Monster-Studie zu Recruiting-Trends 2015: Mobile Recruiting DER Trend der Zukunft



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Best of HR – Berufebilder.de® – Verlag, eingetragene Marke, eLearning on Demand Plattform, News-Dienst der deutschen Top20-Bloggerin & Beraterin Simone Janson, referenziert in ARD, ZEIT, Wikipedia.
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Eine wachsende Diskrepanz diagnostizierte Prof. Dr. Tim Weitzel bei der Vorstellung seiner Studie Recruiting Trends des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Karriereportal Monster.

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Hier schreibt für Sie: Simone Janson ist Verlegerin, deutsche Top20 Bloggerin & Beraterin für HR-Kommunikation. Profil

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Personaler selektieren anders als Fachabteilungen

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Wie groß die Diskrepanzen zwischen Personal- und Fachabteilung sein können, zeigt dieses: Die Auswahlkriterien beider Abteilungen unterscheiden sich oft erheblich - Beispiel IT-Branche, wo aufgrund der spezifischen Fachkenntnisse nicht ganz einsichtig ist, warum ein Personaler das Bewerbungsgespräch führt, das umso mehr, dass dieses Gespräch auch für Bewerber häufig ein Lackmustest ist, ob das Unternehmen zu ihnen passt.

Die IT-Branche ist hier überhaupt ein guter Indikator für zukünftige Trends, weil sie aufgrund des digitalen Wandels erheblich stärker und schneller reagieren muss. So sind hier beispielsweise die Ansprache von Mitarbeitern zur Recruitierung neuer Mitarbeiter und entsprechende Belohnungssysteme deutlich stärker ausgeprägt als in anderen Branchen.

Social Media Recruiting

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Interessant ist die unterschiedliche Beurteilung von Social Media Recruiting & Mobile Recruiting. Bei der Einführung von Social Media wurde dieses noch skeptisch beäugt. Mittlerweile ist es im Recruiting angekommen und wird als wichtiges Element wahrgenommen, das jedoch entsprechend Aufwand bedeutet. Vor allem müsste sich, so die Einschätzung, für eine Erfolgreiche Durchführung noch in vielen Fällen die Unternehmenskultur ändern.

Ähnlich wie im Vorjahr beurteilt die Mehrheit der Befragten den Einsatz von Social Media zu Rekrutierungszwecken als positiv (64,2 Prozent). Mehr als die Hälfte haben Social-Media-Aktivitäten bereits mit anderen Personalbeschaffungsaktivitäten abgestimmt (54,3 Prozent). Rund ein Drittel hat eine explizite Social-Media-Rekruitierungsstrategie eingeführt (32,3 Prozent) und einen entsprechenden Redaktionsplan definiert (35,4 Prozent).


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Mobile Recruiting

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Weit weniger skeptisch wird das Thema Mobile Recruiting betrachtet. Smartphones und Tablets sind gängige Kommunikations- und Informationsmedien bei der Stellensuche. Etwa acht von zehn der befragten Unternehmen sind der Ansicht, dass die zunehmende Nutzung von mobilen Endgeräten in Zukunft einen großen Einfluss auf die Rekrutierung haben wird.

Drei Viertel aller befragten Großunternehmen erachten die Ansprache über mobile Endgeräte als sinnvoll. Über die Hälfte erwarten, dass Kandidaten sich zukünftig vermehrt über mobile Endgeräte bei ihnen bewerben werden.

Mobile Recruiting im Mittelstand

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Unbenommen der Tatsache, dass auch Mittelständler mobiles Recruiting für wichtig erachten, ist ist die Umsetzungsrate dort noch besonders gering. Eines zeigt die Studie aber auch: Von der Situation, dass der Bewerber zu Hause lässig auf dem Sofa mit dem Handy mal eben seine Bewerbung raushaut, sind wir noch weit entfernt.

Denn Jobthemen sind, so die Denkweise, ernste Themen, für die man auch nochmal kurz den Computer extra hochfährt. Und sie werden auch klassicherweise am liebsten mit Computer oder Notebook betrieben. Wenn sich das ändert, dann könnte es sein, dass mobile Bewerbungen zunehmen. Bislang haben nur 15 Prozent der Bewerber welche bekommen. Worin genau eine mobile Bewerbung besteht, differenziert die Studie nicht.

Dementsprechend könnte die Bewerbung der Zukunft anders aussehen, als wir das heute kennen: Kurzprofile, eine Auflistung persönlicher Kontakte und ein kurzer Lebenslauf gewinnen an Bedeutung. Bewerbungsvideos, Fotos oder Anschreiben, also alles, was mobil komplizierter zu übermitteln ist, könnten hingegen wegfallen.

Die Kernergebnisse der „Recruiting Trends 2015“ im Überblick

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  1. Weiterhin wachsender Personalbedarf: Die Hälfte der deutschen Unternehmen erwartet, Ende des Jahres mehr Mitarbeiter zu beschäftigen.
  2. Schwierige Besetzbarkeit von Stellen: Der Fachkräftemangel bleibt eine große Herausforderung. Eine Prognose der zu besetzenden Stellen zeigt, dass 34,1 Prozent nur schwer und fünf Prozent nicht zu besetzen sein werden.
  3. Online-Recruiting-Kanäle beliebt: Online-Kanäle haben weiterhin die größte Bedeutung für Stellenanzeigen. Neun von zehn Stellen werden auf der eigenen Unternehmens-Webseite veröffentlicht. Zusätzlich schreiben 70 Prozent der Unternehmen ihre Anzeigen auf Internet-Stellenbörsen aus.
  4. Einstellungen resultieren meist aus zwei Kanälen: zu jeweils 37,3 Prozent resultieren die tatsächlichen Einstellungen aus rekrutierten Kandidaten von den Unternehmens-Webseiten und den Internet- Stellenbörsen. .


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  1. Sven Kerkamm

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  2. Katharina Iten

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  3. Ralf Tometschek

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  5. Fabian

    Bewerbung über mobile Endgeräte?
    Ich denke die Qualität der Bewerbungen wird darunter enorm leiden.

    • Vanessa Hindinger

      Absolut nicht !
      Vllt ist es nicht für jede Branche das Richtige, aber warum sollte gerade für den Online / IT / Webdesign / Journalisus -Markt nicht via Social Media recruitet werden?
      Ich bin Geisteswissenschaftlerin und suche momentan meinen ersten Job / Volontariat in genau diesen Bereichen - was liegt also näher, als sich im Internet und auf sozialen Plattformen zu präsentieren? Somit kann man doch gleich zeigen, wer man ist und vor allem, was man kann.

      Liebe Grüße

      • Simone Janson

        Liebe Frau Hindinger,
        danke für den Kommentar. Gerade als Geisteswissenschaftler mit einem für viele Arbeitgeber unklaren Fähigkeiten-Profil finde ich Soziale Netzwerke unverzichtbar. Genau darüber haben wir bei der Präsentation der Studie auch geredet: Wie sinnvoll und zeitgemäßg Stellenanzeigen eigentlich heute noch sind, in einer Zeit, da die (technischen) Anforderungen im Job schneller voranschreiten als Ausbildungen mithalten können und in Stellenanzeigen oft nur unklare Anforderungsprofile zum Ausdruck gebracht werden können. Dazu hier ein ausführlicher Beitrag.

  6. Big Sasquatch

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  7. kanzlei-job

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  8. Ralf Tometschek

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