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Sprachen lernen durch Suggestopädie – Teil 3: Suggestopädie im Licht der Wissenschaft



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Trotz zahlreicher Erfolgsgeschichten, gibt es noch immer viele kritische Ansichten zum Thema Suggestopädie. Trainer und Lehrer der Kurse werden oft mit der Frage konfrontiert, ob die Methode wissenschaftlich abgesichert ist. Aus diesem Grund wollen wir uns im Folgenden etwas intensiver mit dieser Frage auseinandersetzen.

Sprachen lernen durch Suggestopädie – Teil 3: Suggestopädie im Licht der Wissenschaft


Hier schreibt für Sie: Martin Peters ist Inhaber eines Sprachinstitutes & Suggestopädie-Experte. Profil

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Die Vereinigung von Psychologie und Pädagogik

Die Anfänge der suggestopädischen Lehrmethode liegen mittlerweile über 40 Jahre zurück. Wodurch man glücklicherweise auf einige Jahrzehnte Forschung zurückblicken kann.

Der Gründer der Suggestopädie Georgi Losanow war nicht nur Pädagoge, sondern auch Psychologe und somit mit den Vorgängen im menschlichen Gehirn vertraut. Die Entwicklung der Suggestopädie war von Anbeginn an, von seinen eigenen Forschungen begleitet, bei denen er seine Kenntnisse als Arzt auf die Pädagogik übertrug.

Internationale Forschungen und Erkenntnisse

In den 70er und 80er Jahren war der eiserne Vorhang noch deutlich spürbar. Dennoch fand die neue Lehrmethode aus dem damaligen Ostblock schnell Interessenten in anderen Ländern wie den Vereinigten Staaten, Kanada und später auch in Europa.

Zahlreiche Forscher beschäftigten sich mit den Methoden von Georgi Losanow, mit dem Ziel ihre Effektivität und Effizienz zu bestätigen oder zu widerlegen.

Suggestopädie - ein Wundermittel?

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Suggestopädie kein Wundermittel zu sein scheint, letztendlich jedoch stressfreieres Lernen ermöglicht.

Dadurch können (verglichen mit konventionellen Lernmethoden) größere Stoffmengen in gleicher Zeit oder aber gleiche Stoffmengen in kürzerer Zeit erlernt werden. Dies trifft vor allem auf die Sprechfertigkeiten und mündliche Kommunikationsfähigkeiten zu.

Indirekte Forschung

Neben den Untersuchungen, die sich direkt mit der Suggestopädie beschäftigen, gibt es auch zahlreiche Forschungsarbeiten, die Themen untersuchen, die in Verband mit der Lehrmethode stehen.

Neuere Forschungen bestätigen zum Beispiel die positiven Effekte von Musik auf die Lernfähigkeit. Der sogenannte „Mozart-Effekt“ bezeichnet die Verbesserung der räumlichen Intelligenz durch zuvor gehörte Musik (vorzugsweise von Mozart).

Die Macht der Musik

Man hat herausgefunden, dass trophotrope Musik (gekennzeichnet durch legato und sanftes Fließen) nicht nur Entspannung auslöst, sondern auch die Kommunikationsfähigkeit verbessert.

Neurowissenschaftler haben ebenfalls herausgefunden, dass Musik ähnliche Effekte wie Nahrung, soziale Signale oder aber Rauschdrogen hat. Musik sorgt für einen erhöhten Ausstoß an Dopamin und stimuliert somit das Belohnungssystem des menschlichen Körpers.

Fazit

Abschließend kann man sagen, dass die Forschungsergebnisse allgemein gesehen, die Suggestopädie-Methode in einem positiven Licht erscheinen lassen.

Lernprozesse werden beschleunigt und scheinen länger anzuhalten. Nebenbei sind die Teilnehmer entspannter und Sozialkompetenzen werden gefördert.

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  1. Nadia

    Das ist doch völliger quatsch, Sprachen lernt man durch Vokabeln pauken und sonst gar nicht!

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