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Teambuilding-Events in den Rocky Mountains: Meeting & Sports im Banff Nationalpark


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Offenlegung & Bildrechte: Destination Canada hat die Kosten für Flug und Unterkunft auf diversen Recherche-Reisen übernommen. Travel Alberta hat unsere Recherche-Reise nach Kanada durch Teil-Übernahme der Reisekosten unterstützt. Bildmaterial erstellt mit einer Systemkamera unseres Sponsors Olympus. Bild-Location: 224 Banff Ave, Banff, AB T1L 1C3, Kanada.

Die Banff Park-Lodge gehört ist das größte Konferenz- und Event-Hotel in Downtown Banff – nur das außerhalb liegende Banff Springs ist größer. Auch deutsche Unternehmen wie Boehringer Ingelheim waren schon hier. Allerdings: Altmodische Ausstattung und schlechter Service werben nicht unbedingt für das Hotel. Banff


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Zimmer & Meetingräume

Das Hotel verfügt über 211 Zimmer und 16 Meeting-Räume. Die Preise für eine Übernachtung liegen zwischen 139 Dollar in der Neben- oder 279 Dollar in der Hauptsaison, die vom 1. Juni bis zum 1. Oktober ist. Vor allem in der Hauptsaison werden größere Räume wie eine Art Schlafsaal z.B. an Familien vermietet – für etwa 300 bis 400 Dollar pro Nacht. Die Ausstattung ist allerdings ein wenig muffelig und entspricht keinesfalls neusten Standards.

Zum Unternehmen gehören noch zwei weitere Hotels, insgesamt gibt es Platz für 297 Leute. Werden größere Gruppen nachgefragt, dann besteht die Möglichkeit, diese auch in anderen Hotels unterzubringen. Hotelsharing, wie es Frank Denouden, General Manager der Banff Park Lodge nennt. Zu unserem Termin kommt er allerdings erst einmal eine halbe Stunde zu spät. Was sagt das über den Service im Hotel aus? Banff

Essen & Preise

Bis zu 450 Leute fasst der größte Main-Board-Room, der allerdings bei Bedarf wieder in drei Teile zu unterteilen ist. Außerdem gibt es 6 kleine Räume für bis zu 30 Leute. Die Preise sind flexibel und müssen individuell angefragt werden, hängen aber vom Essen ab.

„Ohne Essen kostet der große Board-Room 4000 Dollar pro Tag“, so Denouden. „Wenn allerdings das Essen voll bezahlt wird, dann berechnen wir für die Räume nichts.“ Das Hotel bietet WLAN, aber auch eine feste Internetverbindung: „Manche Gäste fanden WLAN zu unsicher“, erklärt er mir. Außerdem gibt es in der Lobby ein Internet-Kiosk: Für 2 Dollar kann man hier zwei Stunden im Internet surfen.

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Ausstattung

Auch sonst bietet das Hotel alle technischen Ausrüstungen, die für ein Meetings und Seminare notwendig sind: Bildschirme und Beamer für Präsentationen, eine einfach Lichtanlage und sogar Übersetzungsequipments. Laptops können auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden. Die Technik muss selbstverständlich zusätzlich bezahlt werden.

Für das Catering steht das hoteleigene Restaurant zur Verfügung, das internationale aber natürlich auch kanadische Küche serviert. Über die Qualität des Essens kann ich mangels keine Aussage treffen. Gut und frisch essen kann man auch eine Straße weiter im Coyote Deli: Das Menü ist eher am Südwesen der USA orientiert, aber frisch und gut.

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Auch für deutsche Unternehmen attraktiv?

Den Vorteil seines Hotels sieht der Generalmanager in seiner Unabhängigkeit: „Wir sind kein Franchising-Unternehmen oder Teil einer größeren Kette, daher können wir vor Ort entscheiden und flexibel auf Anfragen reagieren.“ Aus diesem Grund könnte man auch mal kurzfristig Meetings für größere Gruppen abhalten. Von Juni bis September zur Hauptsaison sei das allerdings wegen der Bustouristen schwieriger, erzählt Denouden. „Vor allem im Dezember ist es hingegen ruhiger. Kleinere Gruppen bis 50 Leuten können wir eher mal unterbringen.“

Auch wenn selbst deutsche Unternehmen wie Boeringer in die Rocky Mountains kommen, ist der Hauptmarkt bei den Meetings doch Kanada und vor allem die Alberta ansässigen Öl-, Gas-, Mienen- und Agrikultur-Unternehmen sowie die Universität von Calgary. Aber auch für Amerikaner ist Banff sehr populär. Gut 250 bis 300 Gruppen beherbergt das Hotel im Jahre: „Meetings und Conventions machen ein Drittel unsere Geschäfts aus, wir setzten mit ihnen gut 5 Millonen Dollar um“, berichtet General Manager Denouden.

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Sport-Aktivitäten

Ein Grund, warum die Gruppen kommen, sind die zahlreichen Outdoor-Aktivitäten, die in Banff angeboten werden. Dazu gehören z.B. auch Heli-Skiing, Rafting, Wandern oder Langlauf-Ski. Direkt hinter dem Parke Lodge kann man im The Blue Canoe Docks ein Kanu oder Kajak mieten und auf dem pittoresken Bow-River entlang fahren – vorbei am Cave and Basin National Historic Site, der Geburtsstätt von Kanadas erstem Nationalpark. Bitte nicht ins Wasser fallen, das Wasser ist eiskalt.

Wer schwimmen möchte, für den bietet sich neben dem Hotel-Pool mit Jacuzzi ein Besuch in den Upper-Hot-Springs an. Sie legten den Grundstein für die Gründung der Stadt Banff und bieten heut 40 Grad warmes Wasser bei toller Aussicht. Bei den Temperaturen von -25 bis -30 Grad, die hier im Winter herrschen, sicherlich eine Wonne.

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Ausflüge

Die Brewster-Company, ein traditionsreiches Famileinunternehmen, bietet nicht nur einen Shuttle-Service vom und zum Flughafen von Calgary, sondern gerade auch für Gruppen diverse Touren an, etwa die Discover Banff Tours inklusive Fahrt mit der Banff Gondola, die Fahrt auf dem Lake Minnewanka oder eine Tour zu den Columbia Icefields.

Wie gut die Touren sind, hängt leider vom Busfahrer ab: Stressig kann es werden, wenn die Busse erst noch Touristen in den Hotels der ganzen Stadt aufpicken müssen – das kann auch mal zwei Stunden dauern. Aber immerhin: Für kanadische Verhältnisse ist es schon toll, dass es überhaupt ein Shuttle gibt.

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