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Tanzen in der Mittagspause: Lunch Beat – Trend oder Eintagsfliege?


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 Bild-Location: Stockholm, Schweden.

Vor einiger Zeit schon habe ich auf SPON vom Lunch-Beat gelesen: Tanzen in der Mittagspause. Die Idee stammt aus Stockholm, hat sich aber mittlerweile weiter ausgebreitet. Eine Zukunftsvision – oder doch nicht?



Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Tanzen als kreatives Sportprogramm zwischendurch

Die Idee dahinter ist einfach: Statt abends nach getaner Arbeit tanzen zu gehen, was die meisten eh nicht machen, weil sie dann zu müde sind, macht man es einfach in der Mittagspause.

Sozusagen als kreatives Sportprogramm zwischendurch – um dannach deutlich frischer und kreativer wieder weiterarbeiten zu können. Dabei wird nicht über den Job geredet, sondern getanzt – so wollen es die Regeln.

International erfolgreich, in Berlin ein Reinfall

Dass diese Idee in Schweden entstand, ist dabei kein Zufall: Dort ist es allgemein üblich, in der Mittagspause Sport zu treiben. Längst ist daraus, wie die offizielle Website zeigt, eine internationale Bewegung geworden, die auch in Amerika und Afrika Anhänger hat-

In Deutschland, vor allem in Berlin, das sich gerne als Trendhauptstadt sieht, läuft die Sache jedoch nur schleppend an.

Auf der Seite von Lunch-Beat Berlin steht dazu:

Viele, viele Menschen, die ich vom April bis Oktober 2012 gesprochen habe, fanden die Idee „Lunch Beat“ klasse.

Kommen könnten allerdings die wenigsten. Dadurch wurde es zeitlich & finanziell ein viel zu teuerer „Hobby“, und ich habe die Notbremse gezogen. Ich vermute, dass der eine oder andere enttäuscht sein wird (ich bin es).

Es gibt so eine Idee „Lunch Beat auf Abruf“ anzubieten, d.h. wenn sich eine verbindliche Truppe für einen Termin zusammenfindet …

Was man verbessern müsste…

Ich gehöre auch zu denen, die die Idee prinzipiell klasse fänden – aber wenn ich an die praktische Umsetzung denke, wird es für mich etwas schwierig: In Berlin sind zum Beispiel die Wege zu weit, um mal eben in der Mittagspause ans andere Ende der Stadt zu fahren und tanzen zu gehen.

Und anders als im Fitnesstudio gibt es in Clubs keine Duschen. Da werden sich die Kollegen über den Schweißgeruch hinterher bedanken. Da müsste man mal nochmal über die Praktikabilität nachdenken.

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