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Selbstversuch Self-Assessments Teil 3: Wie läuft ein Self Assessment ab?



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Beim Self-Assessment müssen die Studenten in Spe eine Reihe von Aufgaben lösen und so Ihre Fähigkeiten testen. Abgefragt wird dabei allerdings nicht der Stoff, der im Studium behandelt wird, sondern das Wissen, das aus der Schule vorhanden sein sollte.


Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Eine Art freiwilliger Selbstkontrolle

Die Ergebnisse dieser Tests erhalten nur die Studieninteressierten selbst: Sie bekommen ein Feedback, wie gut Sie waren und eine Einschätzung, welches Niveau von ihnen für ein erfolgreiches Studium erwartet wird. Anhand dieses Ergebnisses können sie dann selbst entscheiden, ob ihnen die Ergebnisse gut genug erscheinen, um das Studium zu beginnen.

Eine Art freiwillige Selbstkontrolle also: Einige werden dadurch in ihrer Studienwahl noch bestätigt. Andere merken, dass Sie sich von einem Studiengang völlig falsche Vorstellungen gemacht haben: Sie stellen beispielsweise fest, dass ein Psychologie-Studium auch einen großten Anteil Mathematik und Statistik beinhaltet. Oder sie erkennen, dass ihnen wichtige Grundlagen fehlen, was es erschweren dürfte, das Studium erfolgreich abzuschließen.

Beispiel Business Case des Fachbereichs Wirtschaft

Bewerber für die Studiengänge Außenwirtschaft / Internationales Management (AIM), Logistik / Technische Betriebswirtschaftslehre oder Marketing / Technische Betriebswirtschaftslehre sollen u.a. eine interaktive Fallstudie durchlaufen, sich dabei in den Arbeitsalltag eines Produktmanagers eindenken und sich mit typischen betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Aspekten befassen. Wir zeigen Ihnen einen Teil der Aufgabenstellung (die gesamte Aufgabe samt Lösung finden Sie im HAW-Navigator des Fachbereiches Wirtschaft):

„Sie sind Produktmanager bei der „B.E.A.N.Z. AG“ und zuständig für die erfolgreiche Kaffeemarke „Jungle-High“, einem hochqualitativen Kaffee aus besten kolumbianischen Hochlandsorten, der vornehmlich von jungen und trendbewussten Zielgruppen gekauft wird. Als Produktmanager sind Sie der zentrale Verantwortliche bei allen Aspekten, die die Marke „Jungle-High“ betreffen. Da heißt Ihre strategischen Entscheidungen beeinflussen zum Besispiel die Kosten der Rohstoffe, des Transports oder der Produktion genauso wie die Verpackungsgestaltung oder den Verkaufspreis. Sie kaufen den Roh-Kaffee direkt beim Erzeuger in Kolumbien, lassen diesen per Schiff nach Deutschland bringen, in der unternehmenseigenen Rösterei rösten und vertreiben diesen dann über verschiedene Supermarktketten.

In das spätere Endprodukt, nämlich die im Supermarktregal stehende „Ein-Pfund-Packung“ von „Jungle-High“, fließen verschiedene Kosten ein. Gemeinsam mit Ihren Kollegen aus dem Controlling haben Sie diese verschiedenen Kostenarten einmal aufgelistet und heruntergebrochen auf eine „Ein-Pfund-Packung“ errechnet.

  • Kaffeesteuer: 1,25 Euro
  • Verpackung/Transport (Endprodukt), Grüner Punkt: 0,20 Euro
  • Marketingkosten: 0,40 Euro
  • Produktionskosten (Röstung, Veredelung): 0,40 Euro
  • Transportkosten (Rohstoff): 0,30 Euro
  • Rohstoffkosten: 1,20 Euro

Aufgabe 1: Wie hoch sind Ihre Gesamtkosten pro „Ein-Pfund-Packung“?

Aufgabe 2: Geben Sie doch einfach mal aus dem Bauchgefühl heraus eine Empfehlung ab, zu welchem Preis „Jungle-High“ an den Endverbraucher verkauft werden sollte. Hierbei müssen Sie natürlich bedenken, dass nicht nur Sie etwas an jeder verkauften Packung verdienen (d.h. einen sog. Deckungsbeitrag erzielen) wollen, sondern auch der Handel natürlich eine Marge braucht.

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