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Mit Storytelling zum positiven Denken: Das Leben als Busfahrt?


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Bilder sind immer gut, um uns etwas bewusst zu machen, weil das Hirn Emotionen, die wir häufig mit solchen Bildern verknüpfen, besser aufnimmt. So auch in diesem Buch, in dem die Lebensenergie mit einem Bus verglichen wird. zehn konkrete Handlungsmaxime für ein positiveres und glücklicheres Leben vor.

Übrigens: Eine Übersicht über die wichtigsten Neuerscheinungen & Bücher im Bereich Karriere finden Sie in unserer Rubrik Business-Bestseller!


Hier schreibt für Sie:

 

38Wolfgang Hanfstein ist u.a. Mitbegründer und Chefredakteur von Managementbuch.de, der führenden Buchhandlung für Führungskräfte, Unternehmer und Selbständige.

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Zehn Tipps für besseres Führen

Das Leben ist wie eine Busfahrt. Die einen sitzen am Steuer, die anderen fahren mit. Und wer selbst am Steuer sitzt, hat mit denen zu kämpfen, die auf der Rückbank nörgeln, mit denen, die lieber woanders hin wollen und mit den Zynikern, die genüsslich auf den Augenblick warten, in dem alle an die Wand fahren.

Jon Gordon, erfolgreicher Coach und Bestsellerautor, wählt das Busfahren als Metapher dafür, Mitarbeiter für das Mit-arbeiten zu gewinnen. Das gelingt ihm herrlich einfach. In „Der Energy Bus“ zeigt er, was Führungskräfte tun müssen, um volle Kraft vorauszufahren. Das sind im Wesentlichen zwei Dinge: Positive Energie tanken. Und negative Energie abstellen.

Storytelling und positive Energie

Es ist sicherlich nicht das erste Buch zum Thema „Führen mit positiver Energie“. Aber eines, das in der Manier des Storytelling einige Grundregeln des Führens (und des Lebens) gut auf den Punkt bringt. Im Mittelpunkt steht der Abteilungsleiter George.

Sein Laden besteht aus einem Haufen unmotivierter Leute, die nicht das geringste Interesse daran haben, die bevorstehende, entscheidende Präsentation zu gewinnen.George ist mit sich, mit der Familie und mit der Welt am Ende.

Am entscheidenden Wendepunkt

Dann kommt, zwei Wochen vor der Präsentation, auch noch eine Reifenpanne dazu. Sie zwingt George, zehn Tage lang mit dem Bus zur Arbeit zu fahren. Und diese zehn Tage bringen die Wende. Denn es ist ausgerechnet die Busfahrerin Joy, die ihm jeden Tag eine wichtige Regel einbläut.

Einfaches Strickmuster, gute Wirkung. Das liegt auch daran, dass der Autor Jon Gordon aus dem Vollen schöpft, wenn er die Situation des Abteilungsleiters George lebensecht schildert.

Energie-Vampiren den Zahn ziehen

Wer in der folgenden kleinen Kostprobe seinen Arbeitsalltag wieder erkennt, ist mit diesem Buch bestens bedient: In einer Sequenz bringt George endlich den Mumm auf, einen seiner destruktiven Mitarbeiter auf sein Verhalten anzusprechen und eine deutliche Änderung anzumahnen.

Die Antwort des Mitarbeiters: „Machen Sie Witze? … Der Einzige, der hier destruktiv ist, sind Sie. Die Probleme, die wir haben, liegen nicht an mir. Die resultieren daraus, dass Sie nicht führen können. Den Schuh zieh ich mir nicht an. Suchen Sie den schwarzen Peter mal lieber bei sich …“ Energie-Vampir nennt Gordon diese Typen. Und er sagt, was mit ihnen zu tun ist.

Zehn Tipps für mehr Selbstbestimmung

Die Quintessenz des Buches fasst Jon Gordon in zehn Regeln zusammen, die für sich genommen schon anregend sind, die aber im Buch „Der Energy Bus“ schön einprägsam entfaltet werden:

  1. Sie sind der Fahrer Ihres Busses. (Eine Selbstverständlichkeit, die man sich nicht oft genug vor Augen führen kann!)
  2. Wunsch, Vision und Fokus steuern Ihren Bus in die richtige Richtung.
  3. Befeuern Sie Ihre Fahrt mit positiver Energie.
  4. Sagen Sie Ihren Mitfahrern, wohin die Reise geht.
  5. Verschwenden Sie Ihre Energie nicht an Leute, die nicht in Ihren Bus einsteigen. (Die meisten tun das Gegenteil und vernachlässigen stattdessen die Power-Mitarbeiter!)
  6. Energie-Vampire müssen draußen bleiben.
  7. Mit Enthusiasmus kommt man weiter.
  8. Liebe deine Fahrgäste.
  9. Fahre sinn- und zielbestimmt.
  10. Hab Spaß und genieße die Fahrt.

Hoffentlich sitzen Sie im richtigen Bus!

Fazit

Ideale Urlaubslektüre, um mit sicherem Abstand einige Dinge Revue passieren zu lassen. Das Buch unterhält, regt an und rückt neue Ideen und Lösungsmöglichkeiten in den Blickpunkt. Sehr gut geeignet für alle Führungskräfte.

Gerade weil es den Blick über die berühmten „Führungswerkzeuge“ hinaus richtet und die positiven wie negativen Emotionen in den Blick nimmt. Und dazu stellt es fast nebenbei die wesentliche Frage: „Sitzen Sie im richtigen Bus?“

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