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Universum-Arbeitgeberranking 2014 – 1/2: Was wollen junge Berufstätige?


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Welche Erwartungen haben junge Berufstätige an Unternehmen und welche Karriereziele verfolgen sie langfristig? Welche Unternehmen liegen vorn in den Rankings? Unser Universum-Ranking bietet wichtige Antworten, die nun auch dauerhaft unter Top-10-Arbeitgeber abrufbar sind.

Infografik_Universum YP2014_Top 5 Arbeitgeber_Gender Pay Gap_Treiber_Ziele


Hier schreibt für Sie:

 

Stefan Lake war von Februar 2011 bis März 2017 Country Manager Deutschland des Employer-Branding-Beratungsunternehmens Universum.

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Wer wurde befragt?

Für die aktuelle Studie hat Universum mehr als 5000 junge Berufstätige mit akademischem Hintergrund in Deutschland nach ihren „idealen Arbeitgebern“, ihren Karrierezielen, ihrer Jobzufriedenheit, ihrer Wechselbereitschaft und zu weiteren Themen rund um Beruf und Karriere befragt.

Die Antworten auf diese Fragen geben Personalern wichtige Hinweise darauf, ob es ihnen gelungen ist, bei den Umworbenen ein positives Image aufzubauen. Und sie können wertvolle Erkenntnisse aus diesen Studien ziehen, die ihnen dabei helfen, die für die Zukunft ihrer Unternehmen so wichtigen Nachwuchskräfte erfolgreich anzusprechen und ans Unternehmen zu binden.

Was macht attraktive Arbeitgeber aus?

Um herauszufinden, welche Eigenschaften einen attraktiven Arbeitgeber ausmachen, hat Universum die Treiber der Arbeitgeberattraktivität in vier Themenkomplexe gegliedert, die sich auf das Ansehen und Image des Arbeitgebers beziehen, auf Inhalte und Anforderungen des Jobs, auf das soziale Umfeld und die Eigenschaften des Arbeitsplatzes sowie auf das Gehalt und Aufstiegsmöglichkeiten.

Die Teilnehmer der Umfrage wurden gebeten, für die Unternehmen, die sie zuvor als „ideale Arbeitgeber“ ausgewählt haben, alle zutreffenden Eigenschaften auszuwählen. Die Frageformulierung lautete jeweils: „Welche der folgenden Eigenschaften verbinden Sie mit den einzelnen Arbeitgebern?“

Top-Treiber der Arbeitgeberattraktivität

Das Ergebnis: Eigenschaften, die sich auf die beiden Themenfelder „Gehalt und Aufstiegsmöglichkeiten“ und auf „Inhalte und Anforderungen des Jobs“ beziehen, sind besonders wichtige Treiber der Attraktivität eines Arbeitgebers: Ganz oben auf der Wunschliste an Unternehmen liegt ein attraktives Grundgehalt, gefolgt von vielfältigen Arbeitsaufgaben und einer sicheren Anstellung.

Am wenigsten wichtig ist den Nachwuchskräften, ob Minderheiten akzeptiert werden, ob ein Unternehmen nur die Besten rekrutiert, und auch schnelles Wachstum ist für sie nicht von Interesse. Besonders gefragte Zusatzleistungen sind eine Unterstützung bei der Altersvorsorge, Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten (etwa Sprachkurse) und die Vergütung von Überstunden.

Work-Life-Balance und Jobsicherheit wichtigste Karriereziele

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Arbeit und dem Privaten ist für die Young Professionals schon seit Jahren das wichtigste Karriereziel, gefolgt von dem Wunsch nach Jobsicherheit. Die jungen Talente suchen aber durchaus auch die intellektuelle Herausforderung und Führungsverantwortung im Job.

In einer Liste von neun Karrierezielen nehmen diese beiden Ziele den dritten und vierten Platz ein, beide im Vergleich zum Vorjahr mit steigender Tendenz. Wenn man die jungen Talente fragt, was Work-Life-Balance für sie ausmacht, zeigt sich, dass sie darunter ein positives Arbeitsklima, vom Unternehmen geförderte außerberufliche Aktivitäten und die Akzeptanz von Elternzeit verstehen.

Frauen erhalten deutlich weniger Gehalt

Weibliche Young Professionals verdienen deutlich weniger als Männer. So kommen junge Ingenieure auf ein durchschnittliches Jahresarbeitseinkommen von gut 53.100 Euro. Ihre weiblichen Pendants erhalten demgegenüber knapp 44.500 Euro pro Jahr. Männliche Young Professionals mit wirtschaftswissenschaftlichem Hintergrund geben ein Jahresarbeitseinkommen von fast 55.800 Euro an.

Die weiblichen Young Professionals liegen mit durchschnittlich gut 44.800 Euro weit dahinter. Unsere Umfragen zeigen auch, dass Frauen und Männer schon vor dem Berufsstart unterschiedlich hohe Gehälter erwarten. Der Unterschied liegt allerdings erheblich unter dem tatsächlichen Gender Pay Gap, wie er sich dann im Berufsleben zeigt.

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