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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index. Sie ist außerdem Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Laut ZEIT gehört ihr als Marke eingetragenes Blog Best of HR – Berufebilder.de® zu den wichtigsten Blogs für Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Mehr zu ihr im Werdegang.

Rauchen am Arbeitsplatz: 7 Tipps gegen Dicke Luft

Verstecken müssen sich rauchende Mitarbeiter nicht, ihr Laster stößt aber weder bei Kollegen noch bei Vorgesetzten auf große Zustimmung. Sind Raucher wirklich fauler als andere oder leisten sie sogar mehr? Wie geht man mit dem Thema um? 7 Tipps.

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Raucher vs. Nichtraucher – Wer arbeitet effizienter?

Raucher contra Nichtraucher – nicht nur in Cafés, Bars und Gasthäusern ein mit harten Bandagen geführter Kampf. Denn selbst wenn die meisten Büros bereits rauchfreie Zonen sind, gibt es bei der Arbeit noch ein anderes Problem:

Wer arbeitet eigentlich effizienter? Raucher, weil die Pausen helfen,sich hinterher besser zu konzentrieren oder Nichtraucher, gerade weil sie weniger Pausen machen? Oder sind raucher sogar fauler?

Sind Raucher faul?

Bei dem Thema herrscht schnell dicke Luft, denn nicht wenige Nichtraucher sind überzeugt, dass ihre rauchenden Kollegen aufgrund der häufigeren Pausen weniger arbeiten als sie selbst. Drei von zehn Angestellten glauben hingegen, dass Raucher aufgrund ihrer höheren Pausenfrequenz sogar produktiver sind.

Viele Arbeitgeber geben daher den Mitarbeitern fixe Pausenzeiten vor, um allzu häufige Rauch-Timeouts zu vermeiden. Arbeiten sollen die Leute ja schließlich auch noch!

Nichtraucher: Sauer auf die Kollegen?

Es gibt natürlich auch Umfragen zu dem Thema – wie repräsentativ diese sind, steht auf einem anderen Blatt: An einer Online-Umfrage von Karriere.at hatten beispielsweise 502 Arbeitnehmer und 116 Arbeitgeber teilgenommen. Das Ergebnis: Arbeitgeberseite scheint Rauchen am Arbeitsplatz unproduktiv zu finden. Und jeder zweite Arbeitnehmer glaubt, dass rauchende Kollegen weniger arbeiten.

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Gut 47 Prozent der befragten Arbeitnehmer sind sich sicher: Raucher arbeiten weniger, weil sie weniger Zeit an ihrem Arbeitsplatz verbringen. Weitere zehn Prozent sind zwar der Meinung, dass die Freunde des Nikotins zwar weniger “weiterbringen”, sagen jedoch auch, dass es deren gutes Recht sei, Rauchpausen einzulegen.

Rauchpausen förderlich für die Produktivität?

Insgesamt glauben 43 Prozent, dass Rauchpausen sich sogar förderlich auf die Produktivität eines Unternehmens auswirken: So gaben nämlich 29 Prozent der Arbeitnehmer an, dass Raucher durch die gelegentlichen Pausen entspannter und somit produktiver bei der Arbeit seien.

Weitere 14 Prozent sind der Meinung, dass Rauchpausen eine wichtige kommunikative Funktion haben, da in ihnen Besprechungen auf kurzem Weg erledigt werden könnten.

Generelles Rauchverbot ist Ausnahme

Die meisten Arbeitgeber denken darüber offenbar völlig anders: Denn jedes zweite der teilnehmenden Unternehmen (50 Prozent) gibt fixe Pausenzeiten vor, um allzu häufige Rauch-Timeouts zu vermeiden. Fünf Prozent der Befragten geben an, sogar ein generelles Rauchverbot im Unternehmen erlassen zu haben.

Nur etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Arbeitgeber zeigt hingegen Vertrauen in das eigenverantwortliche Zeitmanagement der Mitarbeiter. Sie überlassen es den Angestellten, sich ihre Rauchpausen selbst einzuteilen. In rund jedem elften Unternehmen (9 Prozent) steht es Mitarbeitern sogar frei, an ihrem Arbeitsplatz dem blauen Dunst zu frönen.

Emotional aufgeladen

Kein Zweifel, das Thema Rauchen errregt die Gemüter stark – das hat man schon bei der Debatte um die Einführung des Rauchverbots in Kneipen gesehen. Warum sollte das in Betrieben anders sein?

Wie man dazu steht, hängt sicherlich davon ab, ob man selbst raucht oder nicht: Mich als überzeugte Nichtraucherin hat es bei meinem Job als Redakteuerin zweier Zeitschriften der Bundesagentur für Arbeit schon gestört, wenn die Raucher regelmäßig für Rauchpausen nach draußen rannten.

7 Tipps um Konflikte zwischen Rauchern und Nichtrauchern zu vermeiden

Was aber tun gegen das Dilemma? Die Lösung sind glasklare Regeln. Dazu 7 Tipps:

  1. Wenn ich jemanden einstellen würde, der raucht, würde ich vermutlich flexible Pausen für alle einführen.
  2. Seine Arbeit regelmäßig, wenn auch nur kurz, zu unterbrechen gilt langfristig ohnehin als gesund. Gleichzeitig ließe sich damit aber Konfliktpotenzial vermeiden, weil alle gleich behandelt würden.
  3. In den Pausen können Mitarbeiter auch Besprechungen abhalten und wichtige Informationen austauschen. Nachteil: Nichtraucher sind hiervon ausgeschlossen.
  4. Machen Sie Ihrem Arbeitgeber klar: Sie haben ein Recht auf eine Pause. Ohnehin steigern diese die Produktivität.
  5. Kompensieren Sie eventuelle überschüssige Pausenzeiten durch nacharbeiten und zeigen Sie so ihren guten willen.
  6. Ideal ist, wenn Sie sich die Pausenzeiten selbst einteilen können – laut Umfrage in immerhin 36 Prozent der Unternehmen der Fall. Die Mehrzahl der Arbeitgeber, gut 50 Prozent, bevorzugt aber fixe Pausenzeiten.
  7. Sie sind Nichtraucher und in ihrem Büro darf geraucht werden oder Sie sind Raucher und es herrscht ein generelles Rauchverbot? Denken Sie über einen Jobwechsel nach, in diesem Unternehmen werden Sie nicht glücklich.

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8 Antworten zu “Rauchen am Arbeitsplatz: 7 Tipps gegen Dicke Luft”

  1. Horst H. sagt:

    Ich denke man muss eben gute Lösungen finden und oder auch einen Anreiz bieten können warum nichtrauchen auch bei der Arbeit gute Vorteile bietet. Dass man sich auch trotzdem gut fühlt und ernst genommen wird – ich denke man kann eben auch viel mehr schaffen ohne andauernde Rauchpausen. Aber insgesamt war es auch für mich schwer wie mit dem Rauchen man aufhören kann, aber ich habe mein Rezept für mich entwickelt mittels gutem Willen und Unterstützung durch Smoksan und etwas mehr Bewegung im Alltag.

    • Simone Janson sagt:

      Hallo Horst, vielen dank für den sehr guten Kommentar, Sie haben völlig recht. Und sorry für die verspätete Freischaltung.

  2. Simone Janson sagt:

    Danke für den Hinweis. Ich persönlich finde Rauchen auch eher unangenehm.

  3. Sind Raucher fauler als Nichtraucher? – hilferuf.de-Forum sagt:

    […] […]

  4. Robert Linsbauer sagt:

    Umfrage zum <b>Rauchen</b> am Arbeitsplatz: Dicke Luft – sind <b>Raucher</b> <b>…</b>

  5. Robert Linsbauer sagt:

    Umfrage zum Rauchen am Arbeitsplatz: Dicke Luft – sind Raucher …: Verstecken müssen sich rauchende Mitarbei…

  6. Read this Tweet von SimoneJanson | HR Inside sagt:

    […] lautet das Urteil von HRinside über diese Twitternachricht von @SimoneJanson, deren Shortlink hierher […]

  7. Simone Janson sagt:

    Umfrage: Dicke Luft am Arbeitsplatz – sind Raucher faul?

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