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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Simone Janson ist VerlegerinBeraterin und eine der 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen laut Blogger-Relevanz-Index. Sie ist außerdem Leiterin des Instituts Berufebilder Yourweb, mit dem sie Geld für nachhaltige Projekte stiftet. Laut ZEIT gehört ihr als Marke eingetragenes Blog Best of HR – Berufebilder.de® zu den wichtigsten Blogs für Karriere, Berufs- und Arbeitswelt. Mehr zu ihr im Werdegang.

Präsentieren und Frei Sprechen im Job – 10 Tipps: Keine Angst vor großen Reden

Rhetorik, das freie Vortragen in Meetings, bei Konferenzen oder Präsentationen wird im Job immer wichtiger. Doch frei sprechen macht vielen Leuten Angst. 10 Tipps.

Best of HR – Berufebilder.de®

Frei Sprechen und Präsentieren: Die Angst vor dem Publikum

Die Angst der meisten Menschen, vor Publikum zu reden, rührt daher, dass Sie sich dann aus der Menge herausgehoben fühlen und sich gleichzeitig deren Kritik stellen müssen. Sie sehen das Publikum eher als schwarze Masse unbarmherziger Kritiker denn als Menschen, denen sie etwas vermitteln wollen.

Solche Ängste entstehen meist aus negativen Erfahrungen und verdichten sich im Laufe der Zeit zu Glaubensätzen wie „Ich kann einfach nicht frei sprechen“ oder „ich bin einfach ein langweiliger Redner“. Negative Glaubenssätze können dafür sorgen, dass das, was man befürchtet, wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung auch wirklich eintritt.

Lampenfieber und Ängste einfach wegreden bringt nichts

Sich das Lampenfieber abgewöhnen zu wollen, ist meist ein Irrweg, denn das hat eine wichtige Funktion: Bei Lampenfieber schüttet der Körper das Stresshormon Adrenalin aus, das Menschen zu Höchstleistungen anspornt.

Ein Redner, dem alles egal ist, wird vielleicht einen routinierten, aber mit Sicherheit keinen guten und mitreisenden Vortrag abliefern. Und Zuhörer nehmen Nervosität in der Regel weniger wahr, als viele denken.

Rhetorik wie ein Meister: Versichern Sie sich den Expertenstatus

Die Mangementtrainerin, Rhetorik-Expertin und Best of HR – Berufebilder.de® Dr. Cornelia Topf rät in dieser Situation: „Sagen Sie sich: ‘Ich bin nicht Nobelpreisträger und keiner verlangt das von mir. Ich muss nicht alles wissen. Doch ich bin gut vorbereitet und habe was zu sagen. Und genau das sage ich. Das nehme ich mir heraus.’“

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Besonders schlimm ist es für viele Menschen, wenn sie vor fachlich versierten Zuhörern sprechen müssen, von dem sie glauben, dass es mehr Ahnung hat als man selbst. Für diesen Fall rät Topf, sich den eigenen Expertenstatus durch einen Vergleich mit Ihren Ansprechpartnern zu sichern: „Sagen Sie sich: ‘Ich weiß ganz sicher mehr über unsere Produkte als unsere Kunden!’

Frei sprechen: Arroganz und Aufspielerei vermeiden

Fehler und Schwächen zuzugeben ist menschlich und kann vom Publikum positiv aufgenommen werden. Das gilt für Arroganz nicht: Für die Zuhörer ist es schlicht anstrengend, wenn der Redner oder die Rednerin sich Aufspielen und als Oberlehrer profilieren möchte.

„Das erkennt jeder Zuhörer als blanke Unsicherheit. Reden Sie gar nicht über Ihren Status! Sagen Sie einfach nur, welche Funktion Sie ausüben und worüber Sie sprechen möchten. Das reicht,“ erklärt Topf, Autorin des Ratgebers “Präsentations-Torpedos entschärfen”

10 Tipps fürs freie Reden

Weniger Angst, besser reden? Dafür können Sie aktiv etwas tun – indem sie z.B. mit einer optimalen Vorbereitung für das gute Gelingen Ihres Vortrags sorgen. Und: Es wird von mal zu mal besser!

  1. Top-Vorbereitet: Bereiten Sie sich inhaltlich so gut es geht darauf vor, was Sie sagen wollen.
  2. Wer sind die Zuhörer?: Mit welchen Zuhörern habe ich zu tun? Ist die Zusammensetzung heterogen oder homogen? Welches Interesse haben die Zuhörer an dem Vortrag? Welches Fachwissen haben die Zuhörer
  3. Die richtigen Klamotten: Suchen Sie Ihre Garderobe mit größter Sorgfalt aus – Zuhörer bemerken Flecken, Risse und Knitterfalten hundertprozentig. Halten Sie sich an das Motto: „Sage mir, was du trägst und ich sage dir wer du bist“. Wählen Sie Ihren Stil ganz bewusst dem Anlass entsprechend!
  4. Entspannen Sie!: Suchen Sie sich vor dem Vortrag einen ruhigen Raum, in dem Sie einige Minuten meditieren oder zumindest entspannen können. Nutzen Sie dazu auch die Atem- und Stimmübungen unten.
  5. Weg mit den negativen Glaubenssätzen: Mit Autosuggestion können Sie Ihre negativen Glaubenssätze durch positive ersetzen: „Ich bin gut vorbereitet“, „Ich werde gut sein“, „Ich freue mich auf meine Zuhörer“. Wiederholen Sie diese Formen einige Minuten lang, bis Sie selbst daran glauben.
  6. Keine Beruhigungsmittel! Alkohol, Baldrian oder sonstige Beruhigungsmittel können helfen, aber auch ins Auge gehen, denn Sie büßen gleichzeitig auch Ihre Reaktionsfähigkeit ein. Außerdem können Sie nie sicher wissen, wie Medikamenten auf Sie wirken. Und es besteht Suchtgefahr.
  7. Die Einstellung machts! Sehen Sie die Zuhörer nicht als bedrohliche, schwarze Masse, sondern als Menschen, die Sie erreichen wollen. Suchen Sie Blickkontakt mit denen, die Ihnen wohlgesonnen scheinen: Für diese Menschen halten Sie Ihre Präsentation.
  8. Auf die Zuhörer achten! Kontrollieren Sie stets, wie das Publikum auf den Vortrag reagiert. Aber reden Sie Ihrem Publikum nicht nach dem Mund. Sie verlieren sonst Ihre Glaubwürdigkeit.
  9. Nur nicht von oben herab! Überschütten Sie die Zuhörer nicht mit Fakten und Fachausdrücken, die sie nicht verstehen. Schauen Sie nicht auf Publikum herab und versuchen Sie nicht ständig, Ihre Kompetenz unter Beweis zu stellen: Das wirkt arrogant und unsympathisch.
  10. Achten Sie auf Ihre Körpersprache: Tänzeln Sie nicht und spielen Sie nicht mir irgendetwas herum – das wirkt unsouverän.

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