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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einem einzigartigen Buch-Konzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

Offenlegung & Bildrechte:  Bildmaterial erstellt im Rahmen einer kostenlosen Kooperation mit Shutterstock. 
Redaktionelle Bearbeitung: Dieser Beitrag wurde zur Veröffentlichung auf Best of HR – Berufebilder.de® überarbeitet und inhaltlich für das Format angepasst von Simone Janson. Alle Beiträge von Simone Janson

Text stammt weitestgehend aus dem Buch: “Der Karriereführerschein: Erfolgstipps für alle, die anfangen zu arbeiten” (2011), erschienen bei Campus Verlag, Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Verlags.

Best of HR – Berufebilder.de®Hier schreibt für Sie: Prof. Dr. Martin-Niels Däfler lehrt an der Hochschule für Oekonomie und Management (FOM) in Frankfurt am Main.Däfler, geboren 1969, studierte BWL und ist seitdem als selbständiger Kommunikations- und Marketingberater und Trainer tätig – zu seinen Kunden zählen sowohl große als auch mittelständische Unternehmen sowie zahlreiche Verbände und Akademien. Seit Anfang 2010 ist er Dozent an der Hochschule für Oekonomie und Management (FOM) in Frankfurt am Main. Zu seinen Veröffentlichungen gehört u.a. “Der Karriereführerschein – Erfolgstipps für alle, die anfangen zu arbeiten”. Alle Texte von Professor Dr. Martin-Niels Däfler.

Moderate Disziplin üben: Ein-Tag-eine-Woche-ein-Monat-Regel

  • Karriereplan – Bewerben für Führungskräfte {+AddOn nach Wunsch}
  • Streiten. Konflikte lösen & vermeiden {+AddOn nach Wunsch}
  • Gib die Arbeit ab! Delegieren als Anti-Stress-Methode Nr. 1 {+AddOn nach Wunsch}
  • Widerstandsfähig durch jede Herausforderung {+AddOn nach Wunsch}
  • Sich richtig gut Verkaufen statt nur Bewerben – Geheime Tricks für die Jobsuche {+AddOn nach Wunsch}
  • Immer mit dem Kopf durch die Wand! Unmögliche Ziele erreichen {+AddOn nach Wunsch}
  • StartUp Exit vom Gründen zum Verkauf {+AddOn nach Wunsch}
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  • GO DO! Projekte & Ideen gegen Widerstand umsetzen Ziele erreichen {+AddOn nach Wunsch}
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  • Neu in der Führungsrolle {+AddOn nach Wunsch}
  • Gut Angezogen Unterwegs {+AddOn nach Wunsch}
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  • Mindset Shift! Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt {+AddOn nach Wunsch}
  • Stresskiller Extrem {+AddOn nach Wunsch}

In unserer Welt regiert der Selbstoptimierungswahn und Disziplin scheint der Schlüssel zum Erfolg für vieles. Aber bedeutet das nun immerwährenden Verzicht? Die Ein-Tag-eine-Woche-ein-Monat-Regel hilft.

Disziplin

Wieviel Disziplin muss sein?

Neulich saßen wir mit zwei befreundeten Paaren aus der Nachbarschaft gemütlich bei einer Flasche Wein zusammen. Nachdem niemand mehr fahren musste, blieb es nicht bei einer Bouteille, sondern es wurden deren weitere entkorkt.

Irgendwann, die Zungen waren schon etwas schwerer, kamen wir auf das Thema Alkoholkonsum im Alltag zu sprechen. Jeder am Tisch offenbarte seine Trinkgewohnheiten. Nein, wir sind keine Runde von Alkoholikern, wohl aber lieben wir alle einen guten Tropfen, und das nicht nur an hohen Festtagen.

Wie verfällt man nicht der Sucht?

Wein und Bier haben nun die unangenehme Angewohnheit, bei regelmäßiger Aufnahme zu Abhängigkeit zu führen. Dessen sind wir uns natürlich bewusst, und so diskutierten wir auch über die besten Gegenmittel, um nicht der Sucht zu verfallen.

Besonders gut gefiel mir ein Ratschlag, den Dirk von seinem Hausarzt bekommen hatte. Der meinte nämlich, es sei schon okay, wenn man moderat Sauvignon blanc oder Rioja genösse, man solle aber alkoholfreie Zeiten einlegen, und zwar einen Tag pro Woche, eine Woche im Monat und einen Monat im Jahr.

Regeln – aber bitte nicht absolutistisch

Ohne die medizinische Wirksamkeit dieser Empfehlung beurteilen zu können, gefällt mir die Regel, da sie nicht absolutistisch daherkommt. Sie erlaubt mehr, als sie verbietet, zwingt dennoch zur Disziplin und erinnert spätestens nach sechs Tagen daran, sich mal wieder in Zurückhaltung zu üben.

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Ich finde, dass sich die Ein-Tag-eine-Woche-ein-Monat-Regel wunderbar auch für andere Genuss- und Suchtmittel sowie unschöne Eigenarten eignet, wie etwa das Naschen beim Fernsehen oder das Fingernägelkauen.

Wie die Regel zum entspannten Leben beiträgt

Inwiefern kann diese Regel zu einem entspannteren Leben beitragen? Indem wir bewusst solche “Pausen” einlegen, schärfen wir unsere Selbstwahrnehmung und üben uns in Disziplin – beides wichtige Voraussetzungen, um zum inneren Gleichgewicht zu finden.

Und genau diese Regel können Sie auch auf Ihr Ablagesystem anwenden. “Uff, wo ist nur…” – kennen Sie das? Wenn Sie auch zu denen gehören, die in verschiedenen Ablagesystemen immer wieder Sachen suchen, dann organisieren Sie Ihre Ablage doch wie die Kessler-Zwillinge.

Bekannt für absolute Sychronität

Für all jene unter meinen Lesern, die Schlaghosen und Wählscheibentelefone nicht mehr kennen, kurz zu Erläuterung: Die 1936 geborenen Zwillingsschwestern Alice und Ellen Kessler waren zwischen den 1950ern und 70ern sehr bekannte Revuetänzerinnen, die nicht nur in Deutschland, sondern sogar in Amerika große Erfolge feierten.

Ihr Markenzeichen waren ein brillant-synchroner Tanzstil und ihre frappierende Ähnlichkeit. Fremde konnten sie nur schwer auseinanderhalten – sie glichen einander wie ein Ei dem anderen. Und genauso sollte es auch bei der Struktur Ihres Ablagesystems sein.

3 verschiedene Ablagesysteme

Die meisten Büroarbeiter müssen mit mindestens drei verschiedenen Ablagesystemen arbeiten:

  1. der klassischen Papierablage, also Hängemappen, Ordner, Stehsammler…
  2. der Ordner-Struktur in ihrem eMail-Programm (wie Outlook oder Lotus Notes) sowie
  3. den Verzeichnissen auf ihrem PC.

Wer suchet, der findet… oder?

Da gibt es nun beispielsweise einen Vertragsentwurf, der mit einem Textverarbeitungsprogramm erstellt wurde und auf der Festplatte schlummert.

Die zugehörige interne und externe eMail-Korrespondenz lagert in Outlook und der unterschriebene Papiervertrag in einem Ordner. Wenn nun zu diesem Vertrag Fragen auftreten, muss man alle drei Quellen anzapfen, um die nötigen Informationen zu erhalten.

Wie man sich besser organisieren kann

Leicht tut sich da derjenige, der ein einheitliches Ablagesystem verwendet. Lange suchen muss hingegen derjenige, der den physischen Vertrag im Ordner “Kunden G – L” verstaut hat, die eMails im Verzeichnis “Verträge” aufbewahrt und die digitalen Entwürfe unter “Verschiedenes” abgelegt hat.

Deshalb meine Empfehlung: Verwenden Sie für alle Ablagesysteme eine identische Struktur beziehungsweise Gliederung.

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4 Antworten zu “Moderate Disziplin üben: Ein-Tag-eine-Woche-ein-Monat-Regel”

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