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Veränderung – 3/3: Richtig investieren in 4 Schritten



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Um sein Potenzial zu erkennen und im Markt entfalten zu können, ist es für Unternehmen wichtig Veränderungsprozesse erfolgreich zu gestalten, indem diese zunächst initiiert und dann kontinuierlich optimiert werden. Das geht nicht ohne Investitionen!


Hier schreibt für Sie:

 

claudia-simonClaudia Simon ist Geschäftsführerin der VISTEM GmbH & Co. KG.

Profil


Was Veränderungsinitiativen und Projektmanagement gemeinsam haben

Ein zentraler Aspekt in Sachen Veränderungen stellt in Unternehmen das Projektgeschäft dar. Gerade hier ergeben sich oft Probleme, die jeden Mitarbeiter täglich vor enorme Herausforderungen stellen. Projektmanagement und Veränderungsinitiativen haben eines gemeinsam: Sie lassen sich nur strategisch und strukturiert zum Erfolg führen. Vielen Managern sind die Vorteile einer Veränderung durchaus bewusst, aber wie sieht es mit den restlichen Aspekten – beispielsweise hinsichtlich der notwendigen Investition – aus?

  1. Die möglichen positiven Ergebnisse einer Investition – Der „Topf voller Gold“
  2. Die potenziellen Hindernisse und Risiken der Investition – Die „Krücken“
  3. Die positiven Punkte, falls wir NICHT investieren – Die „Meerjungfrau“
  4. Die Risiken, die uns drohen, falls wir NICHT investieren – Das „Krokodil“

1. Positive Ergebnisse einer Investition – „Topf voller Gold“

Unternehmen berichten häufig davon, dass Projekte vor allem in Multiprojektumgebungen viel schneller und fristgerecht abgeschlossen werden, und das ohne Abstriche an Qualität und mit demselben Budget.

Unternehmen sollten also genau quantifizieren, wie viel Gewinn ihr Unternehmen erwirtschaften kann, wenn es in der Lage ist, 25 bis 50 % mehr Projekte mit den gleichen Ressourcen abzuschließen und diese auch an Kunden zu verkaufen. Häufig zeigt sich, dass mögliche Implementierungskosten bereits nach sehr kurzer Zeit amortisiert werden können.

2. Potentielle Hindernisse und Risiken – „Die Krücken“

Oft machen sich Mitarbeiter und Manager Sorgen über die geplante Veränderung. Man sollte sich bewusst sein, dass die Arbeit nicht verschwindet, sondern nur besser organisiert wird. Führt ein Unternehmen eine neue Methode ein, ohne den Mitarbeitern zu erklären, was es im Genauen ist, entstehen oft Bedenken und Missverständnisse.

Werden sie nicht ausgeräumt, kann dies zu erheblichem Widerstand bei der geplanten Implementierung führen. Unternehmen sollten deshalb bereits vor Einführung die Grundlagen vermitteln sowie Missverständnisse direkt ansprechen und aufklären.

3. Was man nicht aufgeben will – „Die Meerjungfrau“

Wenn Führungskräfte und Mitarbeiter im Unternehmen zufrieden sind, ist die Bereitschaft für Veränderung gering. Es sei denn, es kann aufgezeigt werden, dass die positiven Ergebnisse (Goldschatz) sehr groß sind, die Risiken (Krücken) vergleichsweise klein und eine Gefahr für die

Existenz des Unternehmens besteht (Krokodil), wenn es sein Projektmanagement nicht optimiert. Wenn das Unternehmen kaum positive Ergebnisse erzielen wird, die Risiken überproportional groß sind und die Existenz des Unternehmens nicht gefährdet ist, wird KEIN Unternehmen in was auch immer investieren. Mit aller Wahrscheinlichkeit würde die Implementierung versanden und wertvolle Ressourcen verschwendet werden. Die Situation des Unternehmens würde sich verschlechtern.

4. Drohende Risiken bei fehlender Veränderung – „Das Krokodil“

Oftmals ist den Unternehmen die Gefahr, in der sie sich aufgrund des suboptimalen Projektmanagements befinden, gar nicht bewusst. Sehr bissige Krokodile sind vor allem ein drohender Wechsel von Kunden zur Konkurrenz, unattraktive interne Projekte, zu lange Bearbeitungszeit für Innovationen oder Produktentwicklungen, Wettbewerbsvorsprung der Konkurrenz oder einfach ein starker Druck auf Preise oder Lieferzeiten.

Unternehmen müssen ihre Krokodile ganz genau im Auge behalten. Wenn diese wachsen und (noch) aggressiver werden, besteht dringender Handlungsbedarf!

Fazit: Sich vom Wettbewerb abheben

Veränderungen stehen an der Tagesordnung – nicht nur im Projektmanagement eines Unternehmens, sondern in fast allen Bereichen. Gute Chancen also auch, sich hier durch ein gutes Vorgehen vom Wettbewerb abzuheben.

Vorausgesetzt es gelingt, die Krücken abzuwerfen und das Krokodil zu bändigen, um die Meerjungfrau zu bewundern, um sich dann tatkräftig und umsetzungsstark auf den Topf voller Gold zu konzentrieren. Eine zunehmende Gewinnsteigerung hat schließlich noch keinem Unternehmen geschadet!

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