sind relaxen (50 Prozent) gefolgt von spazieren gehen / wandern sowie schwimmen (je 43 Prozent) und für den Deutschen spazieren gehen / wandern (48 Prozent), relaxen (47 Prozent) gefolgt von schwimmen (44 Prozent).

Spezielle Wellness-Programme sind den Deutschen (30 Prozent) etwas wichtiger als den Europäern insgesamt (26 Prozent), dafür lassen sie sich jedoch weniger massieren (15 Prozent) als der europäische Durchschnitt (26 Prozent).

Mit nahezu bzw. über 100-prozentigem Wachstum und inzwischen 0,4 bzw. 0,3 Millionen Reisen im Jahr 2010 (je drei Prozent Marktanteil an allen Urlauben) sind auch Russland bzw. China interessante Quellmärkte für Gesundheitsurlaube, vor allem für die Nachbarländer.

Warum ein Wellness-Coach?

Genau hier tritt der Wellnesscoach auf den Plan: Ein Wellnesscoach sorgt für die Gesunderhaltung und Förderung des individuellen Wohlbefindens, die Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten, die Entwicklung und Umsetzung von Wellnesskonzepten, gibt Anleitungen, schult und berät.

Der Wellnesscoach ist dabei nicht einfach nur Sporttrainer oder Ernährungsberater, der ein-bis zweimal die Woche vorbeischaut: Hinter dem Begriff Wellness verbirgt sich viel mehr ein umfassendes Gesundheitsmodell, ein Wellnesstrainer ist der Schnittpunkt zwischen Leben, Gesundheit und Erholung. Das Nachrichtenmagazin FOCUS zählt den Wellness-Coac daher zu den interessantesten Zukunftsberufen.

Heiko Werner, Wellness-Coach und diplomierter Sportwissenschaftler, hat für die Zeitschrift Brigitte knapp zwei Monate lang eine Krankenschwester in Berlin einmal wöchentlich zu Hause besucht und begleitet. Eine Herauforderung, denn die Kundin arbeitet Schichtdienst und hat ein Kind. Der Wellnesscoach orientiert sich am Machbaren: Er hilft ihr, ein wenig abzunehmen, indem er ein paar schnelle Rezepte zusammenstellt und zeigt ihr, mit Atemübungen zu entspannen.

Was müssen Sie können?

Neben einem fundierten Wissen über die Gesundheit des Menschen und die wichtigsten Möglichkeiten, diese zu erhalten und zu verbessern, sind vor allem Wissen und Können im Bereich der Psychologie und Pädagogik erforderlich.

Denn einerseits spielen Kommunikation, Motivation und Know-How-Transfer eine wichtige Rolle, andererseits geht es bei Wellness immer um die Berücksichtigung des subjektiven Wohlbefindens, sei es in der Konzeption, in der Vermittlung oder in der Umsetzung entsprechender Maßnahmen.

Daneben müssen sie auch körperlich Aktiv werden: Etwa indem sie Anwendungen geben, wie zum Beispiel Massagen. Aber: Heilkundliche und medizinische Anwendungen einschließlich der vielen alternativen Verfahren gehören ausdrücklich nicht zum Berufsbild des Wellness-Trainers.

Aus- und Weiterbildung

Im Gegensatz zur Physiotherapie gibt es kein festgelegtes Berufsbild, kein staatlich anerkanntes Zertifikat und auch keine vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte. Der Wellness-Markt ist im Vergleich zu anderen Branchen noch relativ jung, die Ausbildungsmöglichkeiten undurchsichtig.

Zahlreiche private Organisationen und Bildungsinstitute bieten Lehrgänge oder eine Ausbildung zum Wellness-Trainer oder -Coach an. Aber die Berufsausbildungen sind oftmals nicht staatlich anerkannt, sondern lediglich Weiterbildungsangebote. Wellness-Coach, -Berater oder -Manager zählen nicht zu den geschützten Berufsbezeichnungen. Seit einiger Zeit bemüht sich der Deutsche Wellness Verband (DWV – um Mindeststandards. Er nennt Kriterien für die Auswahl der Ausbildungsinstitute.

Was müssen Sie beachten?

Zum Abschluss der Ausbildung sollte ein Wellnesstrainer oder Wellnesscoach möglichst Medizinische Grundlagen, verschiedene Wellnessdienstleistungen, Eventmanagement und Wellnessmanagement sowie Beratungs- und Kommunikationstechniken und Marketing beherrschen und in der Praxis anwenden können.

Formalitäten bei der Existenzgründung in Kürze: Als Wellnesscoach sind Sie freiberuflich tätig. Das bedeutet, Sie benötigen lediglich eine Steuernummer beim Finanzamt. Eine Gewerbanmeldung ist nicht erforderlich.

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2 Antworten zu “Berufsbild! Wellnesscoach: Der Entspannungs-Berater für Dauergestresste”

  1. Ob der Abschluss staatlich anerkannt ist oder nicht. Solche Fortbildung zum Wellness-Coach werden mittlerweile auch amtlich gefördert, vom JobCenter, von Rententrägern oder den Berufsgenossenschaften. Dass macht die Idee gleich noch interessanter.

    • Hallo Ray, schön wieder von Ihnen zu hören. Danke für den spannenden Hinweis. Wie wäre es mit einem Gastbeitrag zum Thema.

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