Studie zeigt: Unternehmen wollen verstärkt Mütter einstellen


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Positive Aussichten für Mütter: Eine von dem Büroausstatter Regus weltweit unter 11.000 Unternehmensvertretern aus 13 Ländern durchgeführte Studie ergab, dass fast die Hälfte (44%) der Unternehmen in den nächsten zwei Jahren plant, mehr Teilzeitstellen für Mütter zu schaffen, die ins Arbeitsleben zurückkehren möchten.

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Hier schreibt für Sie: Simone Janson ist Verlegerin, deutsche Top20 Bloggerin & Beraterin für HR-Kommunikation, referenziert in ARD, WELT, ZEIT, Wikipedia. Profil


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Deutsche Unternehmen: Fortschrittlicher als gedacht

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Deutsche Firmen liegen dabei sogar über dem weltweiten Durchschnitt: Hier gaben 48% der Befragten an, in den nächsten 24 Monaten mehr Teilzeitarbeitsplätze für ins Berufleben zurückkehrende Mütter bereitstellen zu wollen.

Ob man daraus ablesen kann, dass Deutschland ein mütterfreundliches Land ist oder ob die Angaben viel mehr nur ein frommer Wunsch ist, bleibt abzuwarten.

Indien - ein Herz für Mütter?

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Am mütterfreundlichsten zeigte sich Indien, wo 64% der Unternehmen planen, mehr Mütter einzustellen. Dahinter liegen mit 55 und 54 % Australien und Mexiko. Mit 50 % der Unternehmen liegt China aber noch vor Deutschland.

Verhalten hingegen reagierten die Unternehmen in den Niederlanden: Dort erwarten nur 24% eine zunehmende Beschäftigung von Müttern – die Niederlande verzeichnen damit die niedrigste Quote.


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Studie zeigt: Unternehmen wollen verstärkt Mütter einstellen berufebilderDeutschland hat noch Nachholbedarf

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Insgesamt zeigt sich, dass Deutschland bei der flexiblen Arbeitsplatzgestaltung für Mütter noch Nachholbedarf hat: Bei einer Studie des Weltwirtschaftsforums belegt Deutschland unter 58 Industrienationen bezüglich des Frauenanteils unter den Erwerbstätigen den 20. Platz.

Hinsichtlich der Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen liegt Deutschland auf dem 28. Platz und in Bezug auf den Bildungsstand auf Platz 3Angesichts der Tatsache, dass Deutschland in den meisten anderen Kategorien Spitzenplätze belegt, ist dies eine relativ schwache Leistung.

Starke Branchenunterschiede

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Das Ergebnis der von Regus durchgeführten Studie unterschied außerdem je nach Branche. Während im Banken- (47%) und Produktionssektor (47%) die Einstellung von mehr Müttern nach der Elternzeit geplant wird, sind in der Informations- und Kommunikationsbranche weniger Unternehmen dazu bereit (39%).

Dies ergibt sich möglicherweise aus der Tatsache, dass die Informations- und Kommunikationsbranche eher eine Männerdomäne darstellt. Wenn also von Haus aus wenig Frauen in dieser Branche tätig sind, ist es wenig verwunderlich, dass die Einstellung von Müttern in Teilzeit in diesem Bereich in geringerem Maße geplant ist.

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Größere Firmen bieten lieber Teilzeit

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Zudem ergab die Studie, dass 77% der größeren Firmen (mit mindestens 1.000 Mitarbeitern) mehr Mütter in Teilzeit beschäftigen wollen. Unter Unternehmen mit 250-999 Mitarbeitern ist diese Bereitschaft mit 39% am geringsten.

Michael Barth, Deutschland-Geschäftsführer von Regus, kommentiert: „Während sich die Unternehmen auf der ganzen Welt nun vorsichtig auf die Erholung der Weltwirtschaft vorbereiten, ist bei der Bereitstellung von Arbeitsplätzen ein Strategiewechsel zu beobachten. Unternehmen haben gelernt, dass strenge Arbeitszeiten von acht Stunden pro Tag an fünf Tagen die Woche so manche Fachkraft vergraulen können. In einer Zeit, in der sie Kosten senken und ihre Profitabilität steigern müssen, können sie es sich nicht leisten, auf die besten Mitarbeiter zu verzichten.“

Wunsch und Wirklichkeit

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Auch wenn Unternehmen im Rahmen ihrer Strategie gegen die Wirtschaftskrise mehr Mütter einstellen möchten: Es gibt große Aufgaben beim Übergang von der Elternzeit zurück ins Arbeitsleben zu bewältigen. Arbeitsplatzflexibilität für Mütter heißt, ihre Herausforderungen und Bedürfnisse zu verstehen und ihnen die Möglichkeit zu geben, produktiver und stressfreier zu arbeiten - z.B. gerade auch außerhalb des Firmengeländes.

Einer der wichtigsten Faktoren bei der Verbesserung der Work-Life-Balance der Mitarbeiter ist die Flexibilität, entweder ganz oder teilweise unabhängig des Firmengeländes zu arbeiten.

Methodik

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Im Rahmen des Regus Business Tracker wurden von August bis September 2009 11.000 Unternehmensvertreter aus 13 Ländern, ie in der weltweiten Kontaktdatenbank von Regus erfasst waren, zur Personalplanung für 2010 und 2011 in Bezug auf Teilzeitarbeitsplätze für Mütter nach der Elternzeit befragt. Die Studie wurde von der unabhängigen Organisation Marketing UK geleitet und durchgeführt.


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  1. Lars W.

    Find ich voll gut pro Mütter Arbeit!

    • Nick S.

      Finde ich auch

      • Diana G.

        Genau meine Meinung!

        • Simone Janson

          Wollt Ihr mich veralbern?

  2. Pingback: Sind Teilzeit-Mütter die produktiveren Mitarbeiter? « Frauenzeit

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  4. Ute Blindert

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  5. Simone Janson

    Neue Studie zeigt: Unternehmen wollen verstärkt Mütter einstellen

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