6 Top-Jobs in der Fitness-Branche: Zwischen Muskelaufbau und Kräuterbad


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Wer im Fitnessbereich tätig wird, muss nicht unbedingt Personal Trainer:in oder Ernährungsberater:in werden. Und doch sind auch diese Jobs vielseitiger, als oftmals angenommen. 6 Top-Jobs der Branche im Überblick.

6 Top-Jobs in der Fitness-Branche: Zwischen Muskelaufbau und Kräuterbad

Hier schreibt für Sie:

 

Fabian Linden ist Online-Redakteur mit Schwerpunkt Technik und Bildung.

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Berufswunsch “Irgendwas mit Sport”: 6 Top-Jobs in der Fitness-Branche

Neben der Aussage „Irgendwas im Freien“ hört man junge Menschen auf die Frage hin, was sie sich beruflich in den kommenden Monaten oder Jahren vorstellen können, auch immer wieder sagen: „Irgendwas mit Sport oder Bewegung“. Gerade die Fitnessbranche und alle Bereiche, die weitestgehend mit ihr in Verbindung stehen, sind in den vergangenen Jahren immer größer geworden. Allein die Zahl etwa der Fitnessstudiomitglieder, die in den letzten Jahren fast exponentiell angestiegen ist, spricht Bände (Corona sorgt natürlich vorübergehend für einen herben Rückschlag).

Tätigkeiten im Bereich Fitness dürften also eine blühende Zukunft haben. Sie sind, anders als man beim ersten Gedanken an die Branche vielleicht vermutet, vielseitig und halten oft auch die sie ausübende Person fit. Außerdem hat man bei ihnen meist mit halbwegs entspannten Menschen zu tun – schließlich haben und genießen sie, während man selbst um sie herum arbeitet, in der Regel gerade ihre Freizeit.

Zwar spielen die Bewegung und der Sport, die zu einem körperlichen und geistigen Wohlbefinden führen sollen, meist die wichtigste Rolle. Was allerdings nicht zu bestreiten ist: Ohne eine gesunde, ausgewogene und nähr- sowie ballaststoffreiche Ernährung bringt auch viel Sport nicht allzu viel. Fit ist, wer sich bewegt und mindestens in gleich disziplinierter Weise auch auf das achtet, was täglich auf dem Teller landet. Das richtige zu Essen und Trinken hilft dabei rundum fit und gesund zu sein und zu werden und kann sogar gegen Stress und Angst wirken.

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1. Ernährungsberatung

Je mehr man sich mit dem Thema Fitness beschäftigt, desto deutlicher wird, wie wichtig eigentlich die Ernährung in diesem Zusammenhang ist. Zwar definiert etwa der Duden Fitness als „gute körperliche Verfassung, Leistungsfähigkeit“ und setzt dabei „[aufgrund eines planmäßigen sportlichen Trainings]“ in Klammern. Liest man sich die Definitionen des Begriffs auf unterschiedlichen Websites, von verschiedenen Lexika und Fachbüchern aber vergleichsweise durch, wird klar, dass es kaum eine eindeutige Definition gibt.

Da sich nicht jeder Mensch intensiv mit einer wirklich gesunden und vor allem auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmten Ernährung auseinandersetzen möchte, besteht eigentlich immer ein Bedarf an Expert:innen. Hier kommen Ernährungsberater:innen mit Schwerpunkt auf den Bereich Fitness ins Spiel. Als selbstständige Ernährungsberaterin etwa kann man nach einer abgeschlossenen Ausbildung tätig werden. Man kümmert sich dann beispielsweise gezielt um diverse Kund:innen, die entweder beruflich oder privat intensiv Fitness betreiben und ihre Ernährung auf das Training und individuelle Ziele hin abgestimmt geplant wünschen.

Kochen müssen Ernährungsberater:innen in der Regel nicht selbst – höchstens gelegentlich zu Demonstrationszwecken. Sie stellen aber gemeinsam mit den Kund:innen detaillierte Ernährungspläne zusammen und sollten in der Lage sein, jegliche Fragen rund um die Fitnessernährung kompetent beantworten zu können. Da auch in der Arbeitswelt und gerade in großen Unternehmen die betriebliche Gesundheitsförderung eine immer wichtigere Rolle einnimmt, kümmern sich Ernährungsberater:innen zunehmend auch um diesen Bereich. Sie führen dann Schulungen und Kurse in Betriebsküchen durch oder entwickeln Ideen und Konzepte zur betrieblichen Versorgung der Beschäftigten.

2. Diätküche im Bereich Sport und Wellness

Wenn Beratungstätigkeit zu theoretisch ist und wenn man gerne selbst Hand am Herd anlegt, dann könnte der Bereich der Diätküche das Richtige für Berufseinsteiger:innen sein. Diese arbeiten oft eng mit Ernährungsberater:innen oder dem Bereich der Diätassistenz zusammen und stellen Speisen für Menschen her, die auf spezielle Kost angewiesen sind.

Speziell kann in diesem Fall bedeuten, dass man Sportmannschaften oder gar einzelne Athlet:innen bekocht oder gar auf Reisen begleitet. Diätköch:innen werden aber auch in Krankenhäusern oder etwa Rehabilitationszentren gebraucht. Sie sorgen hier dafür, die Wiederherstellung der Fitness Erkrankter oder Beeinträchtigter mit der optimalen Nahrung zu unterstützen. Spezielle Fitness- oder Wellnesseinrichtungen haben oft ebenfalls eigene Diätköch:innen im Team. Sie bereiten dann für Sportler:innen und Kund:innen leckere und zugleich gesunde Speisen zu. Diatküche kann aber auch auf höchstem Niveau etwa in luxuriösen Wellnesseinrichtungen gekocht werden.

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Kreativität und gute Kochkünste sind dabei genauso gefragt, wie Anpassungsfähigkeit an die individuellen Wünsche der zu Bekochenden und Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Wer im Bereich der Diätküche aktiv werden möchte, sollte zunächst eine herkömmliche Kochausbildung abschließen. Nach weiteren drei Jahren „normaler“ Berufserfahrung kann dann eine berufliche Weiterbildung zur Diätköchin oder zum Diätkoch erfolgen. Je nach Industrie- und Handelskammer können die Zugangsvoraussetzungen hier aber auch variieren.

3. Personal Trainer:in

Längst hat sich das Berufsbild des Personal Trainers aus dem Klischee befreit, dass nur irgendwelche Prominente sich eine solche Hilfe zulegen, die sowieso schon rundum fit sind. Immer mehr Menschen verlassen sich stattdessen heute auf die Kompetenz einer Expertin oder eines Experten im Fitnessbereich und wissen die Vorzüge einer, zwei oder auch dreier Trainingsstunden in der Woche zu schätzen.

Grundvoraussetzung für einen Personal Trainer ist auch die eigene körperliche Fitness. Wer selbst unsportlich ist, wird es nicht nur schwer dabei haben, Kund:innen aufgrund der eigenen Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Vielmehr wird es dadurch auch schwer möglich sein, die oftmals mehrfachen Trainingsprogramme der Kund:innen vorzuführen und teilweise mitzumachen. So sind Personal Trainer – ähnlich wie Ernährungsberater:innen, nur eben für den Sport – in der Lage, individuell optimierte Pläne für jede Kundin und jeden Kunden zu erstellen. Sie trainieren oft mit den Kund:innen mit, was zusätzlichen Ansporn gibt. Außerdem motivieren sie auch mental, indem sie immer wieder Tipps geben, über frustrierende Trainingspassagen und -tage hinweghelfen und einen stets anfeuern. Sie geben selbst bei unsportlichsten Härtefällen nicht auf.

Es gibt keine einheitliche Ausbildung zum Personal Trainer, aber diverse private Ausbildungsstätten und Fortbildungsinstitute mit unterschiedlichen Inhalten. Hier sollte man sich gut informieren, um nicht an überteuerte Angebote zu geraten. Nach der Ausbildung kann sich auch auf einen bestimmten Bereich der Fitness, wie etwa das Bodybuilding fokussiert werden. Das Klischee, dass Bodybuilding nur aus dem Stemmen schwerer Eisen besteht, sollte längst überholt sein. Das Thema ist komplexer, als die meisten denken und gerade deshalb auch für Personal Trainer interessant. Sie unterstützen Bodybuilder:innen im Privaten, vor allem aber auch Wettkampfsportler:innen und helfen ihnen immer wieder auch auf dem Weg auf nationale oder gar internationale Bühnen.

4. Fitness-YouTuber:in

Soziale Medien, Streaming- und Videoplattformen boomen. Immer mehr Menschen verdienen mit diesen Plattformen als Selbstständige nicht nur ihren Lebensunterhalt, sondern gar sehr gutes Geld. Influencer:innen im weiten Sinne sind dabei nicht nur Fitness-Models, die auf Instagram ihre gestählten Traumkörper präsentieren.

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Junge Sportler:innen, wie Pamela Reif, Sophia Thiel, David Lengauer oder Sascha Huber machen es vor: Sie zeigen wöchentlich oder gar täglich hunderttausenden oder gar Millionen von Abonnent:innen spannende Fitnessübungen und Workouts, die verschiedene Muskelgruppen oder den ganzen Körper ansprechen. Auch werden immer wieder Ernährungstipps und Kochvideos sowie private Einblicke in den Alltag gegeben, der sich meist rund um Fitness und gezielte Entspannung dreht.

Wer keine Scheu davor hat, als Person in der Öffentlichkeit zu stehen und wer sich vor Kameras wohlfühlt, kann sich einfach mit einem eigenen Kanal auf YouTube anmelden und sein Glück versuchen. Geld verdienen Fitness-YouTuber in der Regel über:

Fitness-YouTuber:innen sind selbstständig tätig und drehen meist alleine ihre eigenen Sportvideos.

  • Werbeschaltungen vor und während der Videos
  • Produktplatzierungen in den Videos und den Videobeschreibungen
  • Eigene Produkte und Marken, die etwa über Merchandise-Shops im Netz verkauft werden

5. Masseur:in

Auch das Berufsbild Masseur:in fällt in den Fitnessbereich und dreht sich hauptsächlich darum, beanspruchte Sportler:innenkörper durch gezielte Handgriffe gesünder zu machen. Als Masseur:in kann man sich selbstständig machen, oft wird man aber auch von Reha-Kliniken, Wellness-Bereichen oder Arztpraxen angestellt. Gerade, wenn man sich einen Namen in der „Szene“ gemacht hat, kann man auch in teuren Hotels oder gar im Profi-Sport landen und dabei auch ein ordentliches Gehalt verdienen.

Spannend beim Berufsbild Masseur:in ist sicherlich, dass man auch selbst über ordentliche Fitness verfügen muss. Mehrere Stunden am Tag Nackenverspannungen mit den eigenen Händen zu lösen und Rückenschmerzen zu lindern, erfordert eine Menge Kraftausdauer. Wer nicht selbst regelmäßig Sport und Krafttraining betreibt, wird als Masseur:in nicht lange durchhalten.

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6. Fachexpert:in für Bäderbetrieb

Der vielleicht am ungewöhnlichsten klingende Beruf dieser Liste und doch keineswegs der langweiligste, ist jener der Fachexpertin oder des Fachexperten für Bäderbetrieb. Das Ganze mag sich ein wenig seltsam anhören und vor allem scheint es wenig mit Fitness zu tun zu haben. Doch weit gefehlt. Denn als Fachexpert:in für Bäderbetrieb kann nach einer erfolgreichen dreijährigen Ausbildung einerseits für die Sicherheit in Schwimmbädern gesorgt, andererseits aber auch Schwimmunterricht erteilt werden. Klingt alles stark nach der Arbeit einer/s Bademeister:in? Kein Wunder, denn die Begriffe können im Grunde synonym verwendet werden.

Bademeister:innen müssen aber weitaus mehr Tätigkeiten ausführen (können), als viele mit dem Beruf verbinden. Die meisten Bademeister:innen sind in modernen und jüngeren Badeieinrichtungen Kursleiter:innen diverser Schwimmkurse oder Gymnastikkurse. Außerdem nehmen sie mitunter sogar Schwimmprüfungen ab. Und wenn es einmal brenzlig wird, müssen sie vielleicht sogar auch einmal als Lebensretter:innen aktiv werden. In Wellnesseinrichtungen wiederum gießen sie zum Beispiel Kräuterbäder auf oder führen Gäste durch Kur- und Kneippbäder und in deren gesundheitlichen Vorteile ein.

Ihre Aufgaben erstrecken sich aber auch auf die Pflege und Wartung von Sport- und Spielgeräten und natürlich der Schwimmbecken und deren Inhalt. So sorgen sie etwa dafür, dass die Wasserqualität in den Becken stets stimmt. Hierfür entnehmen sie Wasserproben und analysieren sie auf Verunreinigungen, den pH-Wert sowie den Chlorgehalt. Auch die Wasseraufbereitungsanlagen, die Umwälzpumpen, Heizungen und Wasseraufbereitungsfilter werden von Bademeister:innen regelmäßig überprüft und gepflegt.


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