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Wie man in Start-Up’s Innovationen fördert – Teil 4: 7 Tipps für die Innovations-Sandbox



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Die Herausforderung besteht darin, einen Mechanismus zu schaffen, der die Autonomie der Innovationsteams offen unterstützt. Ein gutes Mittel dazu ist die Innovations-Sandbox.


Hier schreibt für Sie:

 

80Eric Ries hat die Lean-Start-Up Methode begründet und populär gemacht.

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Warum eine Innovations-Sandbox?

Ich empfehle Unternehmen die Einrichtung einer Innovations-Sandbox, die Anwendungen und Auswirkungen der neuen Innovation „einzäunt“, aber die Arbeitsmethoden des Innovationsteams nicht einengt.

Damit ebnet man den Weg zu einer nachhaltigen Innovationskultur, die auch auf lange Sicht, wenn sich Unternehmen wiederholt in ihrer Existenz bedroht fühlen, tragfähig ist.

7 Tipps zur Einführung einer Innovations-Sandbox

Wie funktioniert die Einrichtung einer solchen Innovations-Sandbox nun ganz praktisch im Unternehmensalltag? Dazu 7 Tipps im Überblick:

  1. Jedes Team erhält die Möglichkeit, mit Split-Run-Tests zu experimentieren, die nur die Sandbox-Elemente des Produkts oder der Dienstleistung (sofern diese aus mehreren Modulen bestehen) oder klar definierte Kundensegmente und Territorien (bei einem neuen Produkt) betreffen.
  2. Überwachung und Steuerung des gesamten Experiments sollte einem einzigen Team obliegen.
  3. Kein Experiment sollte den veranschlagten Zeitrahmen überschreiten (nor- malerweise wenige Wochen für einfache Funktionsexperimente und längere Zeitlinien bei disruptiven Innovationen).
  4. Kein Experiment sollte sich auf mehr als die festgelegte Kundenanzahl auswirken (normalerweise als Prozentsatz des gesamten Mainstream-Kundenbe- stands eines Unternehmens angegeben).
  5. Jedes Experiment sollte auf der Grundlage eines einzigen standardisierten Berichts mit fünf bis zehn (nicht mehr) aktionsorientierten Kenngrößen ausge- wertet werden.
  6. Jedes Team, das in der Sandbox arbeitet, und jedes darin entwickelte Produkt sollte die gleichen Erfolgsparameter nutzen.
  7. Jedes Team sollte während des Experiments dafür verantwortlich sein, die Kenngrößen und Kundenreaktionen zu verfolgen (Support-Anfragen, Beiträge auf Foren usw.) und dieses notfalls abbrechen, falls eine Katastrophe droht.

Fazit: Innovations-Sandbox – ein nützliches Tool

Es zeigt sich also, dass Innovations-Sandbox, richtig angewendet, tatsächlich die Experimentierfreude und Innovationskraft der Mitarbeiter fördert.

Aber natürlich muss man dabei auch auf die Einhaltung der wichtigsten Regeln, etwa der Parameter zur Erfolgsmessung, achten. Nur dann sind die Ergebnisse wirklich aussagekräftig.

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