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Unternehmen fitmachen für eine neue BusinessWelt – Teil 2: Schwarmintelligenz integrieren



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Die Digital Natives und deren Startup-Gründer sind in einer digital vernetzten Lebenswelt groß geworden. Sie bewegen sich ständig in Schwärmen, die in den Weiten des Webs ihre Heimat haben. Damit sind sie etablierten Unternehmen um Meilen voraus. Und die müssen umdenken!

Schwarmintelligenz


Hier schreibt für Sie:

 

anne-m-schueller_portrait-mit-hutAnne M. Schüller ist Managementdenker & mehrfache Bestsellerautorin.

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Was ist Schwarmintelligenz?

Wollen die etablierten Unternehmen nicht den Anschluss verlieren, müssen sie baldigst verstehen lernen, wie soziale Netzwerke effektiv funktionieren und wie sich Schwarmintelligenz erfolgswirksam nutzen lässt.

Unter Schwarmintelligenz versteht man die „Weisheit der Vielen“, eine sich mehr oder weniger selbst organisierende kollektive Intelligenz, die jenseits von Administration und Bürokratie eine Vielfalt von innovativen Ideen hervorbringen kann.

Einsame Entscheidungen führen in den Abgrund

Um Durchbruch-Innovationen zu erzielen, ist ohne Frage auch die Expertise von Spezialisten vonnöten. Und bisweilen braucht es die strategische Hand eines energischen Chefs.

Doch einsame Entscheidungen können leicht in den Abgrund führen. Tödlich für die Innovationskraft einer Organisation ist es indes, wenn alles wie erstarrt auf das Brüllen des Silberrückens harrt.

Kein blinder Gehorsam

Klar, auch in Netzwerken gibt es Autoritäten, denen man folgt. Doch den blinden Gehorsam, der in geschlossenen Organisationen immer noch ausgeprägt ist, den gibt es hier nicht.

Leadership-Kunst wird zukünftig heißen, positive Leittier-Effekte und Mitarbeiter-Schwarmintelligenz zielführend zu kombinieren – und ein Miteinander zu finden, das auch die Kunden in alle Stufen der Wertschöpfungskette aktiv integriert.

The Wisdom of the Crowds

Bereits vor Jahren hat der Soziologe James Surowiecki in seinem Weltbestseller ‚The Wisdom of the Crowds‘ anhand vieler Beispiele gezeigt, dass eine Gruppe in aller Regel „klüger ist als ihr gescheitestes Mitglied“.

Allerdings nur dann, wenn ihre Zusammensetzung inhomogen ist. Denn homogene Gruppen, also solche mit gleichartigen Mitgliedern, neigen zur Konformität, zum Konsens, zum Griff nach Routinen – und nur selten zum Erkunden von Neuem.

Inhomogene Gruppen entscheiden besser

Der Zugewinn einer inhomogenen Gruppe ergibt sich aus den unterschiedlichen Denkweisen ihrer Mitglieder und einer damit verbundenen Experimentierfreudigkeit.

Kluge Entscheidungen kann die Gruppe aber immer nur dann treffen, wenn sie in ihrer Meinungsbildung unabhängig ist, wenn jeder Teilnehmer Zugang zu allem entscheidungsrelevanten Wissen hat und wenn er seine Meinung frei äußern kann. Ferner muss sich die Gruppe auch treffen können – virtuell und real.

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Meistdiskutiert im letzten Monat:

  1. Gert Weinand

    Guten Tag,

    über eine Bildersuche bin ich auf Ihren Artikel „Schwarmintelligenz integrieren“ auf berufebilder.de gestoßen. Im Teil zwei haben Sie ein Bild eingefügt (berufebilder031.jpg), an dem ich interessiert bin. Können Sie mir bitte mitteilen wo und wie ich die Rechte an diesem Bild erwerben kann?
    Ich möchte das Bild auf einer privaten Homepage verwenden.

    Danke für Ihre Mühe
    Gert Weinand
    Bernkastel-Kues

    • Simone Janson

      Hallo Herr Weinand,
      danke für den Kommentar. In der Regel steht die Quelle rechts neben dem Text unter dem Autorenhinweis. In diesem Fall stammt das Bild von Shutterstock.

  2. KompetenzPartner

    Unternehmen fitmachen für eine neue Businesswelt – Teil 2: Schwarmintelligenz integrieren: Die… #Beruf #Bildung

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