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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte: Die Französische Zentrale für Tourismus hat die Kosten für Flug und Unterkünfte auf diversen Recherchereisen übernommen. Bildmaterial erstellt mit einer kostenlos zur Verfügung gestellten Kamera unseres Sponsors Olympus, die wir im Rahmen des Tests bis zur Unbrauchbarkeit geprüft haben. Reiseveranstalter Siglinde Fischer hat die Kosten für diverse Untekünfte auf einer Recherche-Reise nach Frankreich übernommen. 

Hier schreibt für Sie:

Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb.Unter der eingetragenen Marke Best of HR – Berufebilder.de® betreibt Sie einen Buch-Verlag, eine eLearning-on-Demand-Plattform, einen News-Dienst und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index und Wikipedia. Laut ZEIT gehört sie zu den wichtigsten Blogs zu Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Daneben leitet das Institut Berufebilder Yourweb für kooperative & nachhaltige Bildung, mit dem sie u.a. Stipendien vergibt und nachhaltige Projekte fördert. Außerdem berät sie Unternehmen wie Samsung, OTTO oder Randstad in HR-Kommunikation und war für diverse Hochschulen und Business-Schools tätig.

Berufsbild Ballon-Fahrer: Traumjob als Lebens-Philopsophie!

Anke E´rnst hat ja in der Vergangenheit auf Best of HR – Berufebilder.de® von ihrer Weltreise über die Lebens-Einstellung junger Menschen berichtet. Doch es gibt noch weitere spannende Lebensentwürfte – etwa den von Max, den ich in der Provence (Frankreich) traf und der als Ballonfahrer dahingeht, wohin es ihn verschlägt. Best of HR – Berufebilder.de® by Simone Janson012

Die Leidenschaft zum Job gemacht!

Eigentlich hat er Ingenieurwissenschaften studiert. Seine Mutter wartet heute noch darauf, dass er sesshaft wird und sich einen “richtigen” Job sucht. Aber dafür ist jetzt wohl ein wenig spät, meint er lakonisch. Und verrät uns, dass er gerade heute 40 wird.

Max ist Ballonfahrer aus Leidenschaft. Die Gegend über Forcalquier im Department Alpes de Haute Provence, über die wir fliegen, scheint er im Schlaf zu kennen. Jeden Berg und jeden Ort kann er uns nennen.Wie lang er schon hier ist, wollen wir wissen. “Drei Wochen,” sagt er.

Die Region hat er mit 3-D-Karten auswendig gelernt. Max nimmt seinen Job ernst – er ist für ihn Leidenschaft und Lebensinhalt zugleich. Familie hat er nicht. 10 Jahre lang war er verheiratet. Aber seine Frau hat das unstete Leben eines Ballonfahrers nicht mehr ertragen.

Provence, Tansania, Beatles

Bevor er in die Provence kam, war Max in Sri Lanka. Fünf oder Sechs Jahre lang ist er im Sommer in Deutschland gefahren, oft über Bonn. Vier Winter hat er in den Alpen verbracht, meist in Gstad. Einmal war er in Australien und Neuseeland.

Demnächst hat er wahrscheinlich einen Job in Tansania. Manchmal, wenn es keine Jobs gibt, hängt er auch nur herum. Sein kuriosestes Erlebnis: Einmal landete er versehentlich auf dem Grundstück von Ex-Beatle Ringo Starr. Doch der habe das “ganz cool” gefunden und sogar ein Foto von ihm, Max, gemacht.

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Beim Ferienjob die Leidenschaft geweckt

Das Unstete wurde Max bereits in die Wiege gelegt: Geboren ist er in Südafrika, dort hat er auch die Schule begonnen. Dann aber gingen seine Eltern zurück ins Englische Stansed.

Dort hat er auch studiert. Während der Sommerferien hat er vor 20 Jahren bei einem Ballon-Unternehmen angeheuert – zunächst als Equipment-Träger. Über Siena in der Toscana ist er zum ersten mal mitgeflogen und wurde von der Leidenschaft gepackt.

Best of HR – Berufebilder.de® by Simone Janson002

Leben wie eine Ballonfahrt

Seitdem ist sein Leben selbst wie eine Ballonfahrt: Immer abhängig davon, wie der Wind sich gerade dreht. Er weiß nie, wohin es ihn verschlägt. Genau das ist es, was er am Fliegen mag. Stillstand findet er langweilig. Sozusagen ein mobiles Leben unter Extrem-Bedingungen.

Das mag mancher für verantwortungslos halten. Oder für eine Flucht vor sich selbst. Ich finde, es gehört sehr viel Mut dazu, so loszulassen, um die eigene Leidenschaft und den Wunsch nach Freiheit so bedingungslos auszuleben. Und es ist auch eine extreme Anpassungsfähigkeit erforderlich, weil man immer wieder mit neuen Gegebenheiten klar kommen muss.

Weniger Zufall, als man denkt

Dabei ist das Ballonfahren selbst viel weniger dem Zufall unterworfen, als man denkt. Denn Max kann auch steuern, indem er den Ballon auf- oder absteigen lässt. In unterschiedlichen Höhen herrschen unterschiedliche Luftströme.

Die Provence, verrät er uns, ist kein einfaches Gebiet, der Mistral ist tückisch. Genau deshalb sind Professionalität und Erfahrung gefragt.

Harte Arbeit, viel Erfahrung

Und auch das ist ein wenig so wie im Leben: Wer seine Leidenschaften auch gegen Widerstände verwirklichen will, muss hart arbeiten und viel lernen. Und man darf keine Angst auch vor dem Auf und Ab des Lebens haben.

Denn nur mit der nötigen Erfahrung kann man auch unter widrigen Umständen intuitiv richtig reagieren. Und man ist auf die zufälligen Strömungen entsprechend vorbereitet.

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Wie sieht die Ausbildung aus?

Gut 5000 professionelle Ballonfahrer gibt es weltweit. Die wenigsten arbeiten in dem Land, aus dem sie stammen. Wer nur für den Privatgebrauch fliegen will, braucht 16 Flugstunden.

Wer Passagiere mitnehmen will, braucht mindestens 100 Stunden. Und für die Versicherung muss man mindestens 500 Stunden selbst geflogen sein. Ein billiges Vergnügen ist das nicht: Gut 25.000 Euro hat Max in seine Ausbildung investiert.

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5 Antworten zu “Berufsbild Ballon-Fahrer: Traumjob als Lebens-Philopsophie!”

  1. Geld oder Leben: Wie man sich eine Weltreise finanziert » imgriff.com sagt:

    […] Übrigens gibt es das nicht nur im Tech-Bereich: Im vergangenen Frühjahr traf ich in der Provence Ballonflieger Max, der temporär da arbeitet, wo der Wind in hinträgt.Nun kann ich der Sache mit dem Minimalismus […]

  2. Monika Paitl sagt:

    fantastische Serie! Was für ein tolles Berufsbild des Ballonfahrers, voll von Freiheit, Unabhängigkeit und Abenteurern. Freue mich auf mehr Beiträge auss dieser Serie.

  3. Holger Froese sagt:

    Von der Provence bis Tansania – Mobil Leben extrem: Ballon-Fahren als Lebens-Philopsophie!
    Kommentiert auf Twitter

  4. Simone Janson sagt:

    Gehen, wohin der Wind einen trägt? Ballon-Fahren als Lebensphliosophie!

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