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Vorträge & Präsentationen, die wirklich begeistern: Von Powerpoint zum Powerjoint?


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Quizshow! Was schätzen Sie: Wie viel Prozent aller Präsentationen und Vorträge sind wirklich überzeugend? Oder anders gefragt: Wie viele Präsentationen haben Sie selbst im Publikum sitzend erlebt (oder erlitten), die langweilig und einschläfernd waren?

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gerriet-danzGerriet Danz ist einer der bekanntesten Kommunikationstrainer Deutschlands.

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84 Prozent aller Vorträge zielen am Publikum vorbei

Die Auflösung des kleinen Ratespiels kommt vom Wall Street Journal. Das US-Wirtschaftsblatt hat dazu vor Jahren eine Umfrage unter amerikanischen Managern durchgeführt. Ergebnis: Rund 84 Prozent aller Vorträge zielen am Publikum vorbei.

Vielleicht liegt es daran, dass täglich weltweit rund 30 Millionen Slidepräsentationen gehalten werden. Sie erinnern sich? Das sind jene Vorträge, bei denen man im Dunkeln sitzt, der Redner steht irgendwo an der Seite – im Schatten seiner eigenen Präsentation. Dort liest er häufig das vor, was an der Wand ohnehin schon zu lesen ist.

Von Trapattoni zum Steinzeitmenschen

Man nimmt den Menschen da vorn gar nicht wahr und träumt sich lieber in die Erinnerung vom letzten Strandurlaub. Eine bessere Narkose für ein Publikum gibt es kaum. Dabei beamte sich Fußball-Derwisch Giovanni Trapattoni ebenso um Kopf und Kragen wie ein hochinnovativer Steinzeitmensch.

Kaum eine Rede hat die deutschen Fußballfans so beeindruckt wie der nur drei Minuten dauernde Vortrag des italienischen Trainers Giovanni Trapattoni im Jahre 1998. Mediterranes Temperament und aufgestauter Ärger nach mannschaftsinterner Kritik entluden sich bei Trapattonis Pressekonferenz als Plädoyer für mehr Professionalität der Spieler.

Flasche leer – nüchtern vorgetragen

In der Presse wurde der Fußballlehrer für seine teils schwer verständlichen Worte euphorisch gefeiert. Sein Vergleich einiger Fußballer mit leeren Flaschen ist legendär. Das Schlusswort „Ich habe fertig“ schaffte es gar in die Endausscheidung zum Wort des Jahres 1998 und wurde von politischen Gegnern des damaligen Kanzlers Gerhard Schröder genutzt, um es über seine Wahlplakate zu kleben.

Hätte seine Rede die gleiche mediale „La Ola“-Welle ausgelöst, wenn nüchterne Slides präsentiert worden wären? Wenn aus dem stolzen „Ich habe fertig“ ein mattes „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit“ geworden wäre?

Höhlen-Präsentation statt Höllen-Vortrag

Innovative Menschen beruhigt man häufig damit, sie müssten das Rad nicht neu erfinden. Hübsche Idee. Aber was sollten die Damen und Herren Erfinder denn damals vor vielen 1000 Jahren tun, als das Rad noch nicht entwickelt war? Sie mussten es neu erfinden. Problem: Sie haben es danach nicht beim Patentamt angemeldet – weil auch das noch nicht erfunden war.

Runde 8000 Jahre später – im Jahre 2001 – hat sich der australische Patentanwalt John Keogh dies zu Nutze gemacht und ein Patent auf das Rad angemeldet. Er nannte es „Kreisförmige Transport-Erleichterungsvorrichtung“. Irgendwie lustig, aber ernst gemeint: Der Jurist wollte mit dieser Anmeldung die laxen Patentgesetze des Kontinents anprangern. Wie der Anwalt seine Idee präsentiert hat, kann man sich auf der Internetseite des australischen Patentamtes anschauen. Und wie die urmenschlichen Innovatoren die Idee „Rad“ ans Laufen brachten, kann man da auch gleich entdecken.

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