Teamarbeit und Teamfähigkeit lernen: 2 X 5 Tipps für produktive Zusammenarbeit



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Teamarbeit richtig organisieren ist nicht einfach. Um zu gewährleisten, dass alle produktiv zusammenarbeiten, sollten die Grundfaktoren stimmten. 2 X 5 Punkte, auf die man achten sollte.

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Hier schreibt für Sie: Simone Janson ist Verlegerin, deutsche Top20 Bloggerin und Beraterin für HR-Kommunikation. Profil

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Teamarbeit: Ausrede für Soziales Faulenzen?

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Teamarbeit hat einen schlechten Ruf. Hinter vorgehaltener Hand wird „TEAM“ gerne mal als Abkürzung für „Toll, ein anderer macht’s“ verwendet. Und dann ist da noch der Aspekt des sozialen Faulenzens: Sobald Individuen im Kollektiv mit anderen auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten und dabei ihre Einzelleistung nicht bekannt wird, sinkt die Teamleistung – zumindest bei einfachen Aufgaben.

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Dabei muss Teamarbeit nicht zwangsläufig unproduktiv sein: Viel mehr kann ein Team auch äußerst effektiv zusammenarbeiten – wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Wie stellt man aber sicher, dass das Team dauerhaft an einem Strang zieht? Und welchen Herausforderungen muss man sich stellen?

Teams müssen an einem Strang ziehen – wie geht das?

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Als erstes müssen die Grundlagen stimmen. So sollten beispielsweise im Team gemeinsame Ziele vorherrschen, jeder sollte seine fest definierte Rolle haben und Aufgaben sollten richtig delegiert und kommuniziert werden.

Auch Zusammenhalt in schwierigen Situationen machen Teams stark. Das wissen auch große Unternehmen und verbinden zunehmend Teambuilding-Maßnahmen mit ungewöhnlichen Outdoor-Erfahrungen.

Unternehmen lieben ungewöhnliche Outdoor-Erfahrungen

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Ja, Teambuilding in ungewöhnlichen Outdoor-Umgebungen und unter extremen Bedingungen scheint für Personal-Abteilungen schon seit einigen Jahren ein Trend-Thema zu sein:

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Die Metro schickte junge Führungskräfte in die Antarktis, die Deutsche Bahn veranstaltet Überlebens-Trainings in der Natur, um Teams zusammenzuschweißen, und Daimler geht laut Facebook-Seite mit seinem Trainees bei eisigen Temperaturen im März klettern.

Verbessern ungewöhnliche Aktionen tatsächlich die Zusammenarbeit?

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Dabei stellt sich die Frage: Was kann der Einzelne aus solchen Erlebnissen ziehen? Sind solche Aktionen kaum mehr als ein netter PR-Gag von Firmen oder verbessern die ungewöhnlichen Bedingungen tatsächlich die Zusammenarbeit in der Gruppe? Wenn Letzteres zutrifft: Wie genau verbessert sich die Zusammenarbeit und damit die Produktivität für den Einzelnen?

Um das zu erkennen, sollten wir uns zunächst in Erinnerung rufen, was eine gute Zusammenarbeit im Team überhaupt ausmacht:

  1. Immer wieder die Bedeutung des Teams in Erinnerung rufen: Um einem Leistungsabfall vorzubeugen, ist es wichtig, dass sich das Team immer wieder seine Bedeutung klar macht – zum Beispiel, indem es sich die Entwicklung der gemeinsamen Zusammenarbeit vor Augen führt. Wie war das eigentlich – habt Ihr erstmal losgelegt und gedacht, jetzt sehen wir mal, was sich entwickelt? Oder habt Ihr von Beginn weg auch eine Entwicklung des Teams eingeplant – mit allen Konsequenzen, die das hat?
  2. Gemeinsame Ziele: Die gemeinsame Zielsetzung muss stimmen. Wie hat sich das Team eigentlich zusammengefunden? Welche persönlichen Ziele hat jedes Teammitglied? Wie läuft es ab, wenn Ihr Team neue Ideen sucht: Gib der Chef oder die Chefin diese vor. Oder argumentiert und entscheiden die Teammitglieder alles gemeinsam? Und gelingt es, dass sich alle im Team auch auf ein gemeinsames Ziel einigen?
  3. Rollenverteilung und Lerneffekte: Die Rollenverteilung muss stimmen. Habt Ihr mal drüber nachgedacht, wer von Euch etwas besonders gut kann? Ich meine nicht Fachwissen. Kann z. B. einer besonders gut die Dinge systematisch zusammenbringen, ein anderer ist der große Kreative in diesem Team? Und nutzen Sie die besonderen Talente dann auch gezielt, um Ihr Team voranzubringen? Gab es in der Teamentwicklung einen Punkt, an dem Ihr erst einmal einen Schritt zurückgehen musstet, der sich aber hinterher als notwendiger Lernschritt herausgestellt hat?
  4. Jeder leistet seinen Beitrag: Damit Teamarbeit gelingen kann, ist es wichtig, dass jedes Teammitglied seinen individuellen Beitrag zum Gelingen leisten kann. Das hebt das persönliche Verantwortungsbewusstsein des Einzelnen für die Ergebnisse, die das Team erzielt.
  5. Aufgaben delegieren und Kommunikation: Wie läuft das, wenn in Ihrem Team Aufgaben delegiert werden? Welche Kommunikationsmittel und -wege werden dabei genutzt: Persönliche Gespräche, eMail, Telefon, Social Media, Meetings? Haben diese sich im Laufe der Zeit verändert? Und wie stellt Ihr sicher, dass der andere auch richtig verstanden hat, was Ihr kommunizieren möchtet?

5 persönliche Erfahrungen beim Team-Building

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All das sind Fragen, die ich mir bei einer Team-Erfahrung der besonderen Art beantworten konnte – nämlich bei einer Klettertour im Jaques-Cartier-Nationalpark im kanadischen Québec.

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Wenn die kanadischen Parks auch gut ausgebaut sind, so gibt es hier doch frei umherlaufende Wölfe und Bären. Und es gibt steile Felsen und dunkle Höhlen, über und durch die wir gemeinsam als Gruppe geklettert sind. Welche Teamerfahrungen konnte ich hier für mich gewinnen?

  • Zusammenhalt macht stark: Wir kletterten gemeinsam über glitschige Felsen und einen steilen Pfad empor. Das ging nur, weil wir uns gegenseitig geholfen und unterstützt haben.
  • Jedes Team ist nur so stark wie sein schwächstes Glied: Auf unserer Klettertour bewahrheitete sich dieser alte Spruch wie kein zweiter. Denn wenn hinten oder in der Mitte einer schwächelte, konnten auch die vorne nicht weiter.
  • Nur wenn man auf die anderen achtet, kommt man voran: Wir hatten auch Kinder in der Gruppe. Diese wurden von der Gruppe instinktiv in die Mitte genommen, um sie zu schützen.
  • Auf Vertrauen kommt es an: An einer Stelle kletterten wir durch eine Höhle, in der es so dunkel war, dass man die Hand nicht vor Augen sehen konnte. In dieser Situation hatten wir quasi gar keine andere Wahl, als uns blind zu vertrauen.
  • Teamarbeit geht vor Ego-Trip: Die Ellenbogen auszufahren, wäre in dieser Situation einfach wenig förderlich gewesen gewesen. Im Gegenteil: Auch ich als Individuum kam im Schutz der Gruppe besser voran. Teamarbeit geht also vor Ego-Trip.

Fazit: Immer an das Team denken

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Das war schließlich die Erkenntnis, die ich aus dieser spannenden Erfahrung mitgenommen habe: Die eigene Arbeitsorganisation stets zu optimieren, ist schön und gut, aber wenn ich mich nicht an anderen orientiere und auf andere achte, werde auch ich scheitern.

Die Team-Arbeit optimal zu organisieren und das gemeinsame an-einem-Strang-ziehen in der Gruppe ist meist ebenso wichtig für den eigenen Erfolg.

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  1. Holger Prieske

    Da sollte man zumindest thematisch auseinanderhalten, um welche Art von Teams es geht.

    Bei homogenenen Teams „20 Mann mit einer Schaufel heben zusammen einen Graben aus“, gibt es meist gar keine Probleme.

    Bei Teams von Menschen mit verschiedenen Qualifikationen, ala „wir bauen und verkaufen zusammen ein Auto“ schon eher.

    Ein bischen Ego-Streicheln ist immer wichtig.
    Sonst endet man dort wo auch die DDR, einem Team aus 11 Millionen gelandeet ist.
    Alle arbeiten zum „Wohle des Teams“ und weil keiner einen direkte Nutzen davon hatte, hatte keiner allzu viel Lust zum arbeiten.

    • Simone Janson

      Hallo Herr Prieske,
      vielen dank für den anschaulichen Kommentar!

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