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Produktivitätsfalle Internet – Teil 1: Überlebensstrategie Informationsdiät



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„Wenn Sie heute auf dem Klo sitzen und reißen das letzte Blatt ab, sind Sie doch irgendwie enttäuscht, wenn da nicht eine Internet-Adresse draufsteht und Sie zum Klopapier vertiefende Informationen anfordern können,“  sagte der Journalist und Autor Friedrich Küppersbusch – und beschreibt damit unser Problem ganz genau. internet-diaet


Hier schreibt für Sie:

 

62Martin Geiger ist Produktivitätsexperte, Keynote-Speaker, Vortragsredner und Coach.

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Unbegrenzte Möglichkeiten?

Die Möglichkeiten, die uns das Internet bietet, sind so vielfältig, wie unüberschaubar: shoppen, surfen, recherchieren, spielen, mailen, bloggen, Statusmeldungen bei Facebook posten und lesen, neue Tweets durchforsten und Kontaktanfragen bei Xing beantworten – für viele gehört das inzwischen genauso zum Alltag wie das Frühstück oder der Einkauf.

Die Aktivitäten im Internet, vor allem in sozialen Netzwerken, erobern einen immer größeren Raum unserer Freizeit. Aber ab wann wird das zum ernsthaften Problem? Mancher schafft es nicht mehr, seine Online-Zeit zu begrenzen und nur noch gezielt online zu arbeiten. Daraus ergeben sich Probleme, etwa mit der Familie oder mit Partnern, die sich vernachlässigt fühlen.

Die Gefahr, den Überblick zu verlieren

Wer sich in die Informationsflut stürzt, läuft Gefahr, den Überblick zu verlieren. Tatsache ist, dass wir zu viele Informationen aus zu vielen Medien konsumieren. Überall warten Informationen darauf, von uns verarbeitet zu werden.

Laut einer Studie des Council for Research Excellence verbringt jeder US-Bürger im Durchschnitt mehr als 8,5 Stunden täglich vor einem Bildschirm, egal, ob es sich um einen Computerbildschirm, einen Fernseher oder eine Spielekonsole handelt.

46 Millionen Menschen online

Laut einer 2012 veröffentlichten Forsa-Erhebung im Auftrag des Bundesverbandes für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. waren zu diesem Zeitpunkt in Deutschland rund 46,1 Millionen Menschen online.

Davon sind 76 Prozent in einem sozialen Netzwerk vertreten. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 96 Prozent. Tendenz steigend.

Die Welt wird sich weiter verändern

Glaubt man den Unternehmen, die den Datenverkehr durch Netzwerklösungen ermöglichen, dann wird sich die Welt weiter gravierend verändern. Einem Report der Firma Cisco lässt sich entnehmen, dass der mobile Datenverkehr auch in Zukunft drastisch steigen wird:

Bis 2016 um das 21-fache! Wir bewegen uns dann in Daten-Dimensionen, die uns heute noch unvorstellbar erscheinen: 393 Petabyte – ein Petabyte entspricht einer Million Gigabyte – werden dann Monat für Monat durch Datenaustausch hin- und hergeschoben.

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