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Weg mit dem Müll – Teil 4: Besitz macht nicht glücklich



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Manche Menschen wollen viel, manchen Menschen reicht weniger. Dazu kommt, dass viele Dinge, die einen vermögend machen, nicht käuflich sind. Und wie jeder weiß, das letzte Hemd hat keine Taschen.

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Hier schreibt für Sie: Dirk Rauh ist Trainer sowie studierter Wirtschaftswissenschaftler und Psychologie. Profil

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Wie wichtig ist Besitz?

Mancher Besitz ist lebensnotwendig oder/und macht das Leben einfacher: ein Dach über dem Kopf, Essen, Kleidung, Ersparnisse. Mancher Besitz ist reiner Luxus: eine teure Handtasche, ein rassiger Sportwagen, ein Ferienhaus am Meer mit schicker Yacht.

Dazwischen gibt es viele Abstufungen. Was manche für lebensnotwendig halten, ist in anderen Regionen dieser Welt unvorstellbarer Luxus. Für viele gilt: Besitz symbolisiert Macht und Erfolg. Kleider machen Leute – Besitz auch.

Wie wohlhabend Sind Sie?

Haben Sie Lust auf ein Experiment? Dann nehmen Sie Stift und Papier und beantworten folgende Fragen:

  • Schätzen Sie einmal, wie viele Gegenstände Sie besitzen.
  • Welche 20 Dinge brauchen Sie täglich? Was haben diese gekostet?
  • Welche 5 Dinge brauchen Sie nur einmal im Monat? Was haben diese gekostet?
  • Welche 5 Dinge brauchen Sie nur einmal im Jahr? Was haben diese gekostet?
  • An welchen 5 Dingen hängen Sie wirklich? Aus welchem Grund?
  • Um welche 5 Besitztümer sorgen Sie sich am meisten und haben Angst, diese zu verlieren?
  • Welche Besitztümer befriedigen Sie, machen Sie zufrieden?
  • Was schätzen Sie: Auf wie viel Prozent Ihres Besitzes könnten Sie verzichten?

Was sagt Ihr Gefühl

Stellen Sie sich in einem weiteren Schritt einfach mal die folgenden Fragen:

  • Wie geht es Ihnen, wenn Sie sich mit den Dingen, mit denen Sie sich umgeben, die Sie brauchen, bewusst beschäftigen?
  • Empfinden Sie Gefühle des Mangels, weil Sie manche Dinge nicht besitzen?
  • Motiviert Sie das zum Ausmisten?
  • Erinnern Sie manche dieser Dinge an vergangene Zeiten?
  • Stresst es Sie, wenn Sie an einen Umzug mit all diesen Dingen denken?

Wann macht Besitz glücklich?

Es gibt interessante Studien zum Thema Besitz. Glücklich macht die Beschäftigung mit Dingen, die man noch nicht hat, aber bald besitzen möchte. Die Vorfreude und das Kaufen lösen den „Kick“ aus, weniger der Besitz an und für sich.

Vielleicht geht es auch Ihnen wie vielen: Die Freude an Besitz ebbt meist schon nach einigen Monaten stark ab. Auch scheint Besitz nur bis zu einem gewissen Grad glücklich zu machen.

Wie Hans im Glück

Wer ungefähr doppelt so viel Besitz hat wie der Bevölkerungsdurchschnitt, fühlt sich glücklicher als der Durchschnitt. Bei mehr Besitz fällt die Glückskurve wieder ab: Superreiche sind nicht automatisch superglücklich.

Und manche Biografien, so zeigen Studien, belegen das Märchen vom „Hans im Glück“. Erst wenn man nicht mehr an seinem Besitz hängt, fühlt Mann/Frau sich frei.

Macht verschenken frei?

Wie der Milliardär, der aus freien Stücken alles verschenkt hat und sich heute in seiner nur 25 Quadratmeter großen Berghütte glücklicher und freier fühlt als mit Segelflugzeug, Luxusvilla und großem Vermögen. Treffende Worte:

„Vermögend ist der, der das vermag, was er möchte.“

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    Weg mit dem Müll – Teil 4: Besitz macht nicht glücklich: Manche Menschen wollen viel, manchen ... #Beruf #Bildung

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