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Weiterbildung im Alter: Warum sich eine Umschulung lohnt


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Im Beruf unterläuft dem älteren Kollegen ein Fehler und die Schuld wird leicht auf das Alter geschoben. Gesellschaftliche Vorurteile spielen eine große Rolle in solch einer Situation und helfen dabei, das Lernen im Alter allgemeingültig zu drosseln. Allerdings kann eine Schulung im Alter sehr sinnvoll sein. Weiterbildung im Alter: Warum sich eine Umschulung lohnt


Hier schreibt für Sie: Simone Janson, deutsche Top20 Bloggerin, Auftritte in ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR - Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil

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Das Lernen im Alter

Der Mensch hört nie wirklich auf zu lernen. Im Volksmund heißt es aber schnell, dass das Lernen im Alter nicht mehr so gut möglich und effizient wäre. Dabei handelt es sich hierbei um einen Irrglauben. Der Grund, wieso ältere Menschen seltener lernen, liegt viel mehr bei der Motivationshaltung und der eigenen Einstellung bezüglich des Erfolges. Erst ab einem Alter von circa 70 Jahren verringert sich die Konzentrationsfähigkeit oder das Hören signifikant.

Je nach Altersstufe gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um sich weiterzubilden, das eigene Potenzial erneut zu wecken und zu nutzen. Je nach der eigenen persönlichen Lage ergeben sich verschiedene Möglichkeiten. Eine Weiterbildung oder gar Umschulung kommt des Öfteren in Betracht, wenn aus gesundheitlichen Gründen der Beruf nicht mehr stets ausgeführt werden kann. Vor allem in handwerklichen Branchen treten hier vermehrt Probleme auf. Außerdem kann das Streben nach Veränderung gerade im mittleren Alter Reize fördern und somit eine Weiterbildung in Aussicht stellen.

Das Lernen nach den jeweiligen Altersstufen

  • Bis 25 Jahre Meistens befindet man sich noch mitten in einem Studium oder sammelt die erstens Jahre Praxiserfahrung nach einer Ausbildung. Weiterbildungen bieten sich in Form eines Masterstudiums oder allgemeinere Kurse zur Berufsvorbereitung an. Durch eine recht flexible Lebensweise sind die Anforderungen leichter zu stemmen. Familie und die örtliche Niederlassung spielen noch keine essenzielle Rolle.
  • Zwischen 25-35 Jahren Man hat bereits die ersten Praxisjahre hinter sich und die Hauptausbildung wurde abgeschlossen. Nun bietet es sich ebenfalls an, einen Master-Abschluss in Vollzeit oder berufsbegleitend zu absolvieren, um die fachliche Expertise zu verstärken.
  • Zwischen 35-45 Jahren Die Familie wird immer wichtiger und erste größere Anschaffungen werden meistens getätigt. Die persönlichen Verpflichtungen sind umso wichtiger. Die eigenen Eltern erreichen ein höheres Alter und Bedarfen der ersten Pflege. Somit ist Zeit das rarste Gut in dieser Altersstufe und Weiterbildungen sind nicht alt so leicht im Alltag zu integrieren. Mögliche Seminare müssen sehr flexibel gestaltbar sein und einen aktiven Charakter aufweisen. Vorträge, wie sie in der Universität üblich sind, stoßen eher auf Abneigung. Gerade Seminare zur Stressbewältigung oder über Zeitmanagement bieten sich in dieser Altersstufe an.
  • Zwischen 45-55 Jahren In der Regel stehen die eigenen Kinder fest im Job und sind nicht mehr auf die Hilfe der Eltern angewiesen. Man steht wohlmöglich kurz vor dem beruflichen Höhepunkt und hat mehr Zeit zum Erreichen spezifischer Qualifikationen. Man kann nun den Schritt ins Management wagen und sollte seine Leistungsmotivation aktiv fördern. Mit Seminaren zur Bildung von Führungskompetenzen kann man sich gezielt auf etwaige Stellen vorbereiten und sie meistens gut in den Alltag integrieren. Das bereits vorhandene Wissen unterstützt einem zunehmend positiv, da man sein eigenes Profil immer stärker definiert und ein sicheres Auftreten in allen Situationen beweisen kann. Ein MBA-Studium kann sich in diesem Abschnitt sehr gut anbieten.
  • Ab 55 Jahren aufwärts Die eigene Neugier nimmt in der Regel ab und es ist umso wichtiger, sich im gesetzten Alter zu motivieren. Vor allem bei größeren Betrieben werden Personen in dieser Altersstufe gezielt mit Seminaren gefördert, um die breite, gesammelte Erfahrung zu festigen. Eine mögliche Weiterbildung kurz vor dem Rentenalter sollte mehr auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden. Man könnte sich selbst als Mentor probieren, um das gesammelte Wissen an jüngere Generationen weiter zu tragen.

Wie soll man anfangen?

Unabhängig vom Alter sind Weiterbildungen möglich und stets in Betracht zu ziehen. In jedem Fall sollte für eine mögliche Qualifizierung eine Onlinerecherche betrieben werden, um die meisten Unklarheiten zu klären. Wenn es zum Beispiel um eine fachliche Weiterbildung für eine spezifische Stelle geht, kann es bereits hilfreich sein, das Grundwissen zum Thema auf Onlineportalen zu sichten.

Es gibt diverse Internetprotale, wie zum Beispiel http://www.gut-erklaert.de/, auf denen man das eigene Wissen erweitern kann. Wenn es dann zu speziellen Seminaren zum Aufbau von Schlüsselkompetenzen geht, sollten mögliche Konditionen mit dem Arbeitgeber abgeklärt werden. Meistens ist man auf das Entgegenkommen des Arbeitgebers angewiesen egal, ob aus zeitlichen oder finanziellen gründen. Nichtsdestotrotz lohnt sich eine Weiterbildung in jedem Fall und sollte vor allem nicht im höheren Alter gemieden werden.

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  1. Thomas Eggert

    Weiterbildung im Alter: Warum sich eine Umschulung lohnt von
    Simone Janson

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  2. BEGIS GmbH

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  3. Jobcollege

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