Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb.Unter der eingetragenen Marke Best of HR – Berufebilder.de® betreibt Sie einen Buch-Verlag, eine eLearning-on-Demand-Plattform, einen News-Dienst und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index und Wikipedia. Laut ZEIT gehört sie zu den wichtigsten Blogs zu Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Daneben leitet das Institut Berufebilder Yourweb für kooperative & nachhaltige Bildung, mit dem sie u.a. Stipendien vergibt und nachhaltige Projekte fördert. Außerdem berät sie Unternehmen wie Samsung, OTTO oder Randstad in HR-Kommunikation und war für diverse Hochschulen und Business-Schools tätig.

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Weiterbildung für Existenzgründer: Ausbildung für’s IT-StartUp?

In einer Artikelserie auf Best of HR – Berufebilder.de® haben wurde auf die fehlende deutsche Gründungskultur hingewiesen. Der Hauptgrund: Anders als in den USA ist Entrepreneurship in Deutschland nicht fest in Lehre und Forschung verankert. Für andere Berufe gibt es längst Aus- und Weiterbildungen, warum also nicht für Existenzgründer?

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Eine Gründerausbildung ist dringend notwendig

Der Global Entrepreneurship Monitor untersucht jährlich die Gründungsbedingungen in 42 Ländern weltweit und kommt dabei immer wieder zu dem gleichen Ergebnis: Die Gründungskultur in Deutschland ist eher, sagen wir mal, bescheiden.

Vor allem kritisieren die durch GEM befragten Experten die übermäßige Regulierungswut des Staates, die schlechte gründungsbezogene Ausbildung und schließlich die negative gesellschaftliche Haltung zur Gründung.

Deutschland überlässt wichtige Initiative privatem Anbieter

46,5 Prozent der befragten 18- bis 64-Jährigen würden den Schritt in die Selbständigkeit gleich ganz sein lassen – aus Angst, es könnte schiefgehen.

Mal abgesehen von den ganz Jungen sind die Unterschiede zu Ländern wie England, den Niederlanden, Australien oder vor allem den USA, wo sich 79 Prozent nicht durch Ängste vom Gründen abhalten ließen, geradezu riesig.

USA: Ausgeprägte Kultur der Selbständigkeit

Denn in Übersee gibt es im Gegensatz zu Deutschland eine ausgeprägte Kultur der Selbständigkeit: Dort ist hat sich Entrepreneurship längst als eigenständige wirtschaftswissenschaftliche Disziplin etabliert und wird an breiter Front in Lehre und Forschung betrieben.

Amerikaner lernen also bereits sehr früh, was es heißt, unternehmerisch zu handeln und mit den eigenen Ressourcen selbstverantwortlich zu wirtschaften. Dazu gehört auch, nach einer Niederlage weiterzumachen.

Deutschland: Keine Ausbildung für Start-Ups

In Deutschland hingegen war die wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung bislang weniger auf das Unternehmertum als vielmehr auf Managementaufgaben in hierarchisch strukturierten Großkonzernen ausgerichtet, wie Reinhard Schulte noch 2006 im “Journal für Sozialwissenschaften und ihre Didaktik” konsterniert feststellte.

Eine allmähliche Veränderung kommt ausgerechnet aus privater Hand. Ein großer Kommunikationsonzern und ein international tätiger Weiterbildungsanbieter haben gemeinsam eine Initiative in Leben gerufen: Diese soll junge Unternehmer fit für die Internetwirtschaft machen.

Wie sieht das Angebot aus?

Der Konzern ist in dem Fall die Deutsche Telekom, die Bildungseinrichtung dazu heißt General Assembly und kommt aus dem Bereich Technologie, Design und Unternehmensführung. Ihr Fokus liegt auf Gründer und Startups mit Sitz in New York und London sowie einem umfangreichen Online-Angebot. Das Unternehmen bietet monatlich 30 bis 50 Kurse an.

Die Preise sind vergleichsweise moderat: Einen anderthalbstündigen Kurs kann man auf der amerikanischen Website ab 30 US-Dollar buchen, es gibt jedoch auch vierstündige Kurse für 150 US-Dollar.

Praktische Fähigkeiten für den Erfolg in der Internetwirtschaft

Die Kurse und Workshops werden von erfolgreichen Praktikern gehalten. Ziel dabei ist ein offenener Raum für den Austausch zwischen Gründern – mit einem Netzwerkeffekt eben. Die Vermittlungsform ist, der Kommunikationsweise in der Tech- und Kreativ-Szene entsprechend, eher locker gehalten.

Neben diesem Inkubatoreffekt werden auch Kurse angeboten, die den Teilnehmern das Wissen und die praktischen Fähigkeiten für den Erfolg in der Internetwirtschaft vermitteln sollen.

StartUp-Kaderschmiede oder Gründer-Ausbildung für jedermann?

Tatsache ist: Eine gezielte Aus- oder Weiterbildung für Existenzgründer, die Theman wie Finanzen aber auch Mitarbeiterführung enthällt, ist dringend notwendig. Vor allem weil große Teile der StartUp-Szene ausgesprochen unstrukturiert sind. Bislang existierende universitäre Aus- und Weiterbildungen sind viel zu theoretisch, teuer und schrecken daher den Gróßteil der Gründer eher ab.

Auch wenn sich einige private Hochschulen wie die WHU Koblenz in Deutschland längst zu Kaderschmieden der deutschen Nachwuchs-Innovatoren-Szene entwickelt haben. Allerdings ist so eine Gründer-Ausbildung mit entsprechendem Netwerk aufgrund der saftigen Studiengebühren auch nur den finanziellen Eliten vorenthalten.

Zukunftsvision oder Interessens-Inititative?

Die Idee, eine preiswerte Gründerausbildung anzubieten, ist also zukunftsweisend. Denn diese könnte eine gute Alternative für all jene sein, die vielleicht auch einfach klein anfangen wollen. Das wäre auch ein probates Mittel, wenn man in Deutschland flächendeckend eine Gründerkultur fördern möchte.

Was ich mich nur frage: Warum muss diese wichtige Inititative von privatwirtschaftlichen Unternehmen ausgehen, bei denen ich eine gewisse Intention dahinter vermute? Warum gibt es keine entsprechenden staatlichen Angebote? Und warum ist das wichtige Thema, Aus- und Weiterbildung gezielt für Gründer, auf die IT- und Tech-Szene begrenzt?

Bücher zum Thema

3 Antworten zu “Weiterbildung für Existenzgründer: Ausbildung für’s IT-StartUp?”

  1. Holger Froese sagt:

    New Yorker Bildungseinrichtung will mit Telekom Gr ündercampus in Berlin er öffnen: Ausbildung f ür ’s IT-S #Business

  2. Liane Wolffgang sagt:

    New Yorker Bildungseinrichtung will mit Telekom Gründercampus in Berlin eröffnen: Ausbildung für’s IT-StartUp: I…

  3. Simone Janson sagt:

    New Yorker Bildungseinrichtung will mit Telekom Gründercampus in Berlin eröffnen: Ausbildung für’s IT-StartUp

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