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Konzept Erstellen Praxis-Tipp – 2/3: Das Konzept schreiben



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Viele Konzept-Ersteller versenken ihr eigenes Schiff, bevor sie richtig loslegen. Ein gutes Konzept zu schreiben, ist aber mit der richtigen Technik viel einfacher, als viele denken.


Hier schreibt für Sie:

 

87Dr. Sonja U. Klug ist eine der profiliertesten Expertinnen für Unternehmensbücher im deutschsprachigen Raum.

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„Ich bin nicht kreativ!“

Wenn man sich vom Zeitdruck befreit und alle notwendigen Informationen gesammelt hat, stehen viele Menschen vor einem dritten, unüberwindlich scheinenden Problem:

Sie müssen das Konzept strukturiert in Worte fassen. Das ist aber mit der richtigen Technik viel einfacher, als viele denken.

„Ich bin nicht kreativ!“

Hören Sie sich auch manchmal diese unendlich frustrierten Sätze sagen wie: „Ich bin nicht kreativ, ich kann das einfach nicht!“ Oder Sie beklagen Ihre fehlenden Problemlösungskompetenzen, etwa so:

„Ich bin richtig gut darin, Informationen zu recherchieren, zu verarbeiten und meine Erkenntnisse zu verarbeiten, aber mir fallen einfach keine neuen Ideen zur Lösung von Problemen ein. Irgendwie komme ich auch nur wieder auf dieselben Ideen, die schon andere vor mir hatten.“

Jeder ist Kreativ!

Kreativität ist nichts, das der eine einfach so hat und der andere eben nicht hat. Jeder Mensch ist auf irgendeine Weise kreativ und hat in seinem Leben schon viele Einfälle und innovative Ideen entwickelt – oft dann, wenn er am wenigsten damit rechnet. Das meine ich ehrlich, auch wenn es ein wenig abgedroschen klingt.

Häufig besteht das Kreativsein lediglich in einer neuartigen Verknüpfung bereits vorhandenen Wissens, wenn man so will neuen synaptischen Verbindungen. Kreativsein besteht also darin, dass man Sachverhalte aus neuen Perspektiven betrachtet, ungewöhnliche Fragen stellt oder „um die Ecke“ denkt.

Stolpersteine bei der Konzept-Erstellung

Die Psychologin und Unternehmensberaterin Katja Ischebeck stellt fest, dass die Fähigkeit, konzeptionell zu arbeiten vielen Berufen zur wichtigen Schlüsselkompetenz gehört und dass dennoch über 70 % aller Konzepte scheitern.

Bei ihrer Suche nach den Gründen, hat Ischebeck 10 typische Stolpersteine ausgemacht – von zu schnellen Lösungen bis zur scheinbar fehlenden Kreativität.

Kreativitäts-Techniken

Genau das Thema Kreativität wollen wir uns etwas näher anschauen: Um sie zu wecken, gibt es verschiedene Methoden, mit denen Sie  gezielt quer, um die Ecke oder in sonstigen schiefen Bahnen denken (Nehmen Sie letzeres bitte nicht zu wörtlich!). Und nicht nur das – der Einsatz dieser Methoden macht auch noch Spaß!

Sarah Hübinger etwa gibt in ihrem Beitrag Tipps, wie man kreative Blockaden überwindet. Zusätzlich hilft es, mit anderen Menschen gemeinsam – mit Kollegen beispielsweise – kreative Ideen zu entwickeln. Woher gute Ideen kommen, erklärt dieser Videobeitrag sehr schön. Hier finden Sie viele weitere Tipps und Anregungen zum Thema Kreativität.

Das Gesetz der großen Zahl

Wie in vielen anderen Lebensbereichen gilt auch für die Kreativität das Gesetz der großen Zahl: Es kommt vor allem darauf an, erst einmal möglichst viele Ideen zu erzeugen, um aus ihnen dann die beste(n) und innovativste(n) herauszufiltern.

Übrigens: Druck – und sei es nur der selbsterzeugte Druck, Glanzleistungen präsentieren zu müssen – hemmt jegliche Kreativität sehr zuverlässig. Tappen Sie nicht in diese Demotivationsfalle!

Hilfe Ausformulieren!

Sind die guten Ideen erstmal gefunden, geht es ans Ausformulieren: „Wenn ich daran denke, dass ich einen langen Text sprachlich ausformulieren muss, dann vergeht mir jede Lust am Erarbeiten des Konzeptes. Schon in der Schule konnte ich nicht gut schreiben.“

In der Tat rührt die Angst vor dem leeren Blatt häufig von unangenehmen Erfahrungen in der Schulzeit her, die oft ein Leben lang prägend wirken. Machen Sie sich frei davon! Jeder kann schreiben, und niemand erwartet einen schriftstellerisch vollendeten, sondern lediglich einen lesbaren, brauchbaren Text von Ihnen.

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