{Studie} Trends auf dem Arbeitsmarkt: IT-Profis sind heiß begehrt


Gut arbeiten, 500 Bäume pflanzen! Wir machen die Arbeitswelt menschlicher wie ökologischer und spenden – urkundlich belegt – Einnahmen für Aufforstung. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept, on-Demand eKursen und News-Dienst geben wir über 15 Jahre Erfahrung an unsere Kunden (u.a. Samsung, Otto, staatliche Institutionen) weiter. Von der Top20-Bloggerin Simone Janson, referenziert in ARD, ZEIT, WELT, Wikipedia.
Offenlegung & Bildrechte:  Jobrapido hat uns finanziell unterstützt. Bildmaterial erstellt im Rahmen einer kostenlosen Kooperation mit Shutterstock.

Die Suche nach einem neuen Job findet heute längst nicht mehr primär per Inserat in Zeitungen statt. Heute wird online gesucht. Ob in den Sozialen Medien oder auf Online-Stellenbörsen – setzt sich der Arbeitssuchende an seinen Rechner, um den passenden Job zu finden, so sticht derzeit ein Berufsfeld ganz deutlich durch die große Anzahl an Angeboten heraus. Warum das so ist, hat Jobrapido untersucht. it-jobs-arbeitsmarkt

Wichtiger Hinweis: Dieser Beiträg enthält Inhalte und Angaben, die möglicherweise nicht mehr aktuell sind, z.B. aufgrund gesetzlicher oder statistischer Veränderungen. Weil er dennoch hilfreich sein kann, einen Überblick zum Thema zu bekommen, können Sie ihn weiterhin hier finden.


Hier schreibt für Sie:

 

Rob Brouwer ist CEO von Jobrapido.

  Profil

Über die Studie

Jobrapido wurde 2006 gegründet, um Jobsuchenden im Internet eine Plattform zu bieten, auf der alle Stellenangebote an einem Ort zu finden sind. Damit Arbeitssuchende ihre optimale Stelle finden, werden Stellenanzeigen aus dem gesamten Netz analysiert und gesammelt.

Der Suchende erhält so einen Überblick über relevante aktuelle Angebote. Um Arbeitgeber und Kandidaten auf direktem Wege zusammenzubringen, listet Jobrapido rund 20 Millionen offene Stellen monatlich, auf die insgesamt rund 60 Millionen registrierte Nutzer zugreifen. In bereits 58 Ländern bietet die Suchmaschine Stellen in tausenden von Unternehmen.

In welchen Berufsfeldern gibt es derzeit die meisten Stellenangebote in Deutschland? Und in welcher Branche haben Berufseinsteiger die größten Chancen? Unterscheiden sich die beruflichen Trends in Deutschland von denen in anderen Ländern? Diesen Fragen ist Jobrapido zwischen November 2015 und Januar 2016 auf den Grund gegangen. Während dieses Zeitraumes beobachtete und analysierte Jobrapido die auf der Jobrapido-Plattform eingestellten Jobangebote in Deutschland, Italien und den Niederlanden.

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Die ganz großen Jobchancen liegen in der IT

In Deutschland gibt es die meisten Stellen im IT-Sektor. In Anbetracht der technologischen Entwicklung und Digitalisierung Europas und insbesondere der Bundesrepublik ist das kein abwegiges Resultat. Es unterstreicht die wachsende Bedeutung von Jobs im digitalen Umfeld. Derzeit können sich Computerexperten über 410.000 freie Stellen im Bereich Informatik und 192.000 Stellen in der Entwicklung und Programmierung freuen.

Aber auch Arbeitssuchende in anderen Berufsfeldern können ihre Karrierepläne zuversichtlich weiter verfolgen. In Produktion und Fertigung zeigt die Erhebung mehr als 320.000 Stellenanzeigen und auch der Bereich Hotellerie und Tourismus zählt mit 184.000 Einträgen zu den Top-Kategorien. Auf den letzten Rängen befinden sich die Bereiche Immobilien (7.852 Stellen) und Sanitärwesen (2.468 Stellen).

Warum so viele ITler?

Industrie 4.0, Web 4.0, Smart Homes – Kein Wunder, dass IT-Experten die gefragteste Berufsgruppe darstellen. Heutzutage werden sie und ihre Kenntnisse in immer mehr Feldern gebraucht, denn modernste Technologien erobern ständig neue Bereiche des Alltags. Vom Shoppen, Kommunizieren oder informieren im Internet bis hin zu den ganz großen Trends wie autonomes Fahren, vernetzte Möbelstücke und intelligente Maschinen – überall ist komplizierte und sensible Technologie im Spiel.

Damit das autonome Fahrzeug selbständig seine Umgebung erkennt oder der Kühlschrank die Einkaufsliste selbst erstellt, ist heute oft weitaus umfassenderes Fachwissen notwendig, als noch vor wenigen Jahren im Alltag gebraucht wurden. Komplexe Systeme verlangen gut ausgebildete IT-Profis. Mittlerweile stehen seltener die Systemüberwachung und traditionelle IT-Bereiche im Fokus, sondern verstärkt IT-Sicherheit und auch das Programmieren und Entwickeln diverser Apps – in allen möglichen Branchen.

Das bedeutet, dass die Vielfältigkeit dieses Berufsfeldes stark zugenommen hat. Deshalb ringen nicht nur die gängigen Hersteller von Computerprogrammen um die besten Informatiker und ITler, sondern auch Unternehmen anderer Branchen wie Verlagswesen, Fertigung, Produktion und Unterhaltung. In Deutschland kommt mittlerweile kaum eine Firma mehr ohne IT-Spezialisten aus. Daher zeigt sich dieser Trend in Deutschland besonders deutlich.

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Andere Länder, andere Trends?

Nicht direkt. Wie die Erhebung von Jobrapido zeigt, werden in Italien derzeit vermehrt Stellen im Handel/Einzelhandel ausgeschrieben (157.000 Jobangebote). Der Bereich Verwaltung/Personal ist mit 69.000 ausgeschriebenen Stellen auf Platz zwei im italienischen Ranking vertreten. Doch werden auch dort viele Stellen im IT-Sektor angeboten (68.000 Stellen). Die wenigsten Angebote auf dem italienischen Arbeitsmarkt gibt es in der Landwirtschaft (370 Angebote). In den Niederlanden gibt es die meisten Einträge in Industrie und Handwerk (134.000 Stellen).

Der IT-Sektor schafft es mit 103.000 Stellen auf den zweiten Platz der meisten Jobangebote. Wer in den Niederlanden gerne in der Branche Handel/Export tätig werden möchte, kann sich über 55.000 Angebote freuen. Im Gegenzug werden Ingenieure dort hingegen weniger gesucht (1.623 Stellen). Obwohl der IT-Sektor weder in Italien noch in den Niederlanden die Nummer Eins der Job-Kategorien ist, zählt er also auch in anderen europäischen Ländern zu den Sektoren mit den meisten Stellenausschreibungen. Gute Aussichten also auch für Computerexperten, die es ins europäische Ausland zieht.


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