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Aufbaustudium – 18/20: Stipendien Auslandsstudium



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Wer nicht in Deutschland bleiben möchte, sollte sich beim DAAD umsehen: Hier werden beispielsweise Stipendien für die USA von 950 € monatlich vergeben, auch Reisekosten sowie Studiengebühren für ein Jahr bis10 200 € werden in der Regel übernommen. Die Wahl der Hochschule ist im Prinzip freigestellt, sie richtet sich nach dem jeweiligen Studienangebot und anderen individuellen Faktoren.


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Dieser Beiträg enthält Inhalte und Angaben, die möglicherweise nicht mehr aktuell sind, z.B. aufgrund gesetzlicher oder statistischer Veränderungen. Weil er dennoch hilfreich sein kann, einen Überblick zum Thema zu bekommen, stellen wir ihn Ihnen weiterhin zur Verfügung.

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Kurzzeitstipendien & DAAD

Gute Chancen bestehen bei der Bewerbung um ein Kurzzeitstipendium. Ein Dreimonats-Stipendium wird durchschnittlich einem von zwei, ein Jahresstipendium einem von vier Bewerbern gewährt

Der DAAD bietet zudem den Austausch mit zahlreichen renommierten US-Universitäten mit Gegenstipendien, bei denen die Studiengebühren in der Regel komplett erlassen werden. Die Zulassung wird hier fast nur für die Graduate Schools of Arts and Sciences erteilt, seltener für die Professional Schools in Business oder Architecture.

Förderdatenbanken

Wer lieber auf eigene Faust nach Stipendien sucht, dem sei die  Förderdatenbank des DAAD empfohlen. Hier sind zahlreiche Fördermöglichkeiten für Deutsche nicht nur durch den DAAD erfasst. Die Abfrage erfolgt nach Fachrichtung, Status und Zielland.

Das International Education Financial Aid des Institute of International Education vergibt Stipendien aller Art, z.B. von Universitäten, Firmen, Nonprofit-Institutionen, bezogen auf ein Studienfach oder allgemein. Hier erfährt man, welche Stipendien es an welcher Hochschule gibt. Und als weltweite humanitäre Organisation vergibt die Rotary-Stiftung ein- und zwei-jährige Stipendien.

Förderung auch im Ausland möglich

Auch zahlreiche Länder bieten Fördermöglichkeiten für Aufbaustudiengänge. Neben dem British Council oder der Fulbright-Kommision sei hier beispielsweise die Marvin-Bowehr-Gesellschaft erwähnt, die MBA-Stipendien für ein zweijähriges Studium an der Harvard Business School vergibt.

Der Verband der Deutsch-Amerikanischen Clubs (VDAC – Federation of German-American Clubs) vermittelt jährlich ca. 30 attraktive Undergraduate- und Graduate-Stipendien (z.T. in Verbindung mit Teaching Assistantships) an ausgewählten Universitäten in den USA an Studierende bis 24 (zum Zeitpunkt der Bewerbung).

Deutsch-Amerikanischen Clubs

Auskünfte und Bewerbungsunterlagen bei den Local Chairpersons der mehr als 30 einzelnen Clubs sowie den Ansprechpartnern an den 22 deutschen teilnehmenden Partneruniversitäten (zu ersehen aus der VDAC-Homepage).

Die Anmeldung läuft immer über die örtlichen Clubs. Hier müssen auch individuelle Anmeldeschlusszeiten eruiert werden. Die Bewerbung erfolg ein Jahr vor Antritt des Auslandsstudiums, d.h. im Frühsommer des vorangehenden Jahres. Das Graduate Fellowship Notebook der Cornell University bietet eine, etwa von Firmen oder Stiftungen für internationale Studierende.

Assistantships

Sehr attraktiv und begehrt sind in den USA auch die sogenannten Assistantships. Qualifizierte Studierende vorwiegend der naturwissenschaftlich-technischen, aber auch der geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächer, nutzen sie als Teilfinanzierung für ein Graduatestudium. Man unterscheidet zwischen teaching und research assistantships.

Beide erfordern bis zu 20 Arbeitsstunden wöchentlich, in denen man einem Hochschullehrer zugeordnet ist bzw. Anfängerkurse unterrichtet und Arbeiten korrigiert. Dafür bekommt man ein Gehalt, das meistens zu einem bescheidenen Leben reicht. Außerdem werden die Studiengebühren teilweise oder ganz erlassen. Informationen zu Assistantships unter dem Stichwort Financial Aid bzw. Assistantships in den Studienführern oder Homepages der Hochschulen.

Private Stipendien

Die größten Chancen auf eine finanzielle Förderung im Ausland bieten also verschiedene private Stipendien (vor allem in den USA). Die Zahl der geförderten Studenten ist allerdings begrenzt, und die Fördermittel reichen meist nur für die Studiengebühren. In der Regel wird zwischen bedarfsabhängigen und leistungsabhängigen) Stipendien unterschieden.

Wer einen Aufbaustudiengang im Ausland absolvieren möchte, kann sich direkt an seine Wunschhochschule wenden und die jeweiligen Fördermöglichkeiten erfragen – diese sind allerdings oft den einheimischen Studenten vorbehalten. Einzelne Hochschulen vergeben jedoch individuelle Stipendien. Ähnlich wie die Studienplätze werden diese teilweise nach dem Prinzip „wer zuerst kommt, malt zuerst“ vergeben – eine möglichst frühzeitige Bewerbung lohnt sich also!

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