Finanzplanung & Vermögensaufbau für Einsteiger – 2/4: 5 Tipps für Rücklagen & lebenslanges Lernen



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Rücklagen zu bilden hilft, neben einem Vernünftigen Überblick wie im ersten Teil unserer Serie beschrieben, das eigene Einkommen dauerhaft zu sichern und oft sogar zu erhöhen. 5 Tipps.

Finanzplanung & Vermögensaufbau für Einsteiger – 2/4:  5 Tipps für Rücklagen & lebenslanges Lernen Finanzplanung & Vermögensaufbau für Einsteiger – 2/4:  5 Tipps für Rücklagen & lebenslanges Lernen


Hier schreibt für Sie: Holger Junglaus ist Finanzexperte und Steuerberater. Profil

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5 Tipps: So schaffen Sie den richtigen Überblick

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Mit dem richtigen Überblick wissen Sie, bei welchen Ausgaben Sie sparen können. Nun müssen Sie dieses Sparen „nur“ noch umsetzen. Sie wissen ja mittlerweile, an welchen Stellen Ihnen das Geld durch die Finger rinnt und haben klar vor Augen, wofür Sie sparen. Wieviel sollten Sie also zur Seite legen?

  1. Die Faustregel lautet: Legen Sie jeden Monat fünf bis zehn Prozent Ihrer Einkünfte beiseite – am besten sofort und quasi automatisch per Dauerauftrag auf ein separates Konto bei einer anderen Bank. So sparen Sie nach und nach eine eiserne Reserve an, die das Dreifache der monatlichen Ausgaben betragen sollte. Sobald die eiserne Reserve steht, die als Rücklage für Unvorhergesehenes dient, können Sie mit dem tatsächlichen Vermögensaufbau starten.
  2. Investieren Sie in sich selbst! Zugleich möchte ich Sie ermutigen, in Ihr wichtigstes Pfund zu investieren: In sich selbst. Mit gezielten Fortbildungen steigern Sie Ihren Marktwert und oft auch umgehend Ihr Einkommen, ebenso wie die eigene Zufriedenheit. Langfristig betrachtet ist Bildung die beste und sicherste Möglichkeit, die Lebensqualität und seinen Verdienst zu steigern. Ergreifen Sie die Chance der Fort- und Weiterbildung. Allgemeinbildung ist wichtig, hilft Ihnen beruflich aber wenig. Sie müssen eine Zielrichtung fixieren, die Sie aus dem großen Angebot herausragen lässt.
  3. Leistungen sichtbar machen: Ebenso wichtig ist es, Ihre Leistung sichtbar zu machen – orientieren Sie sich an den Stars, die vieles tun, um in den Medien zu landen. Nun müssen Sie nicht gleich Ihr eigener PR-Agent werden, aber das Prinzip ist vergleichbar: Tun Sie etwas, um herauszuragen. Leisten Sie mehr, als man von Ihnen erwartet. Und bringen Sie Ihre Ideen schriftlich vor und legen auch gleich dar, welche Vorteile und welchen Nutzen Ihr Vorschlag bringt. So gewappnet punkten Sie auch in Gehaltsverhandlungen.
  4. Nehmen Sie Banken unter die Lupe: Sie beschäftigen sich mittlerweile schon intensiv mit Ihren Finanzen. Deshalb sollten Sie nun auch einen vergleichenden Blick machen, wem Sie Ihr Geld anvertrauen: Nehmen Sie die Bank unter die Lupe. In Zeiten von Strafzinsen lohnt ein Vergleich – wie hoch sind die tatsächlichen Kosten für das Konto, gibt es unter bestimmten Voraussetzungen doch einen kleinen Zinsertrag?
  5. Seien Sie nie der unbedarfte Kunde! Erfahrungsgemäß empfiehlt sich ein Gehaltskonto bei der Bank um die Ecke für die laufenden Ausgaben in Kombination mit einem Konto zum Ansparen bei einer Onlinebank. Das hat psychologische Vorteile: Das Geld ist gefühlt außer Reichweite, man geht nicht so schnell ran. Zugleich schützt dieses Vorgehen vor Begehrlichkeiten der Hausbank. Ich empfehle dringend: Treten Sie Ihrem Bankberater nie als unbedarfter Kunde gegenüber, denn Finanzprodukte werden heute gehandelt wie Waren, und genau die muss der Bankberater mit Druck des Chefs an den Mann bringen.

Ausblick: 25 Tipps für Anlageformen

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Im weiteren Verlauf unserer Reihe in den nächsten beiden Tagen geht es um Anlageformen. Ihr kurzfristiges Kapital legen Sie zum Beispiel in Tages- und Termingeldern an. Sicher, im Moment gibt es dafür keinen ausreichenden Zins, ja sogar Strafzinsen werden bereits von Großanlegern verlangt. Eine Ausweitung ist nicht auszuschließen. Das wird nicht immer so bleiben. Wenn das Sparen erlahmt, wird langfristig die Investitionstätigkeit leiden. Von einem Ausweichen ins Ausland rate ich Ihnen ab.

Immobilien, abgesehen von der selbst genutzten, Edelmetalle und Sonstiges sollten Sie erst in Erwägung ziehen, wenn Sie genügend Kapital für Ihren Lebensstandard angesammelt haben. Wie viel das sein soll, bestimmen Sie selbst.

Für Ihre langfristige Kapitalanlage werde ich Ihnen zwei Vorschläge machen. Zerobonds und Aktien, wobei ich Aktien favorisiere. Langfristig schlagen sie alle anderen Kapitalanlagen. Und sie haben noch einen anderen Vorteil: Nach dem Zweiten Weltkrieg sind die Aktienbesitzer bei der Währungsreform am besten gefahren. Alle anderen Kapitalanlagen rangieren danach. Für mich stand stets die Dividende im Vordergrund.


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