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Mitarbeiter-Motivation für Führungskräfte – Teil 5: Schlafmützen mitziehen



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Im Kontext der persönlichen Rolle stellt sich auch die Frage, wo die eigenen Grenzen liegen. Auch Sie haben mit Sicherheit den einen oder anderen Mitarbeiter, bei dem Sie das Gefühl haben, er würde diesen ›Los! Motivier mich!‹-Virus in sich tragen.

motivation


Hier schreibt für Sie: Michael Hübler ist Diplom-Pädagoge, Coach und Berater. Profil

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Von Nägel-Lackierern & Fisch-Essern

Da stellt sich die Frage: Wie hole ich sogenannte beleidigte Leberwürste und andere tragische Gestalten mit ins Boot? Wie gehe ich mit Mitarbeiterinnen um, die »gerade nichts tun können, weil sie sich die Nägel lackiert haben« (Zitat einer Seminarteilnehmerin)?

Was mache ich mit Mitarbeitern, die glauben, nach der letzten Änderung im Betriebsablauf alle Rechte der Welt zu haben, den Tag gerade so über die Runden zu bringen, mit einem Blick, als würde ein Nichtschwede einen Surströmming essen?

Surströmming ist vergorener schwedischer Fisch, der einen unerträglichen Geruch ausströmt. Wikipedia schreibt dazu: »In Deutschland verspritzte zu Weihnachten 1981 eine Mieterin im Treppenhaus und im Garten Surströmmingbrühe. Ihr wurde fristlos gekündigt. Das Landgericht Köln bestätigte die Kündigung, nachdem in der mündlichen Verhandlung eine Dose Surströmming geöffnet wurde.«

Achtung schwarzer Peter

Viele Führungskräfte im sozialen und öffentlichen Bereich können ein Lied von solchen Kollegen singen. Doch auch in anderen Branchen gibt es hier und da einen Schwarzen Peter, der Ihnen das Führen und Motivieren nicht unbedingt einfacher macht.

Damit Sie mich nicht falsch verstehen: 70 bis 80 Prozent der Mitarbeiter sind in der Regel hoch bis sehr hoch motiviert. Sie haben sich offensichtlich den richtigen Beruf ausgesucht und brauchen nur die passenden Rahmenbedingungen, um durchzustarten oder einen guten Job zu machen. Aber es gibt auch die anderen.

Wenn Hopfen & Malz verloren ist

Und jeder dieser Mitarbeiter braucht etwas anderes, um ein Mindestmaß an Leistung abzuliefern. Manche müssen Sie nur ein wenig anstupsen, und es läuft wie von allein. Andere brauchen zehn Mal am Tag ein offenes Ohr und einige warmherzige Worte und für wieder andere ist Hopfen und Malz verloren. So leid es einem tut.

Aber es gibt solche erhellenden Momente, in denen wir uns eingestehen müssen, dass es im Umgang mit manchen Mitarbeitern nur noch darum gehen kann, das Schlimmste zu verhindern und sich erwachsen auf einen Modus Vivendi zu einigen, insbesondere wenn eine Kündigung, aus welchen Gründen auch immer – von mangelnden Alternativen bis zur Vetternwirtschaft – keine Option ist.

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