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Sprachen lernen durch Suggestopädie – Teil 2: Suggestopädie – Ein Blick hinter die Kulissen



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Die Suggestopädie-Lernmethode verspricht schnelle Resultate wenn es um das Erlernen neuer Sprachen geht. Und nicht nur das, Anbieter dieser Lernmethode versichern, dass die gelernten Kenntnisse wesentlich präsenter sind und somit auch viel einfacher abrufbar bleiben. Gründe genug, um einmal hinter die Kulissen so eines Sprachkurses zu schauen und herauszufinden, was Suggestopädie so besonders macht.

Sprachen lernen durch Suggestopädie – Teil 2: Suggestopädie – Ein Blick hinter die Kulissen


Hier schreibt für Sie: Martin Peters ist Inhaber eines Sprachinstitutes & Suggestopädie-Experte. Profil

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Die Grundsäulen der Suggestopädie

Suggestopäden verfolgen das Ziel, die Lernhemmungen ihrer Schüler abzubauen. Dabei handelt es sich um gelernte Autosuggestionen, wie z.B. „Sprachen liegen mir nicht“ oder ähnliche Glaubenssätze. Um ein „De-Suggestion“ zu erreichen, bilden neun Prinzipien die Grundlage für den suggestopädischen Unterricht:

  • Suggestopädische Kreislauf
  • VAKOG-Prinzip
  • Spiel und Spaß
  • Aktivierung des Teilnehmers
  • Einsatz von Musik im Unterricht
  • Rhythmisierung des Unterrichts
  • Interessante Raumgestaltung
  • Selbstverantwortung und Selbstbestimmung der Teilnehmer
  • Persönlichkeit des Lehrers

Die Gestaltung des Unterrichts

Diese neun Grundprinzipien lassen sich letztendlich in der Gestaltung des Unterrichts wieder finden. Jeder Kurstag ist in vier Phasen unterteilt. In der Vorbereitungsphase wird eine allgemeine Vorschau auf den Lernstoff geboten.

Danach ist es üblich mentale und körperliche Entspannungsübungen durchzuführen. Ein stressfreier Zustand ist nämlich, wie bereits im ersten Artikel beschrieben, der Schlüssel zum erfolgreichen Lernen.

Die kognitive Phase

In der darauf folgenden kognitiven Phase steht die Präsentation des Lernstoffes im Mittelpunkt. Durch die lebhafte und detaillierte Darstellung der Lerninhalte durch den Lehrer, wird der Stoff aktiv verarbeitet. Dabei sollten möglichst viele Sinne der Teilnehmer angesprochen werden.

Das Kernstück des Unterrichts bildet die Seance oder Lernkonzert. Hier wird der Lernstoff unter Musikbegleitung vom Lehrer vorgetragen. Entscheidend ist, dass das Gesprochene in Anpassung an die Dynamik der Musik und den vermittelten Inhalten variiert vorgetragen wird. Losanov zufolge war dies die wichtigste Phase.

Die Aktivierungsphase

Abschließend findet (idealerweise am darauffolgenden Tag) die Aktivierungsphase statt. In Gruppendiskussionen, Quiz oder Rollenspielen wird der passiv erlernte Lernstoff von den Teilnehmern aktiv angewandt und somit gefestigt.

Der Unterricht ist so aufgebaut, dass das Lernen in den ersten Phasen hauptsächlich passiv erfolgt. Der Kombination aus verbalen und non-verbalen Stimuli, sowie kognitiven, emotionalen und künstlerischen Mitteln ist dabei ein große Bedeutung zuzuschreiben. Vor allem Letzteres sorgt für eine befreiende und ungezwungene Atmosphäre.

Ist Suggestopädie wissenschaftlich?

Trotz des Erfolges wird vielen Trainern und Lehrkräften, welche die Suggestopädie-Methode anwenden, immer wieder folgende Frage gestellte: “Ist diese Methode wissenschaftlich abgesichert?“

Im folgenden Artikel „Teil 3: Suggestopädie im Licht der Wissenschaft“ werden wir uns deshalb genauer mit dieser Frage beschäftigen.

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