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Die Macht der versteckten Signale – Teil 7: Auf Verteidigung eingestellt



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Wir haben schon erwähnt, dass viele unserer körpersprachlichen Verhaltensmuster seit Urzeiten die gleichen sind. Gerade im Bereich der „Verteidigungsgesten“ wird das deutlich. distanz


Hier schreibt für Sie: Dr. Gabriele Cerwinka ist Gesellschafterin der Schranz & Cerwinka OEG. Profil

Hier schreibt für Sie: Gabriele Schranz ist Gesellschafterin der Schranz & Cerwinka OEG; Wien – Zürich. Profil

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Verhaltensmuster der Steinzeit

Bevor der Mensch über kunstvolle Waffen und Verteidigungsmechanismen verfügte, hatte er nur seinen Körper für Kampf und Schutz zur Verfügung.

Und er wusste, dass es eben mehr oder weniger empfindliche Körperpartien gibt. Ein Faustschlag in den Bauch oder ein Biss in den Hals ist auch heute noch meist tödlich.

Verteidigung: Den Körper zur Seite drehen

Fing man dagegen den Schlag mit dem Arm ab, gab es höchstens einen gebrochenen Knochen, aber meist keine lebensbedrohende Verletzung.

Daher haben unsere Vorfahren einen Angreifer mit zur Seite gedrehtem Körper abgewehrt, ihm die etwas unempfindlichere Knochenseite zugewandt und so die empfindlichen Weichteile geschützt.

Offene Körperhaltung

Dieses Verhaltensmuster ist bis heute gleich geblieben. Eine offene Körperhaltung präsentiert dem anderen die verletzliche Vorderfront – Hals, Brust und Bauch. „Ich fürchte mich nicht vor dir, ich gehe nicht in Deckung.“

Umgekehrt wenden wir einem potenziellen Gegner unbewusst unsere Knochenseite, unsere Seitenfront, zu. Wir zeigen ihm die kalte Schulter. Der andere spürt das unbewusste Wegschieben, die Barriere.

Körpersprachliche Barrieren

Mit jemandem freundlich „über die Schulter“ zu kommunizieren, fällt schwer. Die Gesprächsbarriere Knochenseite steht im Weg.

Dieses oft nur unmerkliche seitliche Wegdrehen ist eine der häufigsten körpersprachlichen Barrieren.

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