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Trends & Traumjobs in der Zukunftsbranche Tourismus – Teil 11: Sport-Urlaub & Personal Trainer



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Gestern habe ich ja schön über Wellness-Coachs geschrieben: Aber es gibt natürlich Leute, die im Urlaub immer noch eine Spur mehr wollen – zumal auch Sportreisen ein zunehmend wichtiger Tourismus-Trend sind, wie der World Travel Monitor sagt. Aber es geht nicht nur um Sport: Es geht um Selfness.


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Selfness

Aber Selfness ist nicht nur Optimierung um jeden Preis: Platt gesagt geht es um harte körperliche statt aufgepumpte Muskeln, Triathlon statt Anabolika, Detox statt Botox, Bionade statt Powerade.

Die Überzeugung beim Selfness lautet, dass der Körper eigenverantwortlich gemanagt werden kann und muss. Das erinnert mich ein wenig an die Anhänger der QuantifiedSelf-Bewegung die sich unermüdlich selbst tracken, um z.B. ihre sportlichen Leistungen zu verbessern.

Gesundheit und Selbstverantwortung

Was also in Zukunft zählt, ist nicht das blinde Nacheifern eines sporadischen Schönheitsideals, sondern Gesundheit, Selbstverantwortung, Sich Wohlfühlen, Pflegen und Aktivität.

Die neuen, körperbewussten Verbraucher wollen etwas tun für ihre Gesundheit – und zwar nicht nur bei Sport, sondern ganzheitlich übergreifend auf alle Bereiche: Ernährung, Fitness, Gesundheit – all das wird immer mehr ineinander übergreifen.

Neues Körperbewusstsein

Das renommierte Zukunftsinstitut befragte vom 15.-21. Januar 2009 gemeinsam trnd – the real network-dialog, dem ersten und größten Mundpropaganda-Marketing Netzwerk im deutschsprachigen Raum, per Online-Umfrage 13.000 registrierte User zum Thema neues Körperbewusstsein.

45 % der Befragten assozieren Körperbewusstsein und Körperkultur in erster Linie mit Gesundheit und Wohlbefinden, fast jeder Dritte (31 Prozent) aber auch mit Sport und Fitness. Nur 4 % denken an Wahrnehmung durch andere. 58 Prozent der Befragten sagen, dass es die Verantwortung des Einzelnen ist, sich um seine Gesundheit zu kümmern.

Ganzheitlichkeit

Ein wichtiger Trend ist auch Ganzheitlichkeit: Dem Zusammenspiel von Seele, Geist und Körper wird immer mehr Beachtung geschenkt. Mittel und Therapien, die diese Aspekte berücksichtigen, erhalten derzeit hohen Zulauf. Zunehmend geht es, auf dem Gesundheitsmarkt wie auch auf dem Schönheitsmarkt, um Prävention:

Nicht Krankheiten heilen, sondern die Gesundheit erhalten. Nicht Falten mindern, sondern Falten verhindern.

Unternehmer müssen sich darauf einstellen

Für Unternehmer, die mit neuen Geschäftsideen auf den Markt treten, bedeutet das, dass Sie sich bei Ihren Angeboten auf dieses neue, ganzheitliche Denken einstellen müssen: Es reicht nicht mehr nur, beispielsweise Schönheits- und Kosmetikprdukte anzubieten, nein, diese sollten auch gesundheitserhaltend sein.

Oder Lebensmittel, die einfach nur gut schmecken: Die Lebensmittel sollen heute sondern als funktionale Lebensmittel zu Gesundheit und Wohlbefinden beitragen. So ist es u.a. zu erklären, dass sich beispielsweise der Anteil von funktionale Trinks wie Energy-Trinks, spezielle Tees oder Eiweiß-Trinks auf dem US-Markt von 2002 bis 2007 fast verdoppelt hat.

Warum Personal Trainer?

Ein Personal Trainer kann Menschen bei alldem unterstützen: Personal Trainer fragen zunächst nach dem Ziel des Trainings, messen Puls, Körperumfang und Fettgehalt. Viele Kunden wollen abnehmen, haben Rückenprobleme oder hohen Blutdruck. Dem Trainingsbeginn sollte ein gesundheitlicher Check beim Arzt vorausgehen.

Für ein sinnvolles Ausdauertraining ist eine Leistungsdiagnostik (Laktattest) empfehlenswert. Danach erarbeiten Personal Trainer dann ihren Trainingsplan, der bei der ersten Trainingseinheit verfeinert wird. Ein guter Trainer kennt seine Grenzen und empfiehlt Fachleute wie Ärzte, Physiotherapeuten, Masseure oder Ernährungsberater zusammenarbeiten.

Voraussetzungen, Aus- und Weiterbildung

Die Berufsbezeichung Personal Trainer ist nicht gesetzlich geschützt. Eigentlich könnten Sie sofort anfangen, als Personal Trainer zu arbeiten. Allerdings sind eine qualifizierte Berufsausbildung im Sportbereich, ein Hochschulstudium oder zumindest entsprechende Trainerscheine nicht nur als Qualifikationsnachweise für Kunden sinnvoll

Sie sollten auch über die entsprechenden Kenntnisse im Trainingsbereich verfügen, um Ihren Kunden das Fachwissen zu vermitteln. Informationen zur Voraussetzunge und Ausbildung bietet die Berufsvereinigung für Fitness- und Aerobiclehrer.

Existenzgründung & Rentenversicherungspflicht

Als Personal Trainer sind Sie freiberuflich tätig. Das bedeutet, Sie benötigen lediglich eine Steuernummer beim Finanzamt. Eine Gewerbanmeldung ist nicht erforderlich.

Die Deutsche Rentenversicherung stuft Ihre Tätigkeit als Personal Trainer allerdings als Lehrtätigkeit eein und geht damit von einer vorrangigen Versicherungspflicht für Lehrer, Erzieher, Pflegepersonen etc. gemäß § 2 SGB VI ein. Dabei ist entscheidend, wie der Beruf ausgeübt wird und nicht wie die Berufsbezeichnung lautet.

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