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Weg mit dem Müll - Teil 1: Müll kostet Lebenszeit



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Zwei Mülltonnen als inspirierende Aufhänger für diesen Text? Seltsam, oder? Denn der Blick auf eine Müllkippe ist nicht schön – im Müll und vom Müll leben zu müssen noch weniger! Wir erfreuen uns lieber an dem Schönen, an unberührter Natur, an guter Luft. Doch wir sollten uns klar machen, was Müll in unserem Leben bedeutet - auch im übertragenen Sinne.

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Hier schreibt für Sie: Dirk Rauh ist Trainer sowie studierter Wirtschaftswissenschaftler und Psychologie. Profil

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Was ist Müll?

Wir sollten uns erstmal klar machen, was Müll eigentlich ist. Unter Abfall bzw. Müll (schweizerisch auch Kehricht, österreichisch auch Mist) versteht man nicht mehr benötigte Überreste.

Spannend ist diese Überlegung: Gerade der zivilisierte Mensch produziert Müll. Je mehr, desto ZUVIELisierter. In der Natur dagegen gibt es keine Müllberge. Verbrauchtes wird zu neuem Nützlichem, zu neuem Baustoff.

Es geht um persönlichen Müll

Den stinkenden Müll „da draußen“ nutzen wir in diesem Kapitel nur als Metapher. Es geht um „unseren“ Müll. Über die Jahre sammeln wir so einiges an.

Nicht nur Materielles in Schränken, im Keller und auf dem Dachboden. Wir sammeln Müll in vielen Bereichen unseres Lebens. Müll, der Lebenszeit kostet, uns belastet und unser Leben unnötig kompliziert. Denken Sie nur an:

  • das gute Gefühl des Aufräumens
  • das Gefühl, wieder befreit durchatmen zu können
  • das Schaffen von neuen Freiräumen
  • den inneren Schweinehund, der sich oft gegen das Ausmisten stemmt

Es geht um SIE

Letztlich aber geht es um SIE. Um all die Dinge, die Sie noch tun, obwohl Sie diese Dinge nicht (mehr) wirklich zufriedenstellen.

Es geht um Gedanken, die Sie schon lange nicht mehr denken müssen. Um Emotionen, die ihre Wurzeln in der Vergangenheit haben.

Den persönlichen Müll aufspüren

Vielleicht betrifft Sie das alles nicht – dann können Sie ja gleich weiterblättern. Vielleicht aber sind Sie jetzt neugierig geworden, Ihren Müll aufzuspüren.

Denn dieser versteckt sich gerne in dunklen Ecken. Er verwächst so mit einem und ist bereits zu einem Teil der Persönlichkeit geworden.

Wichtig! Nur Sie wissen, was für Sie Müll ist. Nur Sie entscheiden, was Sie brauchen und was nicht.

Wertschätzung

Eine Handtasche hat für über 152.000 Euro den Besitzer gewechselt. Diese zwei Überraschungsei-Figuren Schlümpfe waren einem Sammler über 7000 Euro wert. Das Matchboxauto brachte ohne Räder sogar noch 420 Euro.

Welchen Wert haben Modellauto, Wein, Überraschungsei-Schlümpfe, Schuhe, Handtasche und Umschlag? Was wären Ihnen diese Dinge wert, wenn Sie diese nicht verkaufen könnten, sondern nur nutzen?

Würden Sie vielleicht manche dieser Dinge entsorgen oder verschenken? Was macht grundsätzlich den Unterschied zwischen Müll und Sammlerstück? Und was, glauben Sie, kann ein alter Brief wert sein? Für Sie, für andere?

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