Projektmanagement – mehr als Tools: Führen & leiten statt verwalten
Projekte erfolgreich zu führen ist vor allem: Management am Rande des Chaos! Denn Dinge können sich schnell ändern. Für solche Unwägbarkeiten braucht es einen guten Kapitän.

- Handwerk und Haltung
- Der Projektleiter als Außenminister
- Transparenz und Teambuilding
- Planungstools effektiv als Werkzeuge nutzen
- Das Unentscheidbare entscheiden
- Wenn Checklisten nicht mehr reichen
- Das Risiko, falsch zu entscheiden
- Eigenschaften erfolgreicher Projektleiter
- Top Bücher zum Thema
- Text als PDF lesen
- eKurs on Demand buchen
- Individuelles eBook nach Wunsch
- Persönliche Beratung für Ihren Erfolg
Handwerk und Haltung
Unvorhersehbarkeit zählt zu den Kerneigenschaften eines Projekts. Es liegt im Wesen eines Projekts, dass sich Ziele im Ablauf ändern, dass Mitglieder das Team wechseln, Termine umgeworfen werden oder der Markt neue Anforderungen stellt.
Selbstverständlich sollte ein erfolgreicher Projektleiter das grundlegende Handwerk beherrschen und in der Lage sein, den Projektprozesses durch die üblichen Vorgehensmethoden und Tools zu planen, dokumentieren und visualisieren.
Der Projektleiter als Außenminister
Darüber hinaus kommt es aber bei Führung, Kommunikation und Inszenierung des Projektes noch auf etwas anderes an: auf eine Haltung, die der projektimmanenten Unsicherheit wach, konzentriert und mit seemännischer Gelassenheit begegnet.
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Eine wichtige Aufgabe hat der Projektkapitän als Außenminister, wenn er das Projekt mit Impulsen und Informationen aus dem Unternehmen versorgt. Während sich das Projektteam auf die innere Aufgabe, das heißt die sachlich-fachliche Lösung des Projektauftrages konzentriert, ist der Projektleiter damit beschäftigt, die Prozesse und Personen zu identifizieren, die außerhalb liegen und für das Projekt relevant sind.
Transparenz und Teambuilding
Hierzu geht der Projektleiter hinaus in das Unternehmen und klärt das Projektumfeld und die Machbarkeit der Projektidee. Er findet im vielstimmigen Chor der Interessenvertreter diejenigen, mit denen er aktiv, absichtsvoll und Einfluss nehmend kommunizieren will und geht dann in der Projektkommunikation mikropolitisch vor.
Im Innenverhältnis sorgt der Projektmanager durch sein Führungsverhalten dafür, dass für das Projektteam durch ein transparentes Vorgehen Sinn und Zusammenhang entstehen und nutzt die vorhandene Gruppendynamik und auftretende Widerstände zur Zielerreichung.
Planungstools effektiv als Werkzeuge nutzen
Wer so agiert, missbraucht Planungstools und PM-Modelle nicht mehr, um die Komplexität auszublenden, sondern nutzt sie als Werkzeug, um das Projekt effektiv zu steuern.
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Inspirierende Orte erleben und Erfolge gestalten dank unserem Shop, Rabatte dazu per Newsletter, mehr auf unseren Fokus-Seiten: [*Anzeige]Vor allem aber zeigt er eine Haltung, die von Neugier, Risikobewusstsein und der Bereitschaft auch in unklaren Situationen Entscheidungen zu treffen, geprägt ist.
Das Unentscheidbare entscheiden
Führen heißt, das Unentscheidbare zu entscheiden, lautet die scheinbare Paradoxie, die wir Heinz von Förster verdanken. Denn das Entscheidbare ist ja schon entschieden, bereits in Form von Stellenbeschreibungen, „messerscharfen“ Schnittstellenpapieren, Anweisungen, Spielregeln und Vereinbarungen geregelt.
Daher wendet sich ein Projektleiter, die effektiv sein will, den Fragestellungen zu, die nicht bereits einer Regel unterliegen, er wendet sich den unentscheidbaren Entscheidungen zu.
Wenn Checklisten nicht mehr reichen
Das Auftreten unentscheidbarer Entscheidungen macht deutlich, dass eine Komplexitätsgrenze überschritten wird, ab der Verhalten und Fortgang eines Projektes nicht mehr genau berechnet und geplant, sondern nur noch prognostiziert und situativ gesteuert werden kann.
Es gibt keine Checklisten mehr, an denen man sich festhalten kann. Ein Manager, der mit einer unentscheidbaren Entscheidung konfrontiert ist, kann letztlich nur auf Erfahrungen aus vergleichbaren Situationen zurückgreifen.
Das Risiko, falsch zu entscheiden
Die Führungskraft in einer uneindeutigen Situation muss auf der Basis von Prognosen und des Abgleichs mit ihrem Erfahrungswissen Entscheidungen treffen. Dabei geht sie immer das Risiko ein, „falsch“ zu entscheiden. Denn welche Alternative die wirklich „richtige ist“, kann sie bei einer unentscheidbaren Entscheidung nicht wissen.
Wirksame Projektkapitäne können offene Fragen stellen und aktiv Zuhören, sie beherrschen das Prozessmanagement, die Steuerung von Gruppendynamik und die laterale Führung von temporären Teams.
Eigenschaften erfolgreicher Projektleiter
Dabei unterscheidet sich der erfolgreiche Projektkapitän vor allem in vier Punkten von seinem Kollegen, der allein auf die Kraft der Tools und Methode setzt:
- Er arbeitet mit Beschreibungen, anstatt von einer „objektiven Wahrheit“ auszugehen.
- Er denkt in Alternativen, anstatt nach eindeutigen Lösungen zu suchen.
- Er setzt auf Vernetzung statt auf linearen Kausalketten.
- Er entscheidet die unentscheidbaren Entscheidungen, statt bei unerwarteten Situationen entscheidungsunfähig zu sein.
Mit diesen Anforderungsebenen souverän umzugehen, ist die große Herausforderung. Genau das ist der Grund, warum ich bei der Führung von Projekten gerne von der Königsdisziplin der Führung spreche.
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Olaf Hinz war Büroleiter von Peer Steinbrück und lotst heute Führungskräfte durch herausforderndes Gewässer.Olaf Hinz berät und coacht erfahrene Führungskräfte und Projektleiter, die auch jenseits von Tools und Checklisten wirksam managen wollen. Als bekennender Hanseat lotst er seine Kunden durch herausfordernde Situationen und unterstützt sie, ihre Aufgaben mit seemännischer Gelassenheit zu erfüllen. Vor seiner Selbständigkeit war Olaf Hinz u.a. als Büroleiter von Peer Steinbrück, damals Wirtschaftsminister in Schleswig-Holstein und Personalmanager/ Projektfinanzierer der LB Kiel, tätig. Über zentrale Aspekte seiner Beratungsthemen publiziert er regelmäßig und hat mehrere Bücher geschrieben. Mehr Informationen unter hinz-wirkt.de Alle Texte von Olaf Hinz.
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Menschen und Orte verbinden: Staatlich geförderter Verlag, beteiligt an EU-Programmen, kuratiert Wissen entitätsbasiert für die Post-KI-Ära in Print- wie Digital-Medien mit globalem Vertrieb, u.a. direkt an führende Unternehmen (Liste). Öffentliche Wirkung seit über 20 Jahren, dokumentiert durch eigenen Wikipedia-Eintrag, Kunden wie Samsung, DELL, Telekom oder Hochschulen, Partner wie das frühere Bundesbildungsministerium, engagiert für Klimaschutz und nachhaltige Innovation, Presse-Echo u.a. in ARD, FAZ, ZEIT, WELT. Gegründet von Simone Janson.
2 Antworten zu „Projektmanagement – mehr als Tools: Führen & leiten statt verwalten“
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Super, Super, Super! Daumen hoch für Ihren Beitrag zum Projektmanagement!
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Und wieder ein toller Beitrag zum Projektmanagement. Für mich ist Ihr Blog eines der besten HR- und Karriereblogs überhaupt. Wenn nicht sogar das Beste überhaupt!











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