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Picard Shopper Santanyi + Geldbeutel: Die perfekte Handtasche?


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Die perfekte Handtasche, die dann auch noch fürs Business taugt,  ist so ein Thema, an dem man sich als Frau echt die Zähne ausbeißen kann. Sie darf weder zu groß noch zu klein sein und muss sich perfekt tragen lassen. Ein Test - inklusive passendem Geldbeutel.

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Hier schreibt für Sie: Simone Janson, deutsche Top20 Bloggerin, Auftritte in ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR - Berufebilder.de & HR-Kommunikation. Profil

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Wie sieht die perfekte Handtasche aus?

Für mich hat die perfekte Handtasche eine Größe von ca. 30 cm. Das ist breit genug, damit noch mein mobiles Büro, bestehend aus Smarphone und Tastatur hineinpassen sowie im Bedarfsfall eine kleine Wasserflasche.

Zu groß darf meine perfekte Handtasche aber auch nicht sein, denn schnell läuft man Gefahr, sie unnötig vollzustopfen. Außerdem muss man in einer großen Beuteltasche bedeutend länger nach seinem Hab und Gut wühlen. Viele Fächer sind da in der Regel keine Hilfe, im Gegenteil, man kann sich um so schwerer merken, wo man seine Sachen untergebracht hat.

Ideal für tagsüber und abends

Daher ist ca. 30-35 cm für mich die ideale Größe. Leider gibt es in dieser Größe nicht besonders viele Taschen, die meisten sind größer oder kleiner. Ein weiterer Knackpunkt sind die Henkel: Idealerweise sollte ich die Handtasche auf der Schulter tragen können.

Aus all diesen Gründen habe ich mich für den Picard Shopper Santanyi entschieden. Er besteht aus schwarzem, glänzendem Kalbsleder und hat eine Größe von 33 x 24 x 14 cm. Eine Tasche also, die im täglichen Einsatz durchaus praktisch ist, aber auch als Abendtasche genutzt werden kann.

Innenraum

Verschlossen wird die Tasche mit einem Reisverschluss. Der Innenraum der Tasche ist wohl durchdacht: Es gibt praktischerweise keine Abteilungen sondern ein großes Innenfach, das mehr Staurraum bietet, sowie zwei Steckfächer und ein weiteres Reisverschluss-Fach, das genügend Platz auch für größere Geldbeutel und Schlüssel bietet.

Auch außen, auf der innen zu tragenden Taschenrückseite, befindet sich noch ein größeres Reisverschluss-Fach. Der 14cm breite Boden wurde mit Metallfüßen verstärkt, so dass man die Tasche auch mal gut hinstellen kann. Weniger praktisch ist, dass die Tasche dadurch die Form eines Dreiecks annimmt und sich dadurch weniger gut z.B. auf der Schulter und durch den Arm eingeklemmt tragen lässt. Eine flache Tasche ohne Boden wäre hier deutlich bequemer.

Fast perfekt mit funktionalen Einschränkungen

Ebenfalls unpraktisch zum Tragen sind die Henkel: Mit 22 cm Länge sind sie nur knapp zu kurz, um die Tasche wirklich bequem auf der Schulter tragen zu können. Praktischerweise hat der Shopper Santanyi auf beiden Seiten zwei Ösen, um einen mitgelieferten, verstellbaren Trageriemen daran zu befestigen.

Eine coole Idee zum flexiblen Gebrauch der Tasche, die ich an sehr vielen Handtaschen vermisst habe. Eigentlich. Denn das Ergebnis ist, dass ich die Tasche nun immer mit dem Trageriemen mit mir herumtrage: Das sieht nicht nur wesentlich uneleganter aus, sondern der Trageriemen ist auch deutlich fragiler als die Henkel. Zudem lässt er sich nur schwer verstellen.

Tasche + Geldbeutel im Duo

Wären die Tragehenkel einfach ein wenig länger, so dass man sie auch auf der Schulter tragen könnte, während man die Handtasche mittels Trageriemen bequem und diebstahlsicher über der Brust befestigen könnte - der Picard Shopper Santanyi wäre die perfekte Tasche. Leider ist es dieses kleine Manko, die die an sich elegante und praktische Tasche funktional ein wenig einschränkt.

Praktische Geldbeutel können die Effizienz ungemein erhöhen. Unpraktische Geldbeutel gibt es hingegen wie Sand am Meer. Ein Exemplar von Picard Lederwaren im Test.

Wenn Geldbeutel ineffizient machen...

Wer schon einmal an einer Supermarktkasse mit ellenlanger Schlange hinter sich in den Untiefen seiner Geldbörse hektisch nach seiner EC-Karte gefischt hat, weiß, wie zeitsparend und entstressend ein praktischer Geldbeutel sein kann. Dementsprechend lange habe ich nach einem praktischen Exemplar gesucht.

Denn natürlich sind Geldbeutel Dutzendware, aber sie haben dann auch gleich dutzende Fehler: Minderwertiges Material, zu groß, zu klein – und vor allem: Häufig zu wenig Platz für Karten und und Bargeld.

Genug Platz für Plastikkarten

Acht Plastik-Karten muss mein Geldbeutel mindestens aufnehmen können – vom Personalausweis über den Presseausweis bis zur Monatsfahrkarte. Die meisten Geldbeutel bieten deutlich weniger Steckfächer, in denen man die Karten übersichtlich anordnen kann.

Oft sind die Steckfächer auch noch zu eng für Karten. Oder sie sind zu tief, so dass die Karten ganz verschwinden und man nicht auf einen Blick sehen kann, um welche Karte es sich handelt. Ergebnis: Die Karten liegen Ende lose durcheinander im Scheine-Fach und die Gefahr, die eine oder andere durch Herausfallen zu verlieren, ist groß.

Portemonnaie Lounge - das Design

Genau aus dem Grund habe ich mich für das Portemonnaie Lounge von Picard aus schwarzem Rindsleder entschieden: Es ist mit 79 Euro zwar relativ teuer, aber sein Geld wert, da sich seine Ausstattung deutlich von anderen Exemplaren unterscheidet. Erhältlich ist es in den Farben schwarz und beach.

Optisch erinnert er von außen an ein Briefkuvert, ist aber deutlich dicker. Er bietet zweimal sechs Steckfächer. In diesen lassen sich die Karten übersichtlich übereinander einordnen – und zwar im Querformat statt wie oft im Längsformat, was für mich die Übersichtlichkeit erhöht.

Praktische Verschlüsse

Zudem lassen sich die Kartenfächer mit einem Überschlag mit Druckknopf fixieren und es gibt einen praktischen Klemmbügel für Scheine und Notizen, so dass Herausfallen praktisch unmöglich ist. Zudem gibt es ein Sichtfach, das zum Beispiel als Ablage oder für größere Dokumente dienen kann.

Die große Anzahl an Kartenfächern bedingt leider auch, dass das Lounge-Modell mit 13 x 11x 2 relativ groß und breit ausfällt. Vermutlich kann man eben nicht alles haben. Auch der recht schwere Klippverschluss, der das Briefkuvert-Feeling immitieren soll, könnte irgendwann ausreisen - da muss man sehen, wie stabil das Portmonnaie im Dauer-Test ist.

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  1. Marion

    Wirklich tolle Tasche, danke für Ihre Review.

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