Netbook im Langzeit-Test: Bloggen mit dem Nokia Booklet 3G



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Offenlegung & Bildrechte:  Der Mobilfunkprovider o2 Business hat diverse Testgeräte wie das HTC Desire S Smartphone und das Nokia Bookle 3 G unbegrenzt zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt – zusammen mit einer kostenlosen mobilen Internet- bzw. Handyflatrate.Bildrechte bei .

Wie gestern schon berichtet, nutze ich das Nokia-Booklet 3G unterwegs auch zum bloggen – zum Beispiel auch, um diesen Beitrag zu schreiben. Das geht recht gut, auch wenn es einige Kanckpunkte (UMTS-Verbindung, Bildbearbeitung gibt). Dafür macht das Tippen richtig Spaß!

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Tastatur - die reinste Wonne

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Das geht auch ganz gut, z.B. dem man den Text in einem Officeprogramm vorschreibt und dann, sobald man UMTS-Funktion hat, in WordPress einsetzt. Nur mit dem Formatieren, Taggen und einordnen in Kategorien muss man sich dann ein wenig beeilen.

Die Tastatur ist ja auf so manchem Netbook der (negative) Knackpunkt, da hier gerne gespart wird. Nicht so beim Nokia-Booklet: Das Tippen ist die reinste Wonne: Der Tastendruck ist gut, die Finger finden die Tasten ohne Vertipper und das Schreiben geht damit genau so flott wie auf einem normalen Laptop. Kein Vergleich zu dem Daumen-Tippen, dass ich mit der Bildschirmtastatur meines Handys fabriziere.

Knackpunkt Bildmaterial

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Aber leider gehört zum Bloggen nicht nur Text, sondern auch Bildmaterial. Und die Bearbeitung des selbigen ist leider ein wenig komplizierter. WordPress bietet ja seit kurzem eine rudimentäre Bildbearbeitung, mit der man Bilder skalieren und auch zuschneiden kann.

Dazu aber braucht man Internet – und das ist ja, wie gestern bereits berichtet, unterwegs alles andere als einfach. Was also tun? Und was tun, wenn man etwas ausgefeiltere Bildbearbeitung benötigt?

Kostenlose Grafik-Software

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Es gibt da eine kostenlose, sehr gute Grafik-Software, an die ich mich jetzt auf meinem Großrechner unter Linux jetzt gewöhnt habe; nachdem ich sie anfangs etwas gewöhnungsbedürftig fand: GIMP. GIMP gibt es auch für Windows. Und natürlich habe ich GIMP gleich installiert. Aber was soll ich sagen: GIMP will nicht so wie ich will. Wenn ich versuche ein Bild mit GIMP zu öffnen, stürtzt die Anwendung ab. Auf meinem Linux-Rechner mit derzeit 565 MB RAM funktioniert das tadellos.

Auch ein Problem, dass wieder der sich ständig unterbrechenden UMTS-Verbindung im IC geschuldet ist: Das Hochladen der Bilder klappt alles andere als gut. Ich werde damit wohl warten müssen, bis ich am Zielort angekommen bin.

Display im Scheinwerferlicht

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Auch das schicke Display macht Probleme: Abgesehen von seiner Größe spiegel die Verglasung im Zug ganz gewaltig. Denn wenn es draußen dunkel ist, kann man die grellen Schweinwerfer des Zugwagons fast besser erkennen als den Inhalt des Displays.

Mein Mitreisender gegenüber hat ein Dell latitude E4200. Das Gerät ist quasi ein richtiger Laptop, nur unwesentlich größer als mein Nokia-Netbook, dafür aber mit einem größeren 12-Zoll-Display ausgestattet. Darauf lässt sich vermutlich besser arbeiten.

Neue Technik, neue Ideen

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Das Manko allerdings: Der Dell-Laptop kostet quasi auch genau doppelt so viel wie das Nokia-Netbook und ist damit ein echtes Profigerät. Trotzdem bleibt, will man vernünftig arbeiten, doch die Frage ob man nicht lieber gleich ein solches Profi-Gerät anschafft?

Neue technische Möglichkeiten bringen einen auch auf neue Ideen: Ich war letzte Woche auf einem Recruiting-Symposium und habe die Gelegenheit genutzt, etwas auszuprobieren, was ich schon von vielen Kollegen gehört, aber mangels Ausrüstung nie selbst gemacht hatte: Live-Bloggen.

Zum Event

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Für alle, die sich für das Thema E-Recruiting auch interessieren, aber dem Event nicht beiwohnen konnten. Mit Diskussion von Extern, natürlich auch via Twitter. Im Ergebnis sah das dann so aus. Das Ergbnis und mehr Infos gibt es hier! Aber wie hat es funktioniert?

Man sollte eigentlich davon ausgehen, dass bei einer solchen Veranstaltung zwei Dinge bereitstehen: WLAN und - Steckdosen! War beides zunächst nicht der Fall.

Der Akku läuft und läuft und läuft

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Die Steckdosen wurden noch nachgeliefert. Die Zeit bis dahin, etwa 2 Stunden, konnte ich mit meinem Akku, der noch fast bis zu 50 Prozent geladen war, noch gut überbrücken. Man muss allerdings dazu sagen, dass der Akkuanzeige sehr Phantasievoll ist: Bei 50 Prozent wurden noch 4-5 Stunden angezeigt und selbst als bei 6 Prozent die Warnalmpe (bitte Aufladen!) anging, sollte eigentlich noch Saft für 40 Minuten drauf sein. Dennoch empfiehlt sich in einem solchen Moment eines: Nachladen.

Die Akkudauer variiert logischerweise je nach Bildschirmhelligkeit und Internetnutzung. Wobei das WLAN deutlich mehr Akkuleistung verbraucht als UMTS. Die versprochenen 12 Stunden sind offenbar nur bei der dunkelsten Bildschirmeinstellung und ohne Internetnutzung zu schaffen, Aber 8-9 Stunden kann man an dem Teil bei vollaufgeladenem Akku und ohne Steckdose schon arbeiten.

In diesem Fall war der lange funktionierende Akku wirklich ein echter Pluspunkt für das Gerät!

UMTS

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Das WLAN hingegen funktionierte, anders als versprochen, auf der Veranstaltung überhaupt nicht: Also erster Test der UMTS-Funktion.

Ich muss kurz vorausschicken: Beide Internetverbindungen sind unter Windows7 fix eingerichtet. Man muss einfach die fn + F10-Taste drücken, Verbindung auswählen, WLAN-Key bzw. UMTS-Pin eingeben - fertig. Beim WLAN, das ich zu Hause getestet haben, muss man später nichts mehr eingeben, allerdings erfordert die UMTS-Verbindung nach jedem Neustart die PIN-Eingabe. Es empfiehlt sich ein Password-Manager oder ein gutes Gedächtnis:-)

UMTS jedenfalls funktioniert hier in Frankfurt ganz hervorragend: Fast so schnell wie WLAN, keine Verbindungsabbrüche. Anders bei meinem Blogger-Kollegen Thorsten, der sein Netbook mittels Iphone an das UMTS-Netz angeschlossen hatte, und das sich dann gelegentlich in den T-Online-Hotspot-einwählen wollte, was die Verbindung des Video-Life-Streams unterbrach. Insofern: Meiner erster UMTS-Test: Ein voller Erfolg.

Live-Bloggen  via Twitter

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Wie aber funktioniert das Live-Bloggen via Twitter mit dem Nokia-Netbook? Die erste Enttäuschung: Der SocialHub von Nokia, eine Software, die gleichzeitig das Nutzen von Facebook, Twitter und SMS möglich machen soll. SMS-Funktioniert offenbar nur, wenn die Simcard auch für den Telefonbetrieb freigeschaltet ist. Wie wäre es mit einem SMS-Dienst auch über die Datenflat?

Twittern und Facebook in einem Fenster - das wäre schon was. Aber: Im Twitter-Fenster wird ausschließlich der Livestream angezeigt. Keinerlei Suchfunktion oder eine Sortieroption z.B. nach Hashtags oder bestimmten Usern. Das ist schonmal blöd, um mit anderen Twitterern in Dialog zu treten oder über unser Thema zu diskutieren. Und zum Liv-Twittern, wo das sehr schnell geschehen muss, völlig ungeeignet. Der SocialHub ist offenbar für Leute gedacht, die mal eben schnell gucken wollen, was so bei Twitter und Facebook abgeht - aber auf keinen Fall für den professionellen Einsatz. Da gibt es zumindest für Twitter bessere Tools wie Hootsuite oder Tweetdeck.

Fazit: Ziemlich anstrengend

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Da Live-Bloggen via Twitter ziemlich anstrengend ist - man muss alles mitkriegen und gleichzeitig die Kernaussagen in möglichst aussagekräftige, nur 140-Zeichen-lange Tweets packen - ist der Stressfaktor entsprechend hoch. Dabei macht sich wieder das kleine Display und die Unübersichtlichkeit in der Taskleiste bemerkbar. Allerdings finde ich, dass prinzipiell das Experiment Live-Bloggen mit Nokia Booklet 3G und Twitter gelungen ist.

Ein Feature, dass ich mir vielleicht noch wünschen würde: Eine Webcam, die im Laptop-Deckel auch an der Außenseite angebracht ist - dann könnte man Twitter und gleichzeitig einen Live-Stream aufzeichnen. Aber vermutlich brauchen sowas nur Journalisten:-)

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