Selfness-Trend: Erfolg durch Selbstfindung?


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Brad Pitt hat es vorgemacht in Tibet, Julia Roberts dann auch: Selbstfindung, Selfness, ist angesagt, wenn man erfolgreich sein will. Dazu meditiert man, geht ins Kloster oder räumt mit seinen negativen Glaubenssätzen auf. 2 Bücher zeigen wie es geht.

Übrigens: Eine Übersicht über die handverlesenen Empfehlungen unserer Redaktion finden Sie in unserer Rubrik Buch-Tipps der Redaktion!


Hier schreibt für Sie: Christiane Kürschner ist Texterin, Journalistin und Redakteurin in Berlin. Profil

Brad Pitt, Dalai Lama & die Superstars des Buddhismus

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Da ist zunächst Khenpo Sodargye ist einer der bekanntesten buddhistischen Lehrmeister der Gegenwart. Gerade wurde sein erstes Buch in deutscher Sprache veröffentlicht. Es heißt: „Das Glück findet dich dann, wenn du es nicht suchst“.

Brad Pitt in „7 Jahre in Tibet“ kennen wir. Den Dalai Lama  und seine Botschaften kennen wir auch. Aber wer kennt den Next Superstar des Buddhismus?

Buddhismus im praktischen Alltag

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Khenpo Sodargye hat es sich zur Aufgabe gemacht, buddhistische Weisheiten in den digitalisieren und ökonomisierten Alltag zu übersetzen. Denn: Die meisten klugen Gedanken des Buddhismus können wir zwar nachvollziehen.

Wie wir sie aber in unserem täglichen Leben anwenden können, bleibt zumeist ein Geheimnis. Der tibetische Lama reist um die Welt und erklärt in Vorträgen wie „A Way to Think in Turbulent Times“ oder „How Tibetan Buddhism Appeals to the Young and Urban?“, wie die fernöstliche Philosophie uns und unser Leben bereichern kann.


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Gelebter Buddhismus

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In seinem Buch bereitet er die buddhistischen Weisheiten neu auf, indem er zu Themen wie „Meditation durch achtsames Schweigen“, „Sicher ist nur der Verlust“ oder „Warum ist das Leben so schwer?“ bildreiche Geschichten erzählt. Vergänglichkeit, Stress, Eifersucht und Selbstliebe: Neu sind die Themen nicht, aber sie werden von Khenpo Sodargye besonders alltagsnah beschrieben.

Das Buch der buddhistischen Weisheiten steckt voller Geschichten, die sich im Kopf festsetzen und Impulse für ein Leben am Puls der Zeit mit fernöstlichem Touch geben. So erzählt der Tibeter von zwei Brüdern, die im 80. Stockwerk eines Hochhauses leben.

Den Schlüssel im Rucksack vergessen

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Eines Tages ist der Fahrstuhl kaputt und sie entscheiden sich dazu, alle Treppen zu Fuß zu laufen. „Als die den 20. Stock erreichten, hatte die Müdigkeit schon Besitz von ihnen ergriffen“, so Khenpo Sodargye. Ihre Rucksäcke stellten sie ab und gingen ohne Ballast weiter.

In der 40. Etage angekommen, wird das Jammern groß und sie streiten sich darüber, wer Schuld an der Situation hat. Schließlich geht ihnen in der 60. Etage die Kraft aus. „Zwar waren sie noch wütend aufeinander, brachten aber die Energie nicht mehr auf, sich zu zanken“, erzählt der Tibeter. Im 80. Stockwerk angekommen, sind sie völlig erschöpft – und bemerken, dass sie die Wohnungsschlüssel im Rucksack vergessen haben.

Im Jetzt und Hier leben

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Für Khenpo Sodargye illustriert diese Geschichte die buddhistische Weisheit, laut der wir nicht alles auf die letzte Minute verschieben sollen, denn wir leben im Hier. Demnach steht uns mit 20 Jahren die Welt noch offen und wir haben ausreichend Energie. Mit 40 Jahren müssen wir im Arbeitsleben und in der Familie schon ganz schön buckeln und der Stress nimmt überhand. Mit 60 Jahren ist die Situation nicht viel besser, aber wir haben nicht mehr die Kraft, um uns über die Zustände aufzuregen.

Als betagte Menschen mit 80 Jahren schauen wir dann auf ein Leben zurück, dass irgendwie nicht so verlaufen ist, wie wir uns das gedacht haben. „Mit 80 kommt womöglich auch das Gefühl auf, in der Jugendzeit einen sehr wichtigen Schlüssel verbummelt zu haben“, so Khenpo Sodargye. Als Schlüssel versteht der Lama das Praktizieren des Buddhismus. Wer damit in den früheren Jahren, begonnen hätte, hätte es inzwischen „vielleicht schon zu einem gewissen Grad von Verwirklichung gebracht“, so Khenpo Sodargye.


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Positive Affirmationen – Glaubenssätze überdenken

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In eine ähnliche Richtung geht das Buch "Glaubenssätzen auf der Spur: Wie Sie Ihr Leben selbst steuern, statt Hirngespenstern zu folgen" von Nicole Truchseß.

Sie macht in ihrem Buch klar: Unsere Persönlichkeit wird ganz entscheidend davon beeinflusst, was um uns herum geschieht. Vor allem in der Kindheit werden uns Attribute zugeschrieben, die wir auch dankbar annehmen, um uns selbst zu charakterisieren. Dazu gehört z.B:

  • „Du warst schon immer vergesslich.“
  • „Dein Talent liegt eher im Sport als in Denkaufgaben.“
  • „Ich kann nicht ohne Schokoladen leben.“

Wie wir über uns denken

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Einige Strukturen und Denkmuster brennen sich in unser Gehirn ein, bis wir sie irgendwann auch nicht mehr hinterfragen. Sollten wir aber, denn so manche Glaubenssätze behindern uns in unserer Entwicklung. Werfe die negativen Denkmuster über Bord und stärke dich mit positiven Affirmationen.

Manche Glaubenssätze sind positiv. „Ich bin ein fröhlicher Mensch und gehe gern auf Menschen zu“ ist eine positive Affirmation, die uns eher voranbringt und bereichert, anstatt uns zu behindern. Was aber, wenn uns schon immer gesagt wurde, dass wir perfekt zu einer grundanständigen Ausbildung passen, während der Bruder sein Abitur machen sollte, obwohl er das im Gegensatz zu zu uns nicht wollte? Brennt sich der Grundgedanke ein, dass Mädchen weniger smart sind und es besser ist, etwas tiefer zu stapeln, kann uns das so manche Chance im Leben verbauen.

Geschlechterstereotype, die uns prägen

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Dass Geschlechterstereotype uns prägen, zeigt eine Studie der Psychologin Lin Bian und ihrem Team an den Universitäten in Illinois, New York und Princeton. Jungen Kindern im Alter von fünf Jahren sowie etwas ältere Kinde im Alter von sechs bis sieben wurde die Geschichte von einer Person erzählt, die sich sehr, sehr schlau verhalten habe.

Anschließend wurden den Kindern Bilder von Männer und Frauen gezeigt, die allesamt gut aussahen. Auf die Frage, welche Person die extrem schlaue Person aus der Geschichte sei, tippten die jüngeren Kinder auf eine Person ihres eigenen Geschlechts. Die älteren Kinder wählten jedoch mehrheitlich eine männliche Person. Durch weitere darauffolgende Studiendurchläufe verdichtete sich die These, dass Mädchen ab einem gewissen Alter Männer mehr zutrauen.


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Glaubenssätze hinterfragen und Entscheidungen freier treffen

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Wenn Frauen sich minderwertig fühlen und schon vor dem Bewerbungsgespräch davon ausgehen, dass der Mitbewerber den Job bekommt und der Partner viel besser weiß, wo es in der Beziehung langgeht, liegt ein negatives Denkmuster vor, dass hemmt und unglücklich macht. „Glaubenssätze sind tief verwurzelte Überzeugungen, die häufig auf wackeligen Füßen stehen und die auf Einflüsterungen anderer oder auf der Verallgemeinerung eigener Erfahrungen basieren können“, erklärt Nicole Truchseß.

Die Trainerin erwischte sich selbst beim Aufstellen eines Glaubenssatzes, als sie ihren Sohn aufmuntern wollte, der eine schlechte Deutschnote bekommen hatte. „Ich wollte ihn trösten und sagte: ‚Mach’ dir nichts draus, ich konnte auch die Aufsätze schreiben’, erzählt sie, „kaum war das ausgesprochen, wurde mir blitzartig klar, was ich da anrichtete: Gerade hatte ich das Versagen in Deutsch quasi zur Familientradition erklärt.“

Negative Denkmuster durch positive ersetzen

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Ähnliche negative Denkmuster entdeckte die Trainerin auch immer wieder bei ihren Klienten und machte daraus ihr Thema. In ihrem Ratgeber „Glaubenssätzen auf der Spur“ deckt sie typische Glaubenssätze auf und entkräftet sie, in dem die vermeintlichen Wahrheiten in aller Konsequenz durchgedacht werden.

In unterhaltsamer Art spürt sie alte Glaubenssätze aus unserer Kindheit, die immer im Hinterkopf herumspuken und Gedankenmuster auf, die uns den Alltag erleichtern, aber auch etwas zu bequem sind. Wer seine Denkmuster durchbrechen will, der bekommt im dritten Teil des Ratgebers 22 Übungen an die Hand, mit der negative Glaubenssätze abgearbeitet und durch positive Affirmationen ersetzt werden können. Ganz klar: Du schaffst das!

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