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Samsung Galaxy im Langzeit-Test -5/6: Und schon wieder ist der Akku leer



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Offenlegung & Bildrechte:  Der Mobilfunkprovider o2 Business hat diverse Testgeräte wie das HTC Desire S Smartphone und das Nokia Bookle 3 G unbegrenzt zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt – zusammen mit einer kostenlosen mobilen Internet- bzw. Handyflatrate. Bildrechte bei .

Das Samsung Galaxy liegt preislich, im Vergleich zu anderen Smartphones, gut im Rennen, kommt dafür aber mit dem betagten Android 1.Was mich allerdings weit mehr stört, ist der Akku. Für meinen Geschmack ist der zu schnell leer!

Samsung Galaxy im Langzeit-Test -5/6:  Und schon wieder ist der Akku leer Wann kommt das Handy mit Solarzellen?


Hier schreibt für Sie: Simone Janson, deutsche Top20 Bloggerin, Auftritte in ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR - Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil

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Erfahrungswerte: Wie lange hält der Akku eigentlich?

Das Akku-Problem haben leider die meisten Smartphones. Wenn ich mir das so ansehe, finde ich den Akku meines Nokia-Netbooks, der locker für den ganzen Tag oder noch länger reicht, nocheinmal doppelt so gut. Auch das Samsung Galaxy macht da leider keine Ausnahme. Wann gibt es eigentlich die ersten Handys mit Solarzellen?

Besonders schmerzhaft bewusst wurde mir das im letzten Urlaub – und beim Eurovision Song Contest: Im Urlaub habe ich, wie man das halt so macht, von unterwegs aus mal kurz zu Hause angerufen. Dann an der Amalfi-Küste hunderte von Photos aus dem fahrenden Bus geschossen, weil die Speicherkarten zu meinem Photoapparates beide voll waren und die Handykamera viel schneller reagierte als der lahme Photoapparat. Die 5-Mega-Pixel-Fotos können sich übrgens wirklich sehen lassen.

Kurz und gut: Abends war ich in ständiger Panik, den Bus zu verpassen, weil der Akku natürlich leer war und mir nichts anderes übrig blieb, als das Galaxy ausgeschaltet zu lassen. Ich hab dann öfter mal einfach nach der Uhrzeit gefragt.

Akkufresser GPS, Internet und Social Media

Was wäre aber passiert, wenn ich, wie das vorgesehen ist, z.B. noch wandern gewesen wäre und dabei die GPS-Funktion benutzt hätte? Was, wenn ich während der Busfahrt mir die geile Landschaft noch mit italienischer Musik via Kopfhörer hätte versüßen wollen?

Und was, wenn ich zu jenem Typ Workaholics gehörte, die auch im Urlaub am schönen Strand von Positano nicht von ihren E-Mails lassen könnten – eben genau die Leute, mit denen Handy-Netz-Betreiber Geld verdienen? Dann hätte ich blöderweise mindestens zwei Akkus aufgebraucht.

Keine Dauerkommunikation mit dem Samsung Galaxy

Beim Eurovision Song-Contest habe ich das Handy zuvor noch eine halbe Stunde lang aufgeladen – vermutlich aber nicht ganz durchgeladen. Bis zum Auftritt von Lena konnte ich dann auch noch mittwittern – dann war der Akku leer. Dabei hätte ich die Punktevergabe und den Sieg gerne auch gerne noch bei Twitter mitbekommen. Zu blöd aber auch!

Aber Spaß bei Seite: Auch wenn man nicht im Urlaub oder bei sonstigen besonderen Gelegenheiten ist, empfinde ich den Akku als echte Katastrophe.

Schließlich ist das Samsung Galaxy wie alle Smartphones auf den Gebrauch des mobilen Internets ausgelegt. Genau das ist aber das, wass den Akku zum teil schneller leert als man „Piep“ sagen kann. Wer dann noch von Unterwegs ein paar geschäftliche Telefonate führen will, sieht ganz schnell ganz alt aus. Da hilft auch kein Runterschalten der Bildschirmhelligkeit oder Zwischendurch-Ausschalten.

Wie spart man Strom?

Einzig wer das Handy, wie ich gelegentlich auch, für MP3 oder E-Books, Notizen oder als Adressbuch nutzt und Telefon, Internet und GPS nur gelegentlich, kommt gut über die Runden. Auch MP3 kann man problemlos einen halben Tag hören,

Das, liebe Handy-Netz-Betreiber, ist für mich ein glattes Argument gegen Flatrates jeder Art: Auch wenn es die bei o2 in der günstigsten Variante schon eine mobile Flatrate für 8,50 Euro gibt (allerdings nur zusammen mit einem Handytarif), stelle ich nach zweeinhalb Monaten Testphase fest: Warum soll ich zahlen, wenn ich die Flatrate dann doch nicht in gewünschtem Umfang nutzen kann – u.a. weil diese den Akku zu schnell leerlaufen lassen?

Mobile Handtaschennavigation

Mit das wichtigste Argument für ein Smartphone war für mich die Möglichkeit, es auch als mobiles Handtaschen-Navi zu nutzen. Z.B. mit Google Maps. Oder einer der zahlreichen Alternativen. GPS ist ja inklusive. Die Praxis sieht leider anders aus.

Vor allem die Idee einen mobilen Stadtplan in Form von Google immer dabei zu haben, fand ich ausgesprochen gut, da ich ja vor wenigen Monaten erst nach Berlin gezogen bin. Warum das z.B. mit meinem Nokia-Netbook nicht funktioniert und welche Alternativen es gibt, haben wir hier ja scon ausführlich diskutiert. Nun also mein Versuch mit dem Handy.

Nachfragen statt navigieren

Die Enttäuschung folgte daher auf dem Fuße: Beim ersten Einsatz versagte die Datenverbindung. Und das mitten in Berlin-Mitte. Ich hatte via Twitter sehr spontan einen geschäftlichen Termin ausgemacht und war daher ziemlich in Eile aus dem Haus gerannt, ohne vorher am Computer den Ort auszutüfteln – mit dem Gedanken: Du schaust unterwegs in der Bahn nach, wo du eigentlich genau hinmusst, dem Handy sei dank... und genau das funktionierte dann nicht.

Ich musste also jemanden auf der Straße fragen (zum Glück hatte ich eine ungefähre Ahnung von der Richtung) – und er witzelte natürlich, als er mich hektisch auf dem Galaxy herumdrücken sah: „Na, die ganzen modernen Teile funktionieren dann doch nicht so richtig, wie? Aber z.B. Glück kann man ja auch echte Menschen fragen.“ Samsung Galaxy im Langzeit-Test -5/6:  Und schon wieder ist der Akku leer Google Maps

Karten Offline und Kostenlos

Genau in solchen Momenten wünscht man sich, dass Google Maps auch offline funktioniert. Naja, immerhin kann man in einer ähnlichen Situation beim nächsten mal das Ziel vorher suchen und das Suchergebnis, das im Cache gespeichert wird, dann offline abrufen.

In allen anderen Situationen gibt es Map-Droid: Das ist ein kostenloses Programm App, mit dem man relativ schnell, mit einem Knopfdruck, alle Karten weltweit auf Handy downloaden kann – und diese sind dann immer offline verfügbar. Ja, das Programm sucht sogar eigenständig nach Aktualisierungen. In dieser Hinsicht ist das die beste kostenlose Offline-Navigationshilfe, die ich jemals ausprobiert habe, wirklich genial (und ich habe mit verschiedenen Handys einiges ausprobiert, denn gerade bei Open Street Map gibt es zahlreiche Programme, mit deren Hilfe man Offline Karten herunterladen bzw, selbst tracken kann, deren Benutzung aber ungleich komplizierter ist)

Denn Machern von MapDroid also meinen herzlichsten Glückwunsch, was ein super-Programm. Es wäre allerdings noch superer wenn die Karten etwas genauer wären und das ganze eine Suchfunktion hätte. Letzteres ist nämlich der große Knackpunkt, denn so ist die App nichts weiter als ein Stadtplan auf dem Handy, bei dem man schon ungefähr wissen muss wo man hinwill und dann per Augenmaß suchen muss.

GPS

Zwar hat das Samsung sogar GPS – noch vor einem Jahr war das in dieser Preisklasse völlig undenkbar – und MapDroid funktioniert sogar mit GPS. Aber leider ist die GPS-Ortung alles andere als genau: Wie doof, dass ich leider genau wissen muss, wo ich mich befinde und nicht einen Standort drei Häuserblocks weiter angezeigt bekommen will.

Das ist nicht die Schuld von MapDroid: Bei einem ersten Test der GPS-Funktion mit Google Maps war ich am Wannsee spazieren: Während mir dir Google-Standortbestimmung meinen genauen Standort anzeigte, verpflanzte mit das GPS mitten in den Wansee... und das im tiefsten Winter, brrr... Zum wandern ist das GPS also völlig ungeeignet. Mal ganz davon abgesehen, dass die GPS-Lösung der größte Strom/Akkufresser überhaupt ist, denn nach nur einer Stunde war der Akku quasi leer.

Fazit: Noch Verbesserungsfähig

Mein persönliches Fazit: Google Maps ist unter den Gratis-Navigationslösungen nach wie vor die Nr. Nur offline gibt es sie nicht. Nokia-Maps könnte hier Abhilfe schaffen: Für Windows-Mobile gibt es das kostenlose Program Smart2go – doch leider nicht für Android. MapDroid ist gerade was Download und Aktualisierung des Kartenmaterials angeht das Praktischste überhaupt – aber leider ohne Suche. Bleiben nur kostenpflichtige Lösungen, wie etwa die mobilen Stadtpläne der Firma envi.con, was mich aufgrund der Auflösung und der fehlenden aktualisierbarkeit nie wirklich überzeugt hat. Und alle Lösungen zehren am Akku.

Wer wundert sich also, dass ich nach wie vor diverse Falk-Stadtpläne zusätzlich zum Handy mit mir herumtrage? Zugegeben, deren Faltung ist nicht ganz mein Ding (ich habe lieber alles auf einen Blick vor mir), auch die Suche im Register ist unpraktisch, sie sind nicht immer auf dem neusten Stand (grade in Berlin kann das ein Problem werden...) und bei Regen und im Dunkeln wird’s schwierig... aber zumindest ist das in Punkto Akku eine sichere Nummer. Damit ich ganz umsteige, muss sich da noch was tun!

Update:

Markus Fabri hat mich grade via Twitter auf Telmap hingewiesen. Das ist eine Navigationssoftware, die o2 seit kurzem für seine Kunde kostenlos bereits stellt.

Naja, so ganz kostenlos ist es nicht, denn wie ich den Kommentaren auf dem Blog entnehmen darf: Offenbar kann man das Kartenmaterial nur mit einer o2 Datenverbindung abrufen, nicht etwa kostenlos offline downloaden. Das ist natürlich genauso witzlos wie google. Ausprobieren kann ich das aber nun nicht mehr, weil der o2-Testzeitraum geendet hat.

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  1. Simone Janson

    Frisch gebloggt: Samsung Galaxy im Langzeit-Test: Und schon wieder ist der Akku leer

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