Wie neues Lernen die Unternehmenskultur verbessert: Lernlust statt Lernfrust {Review}


Gut arbeiten, 500 Bäume pflanzen! Wir machen die Arbeitswelt menschlicher wie ökologischer und spenden – urkundlich belegt – Einnahmen für Aufforstung. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept, on-Demand eKursen und News-Dienst geben wir über 15 Jahre Erfahrung an unsere Kunden (u.a. Samsung, Otto, staatliche Institutionen) weiter. Von der Top20-Bloggerin Simone Janson, referenziert in ARD, ZEIT, WELT, Wikipedia.
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Lernen und Weiterbildung sind Themen, die in Deutschland immer noch stiefmütterlich behandelt werden, vor allem wenn es um Ihre Bedeutung für den Erfolg von Unternehmen geht. Daher stellen wir Ihnen heute ein Buch zum Thema “Neues Lernen” vor – ein Dialog zwischen Hirnforscher Gerald Hüther und Peter Endres, ex-Chef der Ergo-Versicherungen.


Blick ins Buch und Bestellmöglichkeiten

Übrigens: Viele weitere handverlesenen Lese-Empfehlungen finden Sie in unserer Rubrik Buch-Tipps der Redaktion.


Hier schreibt für Sie:

 

Wolfgang Hanfstein 38Wolfgang Hanfstein ist u.a. Mitbegründer und Chefredakteur von Managementbuch.de, der führenden Buchhandlung für Führungskräfte, Unternehmer und Selbständige.

  Profil

Lust aufs Lernen

Peter M. Endres ist der Typ aus der TV-Werbung, die immer kurz vor 8 im Ersten läuft – gleich nach dem Wetter. Er war der Chef der Ergo-Versicherungen. und Gerald Hüther ist Hirnforscher.

Beide von Haus aus keine Bildungsexperten. Trotzdem vermitteln sie in ihrem Buch “Lernlust.” mehr frisches Wissen zu den Themen “Lernen” und “(Aus)Bildung” und “Motivation” als ein Großteil der Pädagogen an der Tafel oder der Personalverantwortlichen im Meetingraum.

Weg mit dem synthetischen Inselwissen

Mit ihren persönlichen Erfahrungswerten aus Siegen und Niederlagen (“Firma gegründet und grandios gescheitert”) und einer ganzen Palette unverbrauchter Ideen appellieren Endres und Hüther in “Lernlust” an Lehrer, Chefs und Teamleiter, die Personen auf der anderen Seite nicht anhand von oberflächlichen Tests und Bewertungen abzustempeln.

Viel wichtiger sei es, Sozialkompetenz zu erkennen, Motivation zu fördern und Wissen in einem ganzheitlichen Ansatz zu vermitteln: Synthetisches Inselwissen braucht kein Mensch.

Nicht “Was geht”, sondern “Was wäre noch möglich”

Die Fähigkeiten, Konflikte am Arbeitsplatz zu lösen, sich in andere hineinzudenken oder die eigene Kreativität in die richtigen Bahnen zu lenken dagegen schon. Leider stehen die Anleitungen dafür aber in (fast) keinem Lehrbuch.

In Dialogform spielen sich der Ergo-Mann und der Neurobiologe die Bälle und Argumente zu. Mal augenzwinkernd kontrovers (“Sind Sie persönlich aus der Pubertät heraus?”), dann wieder einvernehmlich erarbeiten sie das Ideal einer lernwilligen Gesellschaft (“uns interessiert weniger, was bereits gut funktioniert als das, was noch möglich wäre”).

Feste Lernkonzepte sind ein Auslaufmodell

Einig sind sie sich auf jeden Fall darin, dass das in den Schulen festgeschraubte Lernkonzept ein Auslaufmodell ist:

“Was zählt, sind gute Noten fürs Pauken in möglichst kurzer Zeit. Schüler von heute werden sich kaum in der Welt von morgen zurechtfinden, wenn sie nichts weiter als Notengier gelernt haben.”

Wie kann betriebliches Lernen funktionieren?

Betriebliches Lernen, so der Konsens, braucht offene Kanäle, in denen Vorurteile korrigiert und alte Irrtümer durch neue Erfahrungen ersetzt werden können.

Eine Möglichkeit dazu sind bunt gemischte Teams aus “Alten” und “Jungen”, wobei “für die Jüngeren ein Erlebnisraum geschaffen werden müsste, in dem mehrgenerationale Begegnungen und die Weitergabe von Erfahrungen ermöglicht und als positiv erlebt werden.”

Führungskräfte müssen Mut vorleben

Auch das Hinterfragen verkrusteter Strukturen gehört dazu, die Fähigkeit, Kritik zu äußern und auszuhalten. Aber wie “,macht man Hühner zu Adlern, wenn die immer nur auf dem Hühnerhof sind?”

Mit Mut! Und der muss vorgelebt werden. Nicht von Lieschen Müller aus der Poststelle, sondern am besten gleich vom Herrn Direktor und seiner Führungscrew.Endres: “Neugier fördert Mut. Mut reduziert Angst. Angst ist einer der größten Verhinderer in der Wirtschaft.” Die Neugier auf neue Lernerfahrungen und -praktiken weckt dieses Buch auf jeden Fall!

Fazit: Überzeugender Appell an die Unternehmenskultur

In ihrem gemeinsamen Buch “Lernlust.” liefern sich Peter M. Endres und Gerald Hüther einen lustvollen, intelligenten Schlagabtausch zum Thema “Lernen” und “Förderung”.

In der Summe auch ein überzeugender Appell für eine Unternehmenskultur, die mit alten Regeln und Konventionen brechen muss, um Wissen und Potenzial der Mitarbeiter optimal auszuschöpfen.


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  1. Tilo Matthias

    Wie neues #Lernen die #Unternehmenskultur verbessert: #Lernlust statt #Lernfrust – (via @SimoneJanson)

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