Netbook im Langzeit-Test: Flexibel arbeiten im Freiluft-Büro & Zug



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Best of HR – Berufebilder.de® – Verlag, eingetragene Marke, eLearning on Demand Plattform, News-Dienst der deutschen Top20-Bloggerin & Beraterin Simone Janson, referenziert in ARD, ZEIT, Wikipedia.
Offenlegung & Bildrechte:  Der Mobilfunkprovider o2 Business hat diverse Testgeräte wie das HTC Desire S Smartphone und das Nokia Bookle 3 G unbegrenzt zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt – zusammen mit einer kostenlosen mobilen Internet- bzw. Handyflatrate.Bildrechte bei .

Nachdem Ostern ziemlich trübe war, habe ich diese Woch kurzerhand mein Nokia-Notebook geschnappt und mich an die Spree gesetzt. Denn eigentlich habe ich jede Menge zu schreiben.. Aber die Freude am schönen Wetter überwog und so habe ich meinem Netbook den Test: "Arbeiten unter freiem Himmel" unterzogen! Was für eine positive Überraschung! Netbook im Langzeit-Test: Flexibel arbeiten im Freiluft-Büro & Zug berufebilder

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So geht flexibel arbeiten

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Ursprünglich war meine Meinung gerade von dem Display ja eher schlecht: Zu klein, verglast, spiegelnd – aber was soll ich sagen: Auf einer Bank in der Sonne sitzen und einen Text runtertippen geht trotz des spiegelnden Displays besser als ich dachte – man sieht den Text vergleichsweise gut. Nur das korrigieren kann mühsam werden, weil man den Cursor nur schlecht erkennt. Das ist jedoch bei vielen anderen Geräten auch nicht anders – ein Netbook mit integrierter Sonnenbrille wurde ja leider noch nicht erfunden.

Zweitverwertung

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Kleiner Tipp am Rande: Nebenbei kann man das Display vermutlich noch als Schminkspiegel benutzen – das mag für Männer wie blöder Witz klingen, ist für jemanden, der wie ich den Schminkspiegel stänndig verliert, eine echte Bereicherung. Und noch ein Tipp: Angesprochen auf das Teil wurde ich auch gleich – offenbar hat das schicke Design doch Wiedererkennungswert und eignet sich auch als Small Talk.

Kein kochendes Netbook

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In solchen Situationen zeigt sich auch der Vorteil des Designs: Bei meinem alten Netbook hat ich nach kurzer Zeit in der Sonne immer Angst um den Prozessor. Hier ist ist von Aufheizen des Gerätes keine Spur (na gut, noch ist kein Hochsommer). Und natürlich macht mir bei so einer Arbeitsstunde im Park auch die lange Akkulaufzeit viel Freude.

Multitasking

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Ich hatte ja lange überlegt, ob ich wirklich ein Netbook brauche. Ob man z.B, kurze Texte nicht besser auf dem Handy tippt, ob man das Gerät wirklich immer mitschleppt, ob man tatsächlich draußen arbeiten kann. Ich muss sagen: An Tagen wie heute bin ich froh darum, dass ich das Gerät habe.

Zum Beispiel auch, weil das Tippen auf dem Samsung Handy wirklich eine Qual ist (mehr dazu in einem eigenen, ausführlichen Test). Auch, weil ich dann von der Spree aus gleich weiterdüsen kann, ich aber vorher nicht nochmal schnell nach Hause muss, um ein Notebook abzustellen, sondern das Gerät elegant in meiner Handtasche verschwindet. Und auch, weil ich trotz allem von den ersten Frühlingssonnenstrahlen profitieren und gleichzeitig meiner Arbeit nachkommen kann.

Zugfahren mit dem Nokia Booklet 3G

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Zugfahren - das war der Hauptgrund, warum ich ein Netbook wollte. Denn wenn man schon Koffer und Handtasche dabei hat, mark man sich nicht noch mit einer Notebooktasche belasten. Außerdem ist in einem überfüllten Zug, wo man sich öfter mal durch den halben Zug drängeln muss, um einen freien Sitzplatz zu finden, jedes Gepäckstück einfach zu viel.

Die Lösung konnte nur ein Netbook sein, das neben einigem anderen Kram auch in meine Handtasche passt.

Beim Umsteigen schnell mal kurz anmachen

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Schon vor Fahrantritt der erste Vorteil des Handtaschen-PCs: Zum Bahnhof gehetzt - und der Zug ist mir vor der Nase weggefahren. Da sitze ich nun - 15 Minuten sind zu wenig Zeit, um noch etwas vernünftiges zu erledigen, aber zu viel um Löcher in die Luft zu staren. Also flott das Netbook aufgeklappt, um den ersten Artikel einzutippen. Diesen Vorteil konnte ich nun schon ein paar mal nutzen. Zum Glück ging das Hochfahren mit 2 Minuten recht fix.

Mittlerweile, nach Installation der ersten Programme, braucht das Gerät, typisch Windows, allerdings schon deutlich länger – gute 5 Minuten. Vielleicht liegt das auch an der Art der Software. Um es also mal kurz zwischen zwei Zügen anzuwerfen, schon zu lange. Für die Fahrt im Regionalzug gerade noch angängig. Allerdings hat Windows einen eingebauten Festplattenschutz: Sprich, wenn das Gerät in angeschaltetem Zustand bewegt wird, wird die Festplatte aus Sicherheitsgründen einfach gesperrt. Man kann das Netbook also auch in angeschaltetem Zustand mal kurz in die Handtasche stecken, mal kurz Ein- oder Umsteigen und es dann wieder herausholen. Praktisch!

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Akku als Glücksfall fürs Zugfahren

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Tatsächlich erweist sich das Nokia-Netbook fürs Zugfahren als ausgemachter Glücksfall. Beispiel meine Fahrt zu meiner ersten Fernsehaufzeichnung nach Baden Baden. Aus zeitlichen Gründen und weil der Zug eben durchfährt musste ich hier den Eurocity nehmen.

Wer ab und zu mal mit dem Eurocity fährt, der weiß: Schweizer Wägen, schlecht beheizt – und keine Steckdosen. Vor den Steckdosen für die Reinigungsgeräte werde ich von der DB-Bediensteten nachdrücklich gewarnt. Aber, das ist das große Glück, selbst der halbaufgeladene Akku trägt mich noch die über zwei Stunden Zugfahrt bis Baden Baden.

Achtung Akku-Laufzeit

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Merke: Wer ab und zu mal Eurocity fährt, sollte auf einen langlebigen Akku achten.

Auch Weihnachten als es schwierig war, einen Sitzplatz zu bekommen, war der gut laufende Akku ein wahrer Segen, weil ich mich eben nicht bis zu einem Netbooksitzplatz (diesmal im IC) Durchkämpfen musste. Man muss auch nicht, wie kürzlich bei einem Mitreisenden erlebt, andere Reisende um einen freien Steckdosenplatz anbetteln. Arbeiten im Zug wird dadurch deutlich entspannter. Ganz zu Schweigen von langwierigen Fahrten mit Regionalzügen oder U- und S-Bahnen, die man auf diese Weise viel effketiver nutzen kann.

Es gibt aber auch findige Mitreisende, die nach eigenem Bekunden öfter fahren und das leidige Steckdosenproblem mit einem Mehrfackstecker und einem Verlängerungskabel lösen. Es ist allerdings die Frage, ob man so etwas immer mitschleppen will:-)

Manko UMTS-Verbindung

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Jetzt wo das Akku-Problem gelöst ist, könnte dem professionellen Arbeiten unterwegs nichts mehr im Wege stehen. Tut es aber leider doch. Zwar habe ich testweise eine UMTS-Flatrate von o2 – aber die funktioniert mal und mal nicht. Im Regelfall funktioniert UMTs gut, wenn man sich innerhalb einer Stadt befindet, z.B. im Bahnhof, oder eben mit den örtlichen Verkehrsmitteln durch die Gegend gurkt. Außerhalb der Städte allerdings ist UMTS eine ziemliche Katastrophe. Was gut funktioniert, ist zwischen zwei Bahnhöfen mal kurz einen Blogpost zu schreiben und diesen dann einzustellen. Auch seinen Facebook und Twitterstatus kann man auf diese Weise ganz gut von unterwegs aus updaten.

Was man jedoch vergessen kann sind Überarbeitungen der Website. Mal abgesehen davon, dass solche Frickelarbeiten auch mit dem kleinen Display zum Problem werden, schafft man es in den UMTS-Zonen kaum, nennenswert etwas im Layout zu ändern, weil die Verbindung immer wieder abbricht. Ich hab es dann nach mehrmaligen hartnäckigen Versuchen dennoch geschafft, weil mir die Fehler auf meiner Website unterwegs plötzlich aufgefallen waren und ich so etwas kaum mehrere Tage liegen lassen kann. Aber: Efffektiv arbeiten ist anders. Fazit: Blogtexte unterwegs schreiben ja – Website updaten nein.

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