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Selbsbestimmt Leben – Teil 7: Minimalistisch leben



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Wenn auch du der Ansicht bist, dass die Anhäufung von materiellen Dingen deinem Leben keinen Wert hinzufügt, dann befolge eine ganz einfache Regel: Trenne dich von allem, das du nicht regelmäßig benutzt oder das dein Leben nicht bereichert. minimalism


Hier schreibt für Sie:

 

Autorenfoto_Sebastian Kühn_(c) ShanghainFocus Photography 2Sebastian Kühn ist Unternehmer & digitaler Nomade.

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Weniger besitzen, mehr nutzen

Das wird dir deutlich leichter fallen, wenn du nicht an den Besitz von Dingen, sondern an deren Nutzen denkst. Wenn du den Nut- zen priorisierst, geht es nicht mehr um Verzicht. Denn du verzichtest auf nichts, wenn du beispielsweise vom Besitz eines Autos auf dessen Nutzung beim Carsharing oder Mitfahrgelegenheiten umsteigst und ein Fitnessstudio anstelle deines eigenen Fitnesskellers nutzt.

Für fast alle materiellen Besitztümer in deinem Leben gibt es gute Alternativen, die flexibler sind, weniger Platz wegnehmen und überallhin mitgenommen werden können. Fotos und Unterlagen können digitalisiert werden, PC und Fernseher können gegen einen kleinen Laptop eingetauscht und das Festnetztelefon kann durch eine Skype-Festnetznummer ersetzt werden.

Passe dein Konsumverhalten an

Es ist der Kreislauf von Einkommen und Konsum, der dafür sorgt, dass du nie genug verdienen kannst. Diesen Kreislauf wirst du nicht mit immer mehr Arbeit durchbrechen, sondern durch ein bewusstes Konsumverhalten. So gerne du auch deinen kurzfristigen Konsumgelüsten nachgibst, so sehr gibst du mit jedem Kauf ein kleines Stückchen Freiheit auf, da du diese Ausgaben erst wieder verdienen musst.

Die folgenden Ratschläge sollen dir dabei helfen, deinen Konsumgelüsten zu widerstehen:

  •  Sei dir über die Gesamtkosten einer Anschaffung bewusst (Versicherung, Lagerung, Schutz, Wartung).
  • Kaufe Dinge, weil sie nützlich sind, und nicht, um Zugehörigkeit und Anerkennung zu finden.
  • Ignoriere bewusst die Werbeindustrie, die versucht, Bedürfnisse in dir zu wecken, die du eigentlich gar nicht hast.
  • Mache dich nicht von deinem Besitz abhängig (materiell sowie psychologisch).
  • Miete Dinge (und Dienstleistungen), anstatt sie zu besitzen.
  • Tausche Dinge, anstatt sie zu kaufen.
  • Verschenke kein nutzloses Zeug, sondern Zeit.
  • Entscheide dich gegen die kurzfristige Befriedigung durch Konsum und für die langfristige Unabhängigkeit.

Feste monatliche Abbuchungen

Neben dem einmaligen Kauf von Dingen gibt es diese fiesen Beträge, die regelmäßig von deinem Konto abgebucht werden. Das Problem dabei ist, dass es sich meist um langfristige vertragliche Verpflichtungen handelt.

Verträge sind der absolute Inbegriff von Abhängigkeit. Egal ob ein Arbeitsvertrag, eine Versicherungspolice oder ein Telefonvertrag – was dir verkauft wird, ist eine vermeintliche Sicherheit, die in der Regel teuer erkauft werden muss.

Ausgaben genau überprüfen

Eine oft falsche Annahme ist, dass eine Dienstleistung günstiger wird, je länger der Vertrag läuft. Das hat sich in den letzten Jahren nicht zuletzt wegen eines größeren Wettbewerbs in vielen Märkten und im Internet drastisch geändert. In vielen Bereichen kannst du einen Service on demand (bei Bedarf) oder zumindest als monatlich kündbares Abo-Modell nutzen.

Mit einem Blick auf deine Kontoauszüge des letzten Jahres siehst du, welche fixen Beträge regelmäßig von deinem Konto abgehen – Verträge für Handy und Internet, Mitgliedschaften im Fitnessstudio und Steuerhilfeverein, Abonnements, Versicherungen, Kontogebühren und Kreditkarten.

Was brauchst du wirklich?

Überlege dir dann ganz genau, ob du diese langfristigen finanziellen Verpflichtungen wirklich weiterhin eingehen musst und willst, und halte dich dabei an die folgenden zwei Grundsätze:

  1. Nutzen vor Besitzen (on demand statt ständiger Verfügbarkeit)
  2. Flexible Lösungen vor langfristigen Verträgen (Unabhängigkeit statt vermeintlicher Sicherheit)

Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn du über den Abschluss eines neuen Vertrags nachdenkst. Manchmal sind es nur kleine monatliche Beträge, die auf lange Sicht nicht nur hohe Kosten verursachen, sondern dich an einen Ort binden oder mental belasten.

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