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Unternehmen & Senior-Kunden: Machen Sie sich bereit für die Zielgruppe der Zukunft!


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Die Senioren von heute (und morgen) sind die reichste und einzig wachsende Zielgruppe. Die neue Zielgruppe erwächst dort, wo die wenigsten es vermuten: bei den Alten! Und das nicht nur, wenn es um Rollatoren geht. Höchste Zeit also, sie sich etwas genauer anzusehen.

Übrigens: Eine Übersicht über die wichtigsten Neuerscheinungen & Bücher im Bereich Karriere finden Sie in unserer Rubrik Business-Bestseller!


Hier schreibt für Sie: Damian Sicking hat mehr als 25 Jahre Erfahrung als Fach-Journalist und (Chef-) Redakteur, u.a. für Management-Journal.de oder Roter-Reiter.de. Profil

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Was man über die Zielgruppe der Zukunft wissen sollte

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Der demographische Wandel stellt nicht nur das Sozialsystem, sondern auch die Unternehmen vor große Herausforderungen.

Der ehemalige Manager Helmut Muthers hat sich auf den Megatrend "Gesellschaftliche Alterung" spezialisiert sowie auf die Chancen und Herausforderungen, die sich aus der Alterung von Kunden- und Mitarbeiterstrukturen ergeben.

Was bedeutet die ältere Gesellschaft für Unternehmen

In seinem Buch geht er umfassend und verständlich der Frage nach, was diese Entwicklung für die Unternehmen in Deutschland bedeutet und wie sie sich darauf einstellen müssen.

So hat Muthers beobachtet, "dass die älteren Kunden heute deutlich anders kaufen als früher und vor allem deutlich anders als junge Kunden".

Höhere Ansprüche und Erwartungen

So sind, schreibt Muthers, die Ansprüche und Erwartungen der Älteren vor allem an die Ansprache (Höflichkeit!) und den Service viel höher als bei der jüngeren Generation, und wenn die Erwartungen von den Unternehmen nicht erfüllt werden, ziehen die älteren Kunden viel radikalere Konsequenzen:

Sie wechseln zur Konkurrenz. Eine zweite Chance geben sie in der Regel nicht. Schon vermeintliche Kleinigkeiten können verheerende Folgen haben.

Liebesentzug wegen 2 Euro

Als Beispiel führt der Autor ein Ehepaar an, das in einem sehr guten Restaurant seinen Hochzeitstag feierte und am Ende des Abends mehr als 150 Euro für Speis und Trank berappte. Alle waren bester Stimmung, und der Ober konnte sich auch noch über ein großzügiges Trinkgeld freuen.

Die gute Laune verflog aber sofort, als das Paar an der Garderobe für seine Mäntel zwei Euro zahlen sollten. Das Ehepaar war darüber so verärgert, dass es diesem Restaurant für immer den Rücken kehrte und auch im Freundeskreis von diesem negativen Erlebnis erzählte. Das Restaurant soll einige Jahre später pleitegegangen sein.

Fazit

Mit seinem Buch legt Helmut Muthers eine "Gebrauchsanweisung für den zeitgemäßen Umgang mit den Konsum- und Arbeitsprofis der Generation 50+" vor.

Das Buch enthält eine Fülle von Anregungen, Tipps und Beispielen, wie sich Unternehmen oft schon mit kleinen Mitteln auf die Bedürfnisse der älter werdenden Menschen einstellen können - seien dies Kunden oder Mitarbeiter. Ein gutes und gut lesbares Buch zu einem wichtigen Thema.

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