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Die Macht der versteckten Signale – Teil 1: Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte



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In unserem Gesicht gibt es an die 20 Muskeln, die ausschließlich dazu da sind, unsere Gefühle auszudrücken. Feinste Nuancen, die in „plumpen“ Worten oft verloren gehen, können damit visualisiert werden. Das hat Vor- und Nachteile.

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cerwinkaDr. Gabriele Cerwinka ist Gesellschafterin der Schranz & Cerwinka OEG.

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schranzGabriele Schranz ist Gesellschafterin der Schranz & Cerwinka OEG; Wien – Zürich.

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Reaktionen werden unbewusst registriert

Wir reagieren mit diesen Muskeln auf äußere oder innere Reize. Oft huschen diese Reizreaktionen nur für den Bruchteil einer Sekunde über unsere Gesichtszüge. Trotzdem registriert sie unser Gegenüber unbewusst – und darum umso nachhaltiger!

Die Augen nehmen in der Sprache des Gesichts eine zentrale Rolle ein. Nicht umsonst spricht man auch von „den Fenstern zur Seele“. Sie spiegeln unsere Gefühle ziemlich deutlich wider. Ich kann zwar ein Lächeln bewusst auf meinen Mund zaubern, aber ob dieses Lächeln auch meine Augen erreicht, ist fraglich.

Ein ehrlich gemeintes Lächeln

Ein ehrlich gemeintes Lächeln spiegelt sich immer auch in den Augen. Die Pupillen öffnen sich und lassen das Licht – und die Botschaft des Gesprächspartners – in unsere Sinne eindringen. Eine wirklich offene Haltung zeigt sich in den vergrößerten Pupillen. Sie wecken im anderen un- bewusst Vertrauen.

Ziehen sich jedoch die Pupillen nur leicht zusammen, verschließen wir uns vor dem, was da auf uns einwirken will. Wir verschließen uns vor zu viel Licht, aber auch vor zu viel Emotion. Diese Wirkung wird oft noch durch ein mehr oder weniger starkes Zusammenziehen der Muskeln rund ums Auge unterstrichen – ein typisches Zeichen der Abwehr, des inneren Widerstandes.

Der „Begrüßungsblick“

Die Augen sind eines unserer wichtigsten Kommunikationsinstrumente. Eine Begrüßung ohne Blickkontakt ist kein guter Einstieg in ein Gespräch. Durch den bewussten Blickkontakt signalisieren wir unserem Gegenüber, dass wir es wahrgenommen haben.

Auch unter fremden Menschen, die zum Beispiel gleichzeitig einen Aufzug betreten, ist ein kurzer Blickkontakt üblich: „Ich habe dich wahrgenommen, ich bin friedlich, ich fürchte mich nicht vor dir und du hast von mir auch nichts zu befürchten.“ Nach maximal zwei Sekunden schweift der Blick wieder ab.

Der drohende Blick?

So verläuft ein typisches Begrüßungsritual unter Fremden – ganz ohne Worte. Würden wir den Fremden neben uns im Aufzug bis zum fünften Stockwerk weiter mit unserem Blick fixieren, er würde sich äußerst unwohl, vielleicht sogar bedroht fühlen, ganz nach dem Motto: „Was will der bloß von mir?“

Überhaupt gilt in manchen Kulturen ein niedergeschlagener Blick nicht als Zeichen von Schwäche und Unterwerfung, sondern drückt vielmehr Achtung und Wertschätzung aus. In unserer westlichen Kultur sind wir dagegen gewohnt, uns dem anderen zu stellen, die Konfrontation zu suchen.

Stärke oder Schwäche?

Wer da wegschaut, gilt als unsicher, schwach und damit schon fast besiegt. Und genau darum geht es – besonders im Berufsleben: siegen und besiegt werden. Entweder ich oder du. Nur die Starken überleben.

Zurückhaltung wird nicht als Tugend, sondern als Schwäche ausgelegt. Selbstsicheres Auftreten gilt da als oberstes Gebot. Da ist uns jedes Hilfsmittel recht. Das bewusste Trainieren unserer Körpersprache ist nicht zuletzt deshalb derzeit so beliebt.

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