Die Sprache im Arbeitszeugnis: 6 Tipps zum Reputations-Verständnis
Die Gewissheit, dass wir als Arbeitnehmer geschätzt werden, kann uns oft nur unser Gespür geben. Deshalb lesen wir alle gerne schwarz auf weiß, dass wir einen guten Job machen – ob in fachlicher oder sozialer Hinsicht.

- Wie uns das Arbeitszeugnis hilft
- Ein Zeugnis, dass uns stolz macht?
- Fragen rund um das Thema Arbeitszeugnis
-
Interessantes Basiswissen für Ihr nächstes Arbeitszeugnis
- 1. Wer schreibt eigentlich unsere Zeugnisse?
- 2. Sind Arbeitgeber verpflichtet, ein Zeugnis auszustellen?
- 3. Welche unterschiedlichen Zeugnisformen gibt es?
- 4. Gibt es spezielle formale Anforderungen an ein Zeugnis?
- 5. Auf welche Punkte im Zeugnis achten Personalentscheider besonders?
- 6. Habe ich einen Anspruch auf ein gutes Zeugnis?
- Top Bücher zum Thema
- Text als PDF lesen
- eKurs on Demand buchen
- Individuelles eBook nach Wunsch
- Persönliche Beratung für Ihren Erfolg
Wie uns das Arbeitszeugnis hilft
Meist bedeutet es daher Anlass zur Freude, wenn das Arbeitszeugnis ins Haus flattert. Wir sehen schwarz auf weiß, was wir geleistet haben.
Oft sind auch positive Überraschungen dabei, da wir hier noch einmal lesen können, wie vielfältig die Aufgaben sind, die uns übertragen wurden.
Ein Zeugnis, dass uns stolz macht?
Das Zeugnis sollte kein Grund zur Besorgnis sein, sondern uns in erster Linie eine enorme Chance bieten – nämlich die, auf uns selbst stolz zu sein.
Wissen, das wirkt!
Laden Sie das PDF zum Text bzw. den eKurs herunter oder bestellen Sie das Buch zum Thema im Shop oder per Klick auf das Cover: [*Anzeige]
Denn Feedback zu unseren Stärken und Schwächen ist oft noch nicht an der Tagesordnung. Manche werden es deshalb kennen, dieses leise, immer wieder nörgelnde Stimmchen, das beständig in uns nachfragt: „Bin ich gut in dem, was ich tue?“
Fragen rund um das Thema Arbeitszeugnis
Doch Nicht selten ist das Zeugnis ein Anlass, zum Anwalt zu gehen, auch wegen der berüchtigten „Formulierungs-Codes“, die nicht immer wohlwollend von Arbeitgebern eingebaut werden.
Daneben es gibt auch einige andere Basics, die zu diesem offiziellen Dokument interessant sind. Für diesen Beitrag hat Dr. Job einige allgemeine Fragen beantwortet, die rund um das Thema Arbeitszeugnis immer wieder auftauchen.
Interessantes Basiswissen für Ihr nächstes Arbeitszeugnis
1. Wer schreibt eigentlich unsere Zeugnisse?
Hierfür gibt es tatsächlich keine bindende Regel. In größeren Unternehmen, die dann auch oft eine HR-Abteilung ihr Eigen nennen, übernimmt diese Aufgabe im Normalfall Ihr zuständiger Personalbetreuer.
Reisen. Menschen. Erfolge.
Inspirierende Orte erleben und Erfolge gestalten dank unserem Shop, Rabatte dazu per Newsletter, mehr auf unseren Fokus-Seiten: [*Anzeige]In kleineren Firmen kommt es dagegen ab und an vor, dass Sie gebeten werden, Ihr Zeugnis – oder Teile davon – selbst zu schreiben. Das Ergebnis wird dann von Ihrem Chef überprüft. Sollte das passieren, steht für Sie zwar einiges an Arbeit an. Ihr Zeugnis selbst zu schreiben, bietet jedoch Vorteile. Denn damit können Sie das Ergebnis des Zeugnisses von Anfang an in positive Bahnen lenken.
2. Sind Arbeitgeber verpflichtet, ein Zeugnis auszustellen?
Die Antwort ist: jein. Der Arbeitgeber ist nicht per se verpflichtet, dem Arbeitnehmer ein Zeugnis auszustellen. Jedoch hat der Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf ein solches, wenn er es konkret einfordert. Die Frist für die Forderung ist auf eine Dauer von drei Jahren nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses festgesetzt und verfällt nach Ablauf dieser Zeit.
3. Welche unterschiedlichen Zeugnisformen gibt es?
Es wird zwischen einem einfachen, einem qualifizierten und einem Zwischenzeugnis unterschieden. Das einfache Zeugnis lässt die persönliche Bewertung aus, es ist eine kurze Beschreibung über Zeitraum und Umfang der Beschäftigung.
Im qualifizierten Zeugnis finden sich alle unter Frage vier genannten Punkte – es schließt die Bewertung des Sozialverhaltens und der Leistungen ein. Das Zwischenzeugnis schließlich kann noch während des Andauerns der Beschäftigung ausgestellt werden und erfolgt meist aus innerbetrieblichen Gründen, wie zum Beispiel einem Wechsel des Vorgesetzten.
4. Gibt es spezielle formale Anforderungen an ein Zeugnis?
Definitiv ja. Das Zeugnis muss im Format DIN A4 und auf Firmenpapier gehalten sein, mit Datum versehen werden und nebst Überschrift eine Einleitung zur Person, die das Zeugnis erhält, enthalten.
Es folgt eine Tätigkeitsbeschreibung – in einem qualifizierten Arbeitszeugnis eine Bewertung der Leistungen und des Sozialverhaltens des Arbeitnehmers. Anschließend wird der Grund genannt, aus dem das Arbeitsverhältnis beendet wird. Zu guter Letzt erfolgen Wünsche für die Zukunft und eine Unterschrift mit Datum und gegebenenfalls Firmenstempel.
5. Auf welche Punkte im Zeugnis achten Personalentscheider besonders?
Zuallererst gilt: Ein schlechtes Zeugnis ist besser als gar kein Zeugnis! Das bedeutet: Personalmitarbeiter werden misstrauisch, wenn eine Tätigkeit nicht mit einem Zeugnis belegt werden kann – nicht so gute Zeugnisse hingegen können im persönlichen Gespräch erklärt werden. In den vorliegenden Belegen achten Personalverantwortliche besonders auf Formulierungen zu den Themen Leistung und Sozialverhalten.
Und auch WIE der Arbeitnehmer verabschiedet wird, kann eine deutliche Aussage sein: Wie überschwänglich wird der Beschäftige „entlassen“? Lässt sich aus den Wünschen herauslesen, ob das Unternehmen den Mitarbeiter gerne oder ungerne entlässt? Sätze wie: „Er war stets nach Kräften bemüht, die Arbeit zu unserer vollen Zufriedenheit zu erledigen“, die eigentlich bedeuten: „Er hat sich zwar angestrengt, aber erfolgreich war er dabei nicht“, können zu gedämpfter Freude im Hinblick auf das nächste Zeugnis führen.
6. Habe ich einen Anspruch auf ein gutes Zeugnis?
Laut Rechtsprechung müssen Arbeitszeugnisse mindestens „befriedigend“ sein. Wird ein schlechteres Zeugnis ausgestellt, muss dies vom Arbeitgeber mit Beweisen begründet werden können.
Verlangen Sie hingegen ein Zeugnis, das das Prädikat „befriedigend“ oder besseres trägt, sind Sie selbst gefragt: Hier müssen Sie nachweisen können, dass Sie eine solche Bewertung verdient haben.
Mehr Wissen über Menschen und Orte
Für Ihren persönlichen Erfolg in der Post-KI-Welt bieten wir außerdem individuelle Beratung und viele, frei verfügbare Informationen, die Menschen und Orte wirkungsvoll verbinden: Unter Berufebilder.de, staatlich geförderter Partner des früheren Bundesbildungsministeriums, finden Sie alles über Business, Beruf und Erfolg, während Travel2s.de, vorgestellt im Rahmen eines EU-geförderten Projekts, touristische Themen behandelt. Viel Erfolg! [*Anzeige]
Top Bücher zum Thema
Text als PDF lesen
Diesen Text als PDF erwerben (nur zur eigenen Nutzung ohne Weitergabe gemäß AGB): Bitte schicken Sie uns nach dem Kauf eine eMail mit gewünschten Titel an support@berufebilder.de, wir schicken das PDF dann umgehend zu. Sie können auch Text-Reihen erwerben.
7,99€Bezahlen
eKurs on Demand buchen
Bis zu 30 Lektionen mit je 4 Lernaufgaben + Abschlusslektion als PDF-Download. Bitte schicken Sie uns nach dem Kauf eine eMail mit gewünschten Titel an support@berufebilder.de. Alternativ stellen wir gerne Ihren Kurs für Sie zusammen oder bieten Ihnen einen persönlichen regelmäßigen eMail-Kurs – alle weiteren Informationen!
29,99€Bezahlen
Individuelles eBook nach Wunsch
Falls unser Shop Ihnen nicht Ihr Wunschthema bietet: Wir stellen gerne ein Buch nach Ihren Wünschen zusammen und liefern in einem Format Ihrer Wahl. Bitte schreiben Sie uns nach dem Kauf unter support@berufebilder.de
79,99€Bezahlen
Persönliche Beratung für Ihren Erfolg
Egal ob es um das Erreichen von Zielen, die persönliche Entwicklung oder berufliche Fragen geht: Wir beraten Sie individuell rund um Ihren Erfolg in einer sich schnell wandelnden Post-KI-Welt.
199,99€Bezahlen
Hier schreibt für Sie
Simone Janson ist Verlegerin, Beraterin und eine der wichtigsten deutschen Erfolgs-Bloggerinnen laut ZEIT und Blogger-Relevanz-Index. Sie initiierte die eingetragene Marke Best of HR – Berufebilder.de® und die Reise-Marke Travel2s.de sowie das Institut Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Mehr zu ihr im Werdegang. Alle Texte von Simone Janson.
Ihr Post-KI-Kompass
Menschen und Orte verbinden: Als staatlich geförderter Verlag, beteiligt an EU-Programmen, kuratieren wir Wissen entitätsbasiert für die Post-KI Welt in Print- wie Digital-Medien mit weltweitem Vertrieb, u.a. direkt an führende Unternehmen (Liste). Das bedeutet Wirkung seit über 20 Jahren, mit Kunden wie Samsung, DELL, Telekom oder Hochschulen, Partnern wie dem früheren Bundesbildungsministerium, engagiert für Klimaschutz und nachhaltige Innovation, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia. Gegründet von Simone Janson.
3 Antworten zu „Die Sprache im Arbeitszeugnis: 6 Tipps zum Reputations-Verständnis“
-
RT @Berufebilder: Die Sprache im Arbeitszeugnis: 6 Tipps zum Verständnis – – Empfehlenswerter Beitrag C1jJRNNt5T
-
Die Sprache im Arbeitszeugnis: 6 Tipps zum Verständnis von Dr. Job via B E R U F E B I L D E R – Empfehlenswerter Beitrag DR59TYA54f
-
Die Sprache im Arbeitszeugnis: 6 Tipps zum Verständnis von Dr. Job via B E R U F E B I L D E R – Empfehlenswerter Beitrag uD6cEqhhkl











Schreiben Sie einen Kommentar