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Besser Arbeiten, Infos nach Wunsch: Wir geben Ihnen Informationen, die Sie wirklich brauchen und engagieren uns für eine bessere und ökologische Arbeitswelt. Als Verlag Best of HR – Berufebilder.de® mit einzigartigem Buchkonzept und eKursen bieten wir über 20 Jahre Erfahrung im Corporate Publishing – mit Kunden wie Samsung, Otto, staatlichen Institutionen. Verlegerin Simone Janson leitet auch das Institut Berufebilder Yourweb, das u.a. Stipendien vergibt, und gehört zu den 10 wichtigsten deutschen Bloggerinnen, referenziert in ARD, FAZ, ZEIT, WELT, Wikipedia.

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Hier schreibt für Sie:

dirk-rauh Dirk Rauh ist Trainer sowie studierter Wirtschaftswissenschaftler und Psychologie.Rauh, 1965 geboren und in einer schwäbischen Kleinstadt aufgewachsen, studierte BWL nach Abschluss der Fachhochschulreife mit integrierter Lehre. Er lebte mehrere Jahre in den USA, wo er sich in den Bereichen Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung weiterbildete.Sein Psychologiestudium schließt er im Sommer 2014 ab. In Deutschland wagte er vor über 20 Jahren den Sprung in die Selbständigkeit als Trainer und Seminaranbieter für Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung und NLP. Er berät und begleitet Mitarbeiter und Führungskräfte bekannter Unternehmen und Organisationen.Ab 2001 entwickelte er sein Seminarkonzept „Einsich-T” auf der Grundlage der „Percept”-Methode von Hannah und Jake Eagle (USA) und bietet offene und firmeninterne Seminare, Workshops und Trainings-on-the-Job und hält Vorträge. Er lebt in Reutlingen. Mehr Informationen unter www.dira-seminare.de Alle Texte von Dirk Rauh.

Minimalismus: Besitz macht nicht glücklich

Manche Menschen wollen viel, manchen Menschen reicht weniger. Dazu kommt, dass viele Dinge, die einen vermögend machen, nicht käuflich sind. Und wie jeder weiß, das letzte Hemd hat keine Taschen.

aufraeumen

Wie wichtig ist Besitz?

Mancher Besitz ist lebensnotwendig oder/und macht das Leben einfacher: ein Dach über dem Kopf, Essen, Kleidung, Ersparnisse. Mancher Besitz ist reiner Luxus: eine teure Handtasche, ein rassiger Sportwagen, ein Ferienhaus am Meer mit schicker Yacht.

Dazwischen gibt es viele Abstufungen. Was manche für lebensnotwendig halten, ist in anderen Regionen dieser Welt unvorstellbarer Luxus. Für viele gilt: Besitz symbolisiert Macht und Erfolg. Kleider machen Leute – Besitz auch.

Wie wohlhabend Sind Sie?

Haben Sie Lust auf ein Experiment? Dann nehmen Sie Stift und Papier
und beantworten folgende Fragen:

  • Schätzen Sie einmal, wie viele Gegenstände Sie besitzen.
  • Welche 20 Dinge brauchen Sie täglich? Was haben diese gekostet?
  • Welche 5 Dinge brauchen Sie nur einmal im Monat? Was haben diese gekostet?
  • Welche 5 Dinge brauchen Sie nur einmal im Jahr? Was haben diese gekostet?
  • An welchen 5 Dingen hängen Sie wirklich? Aus welchem Grund?
  • Um welche 5 Besitztümer sorgen Sie sich am meisten und haben Angst, diese zu verlieren?
  • Welche Besitztümer befriedigen Sie, machen Sie zufrieden?
  • Was schätzen Sie: Auf wie viel Prozent Ihres Besitzes könnten Sie verzichten?

Was sagt Ihr Gefühl

Stellen Sie sich in einem weiteren Schritt einfach mal die folgenden Fragen:

Tipp: Text als PDF (bitte Anleitung lesen!) oder zu diesem Text kompletten eKurs bzw, Reihe herunterladen. Aktionen oder News per Newsletter!

  • Wie geht es Ihnen, wenn Sie sich mit den Dingen, mit denen Sie sich umgeben, die Sie brauchen, bewusst beschäftigen?
  • Empfinden Sie Gefühle des Mangels, weil Sie manche Dinge nicht besitzen?
  • Motiviert Sie das zum Ausmisten?
  • Erinnern Sie manche dieser Dinge an vergangene Zeiten?
  • Stresst es Sie, wenn Sie an einen Umzug mit all diesen Dingen denken?

Wann macht Besitz glücklich?

Es gibt interessante Studien zum Thema Besitz. Glücklich macht die Beschäftigung mit Dingen, die man noch nicht hat, aber bald besitzen möchte. Die Vorfreude und das Kaufen lösen den „Kick“ aus, weniger der Besitz an und für sich.

Vielleicht geht es auch Ihnen wie vielen: Die Freude an Besitz ebbt meist schon nach einigen Monaten stark ab. Auch scheint Besitz nur bis zu einem gewissen Grad glücklich zu machen.

Wie Hans im Glück

Wer ungefähr doppelt so viel Besitz hat wie der Bevölkerungsdurchschnitt, fühlt sich glücklicher als der Durchschnitt. Bei mehr Besitz fällt die Glückskurve wieder ab: Superreiche sind nicht automatisch superglücklich.

Und manche Biografien, so zeigen Studien, belegen das Märchen vom „Hans im Glück“. Erst wenn man nicht mehr an seinem Besitz hängt, fühlt Mann/Frau sich frei.

Wie Entmüllen die Lebensqualität steigert

Dei geht es nicht nur ums aufräumen: Es geht um Illusionen, vermeintliche Garantien, um Einsichten, um das Leben im hier und jetzt – und immer wieder um Lebensqualität und Selbstverantwortung.

Seien Sie sich immer bewusst: Ihre Gedanken und Gefühle beeinflussen auch Ihre körperliche Befindlichkeit. Und gleichzeitig beeinflusst Ihr körperliches Befinden Ihre Gedanken!

Macht verschenken frei?

Wie der Milliardär, der aus freien Stücken alles verschenkt hat und sich heute in seiner nur 25 Quadratmeter großen Berghütte glücklicher und freier fühlt als mit Segelflugzeug, Luxusvilla und großem Vermögen. Treffende Worte:
„Vermögend ist der, der das vermag, was er möchte.“

Reinen Tisch mit dem Besitz

Könnte es sein, dass auch Sie „Besitzmüll“ angehäuft haben, der Sie daran hindert, sich glücklicher und freier zu fühlen? Könnte es sein, dass mehr Qualität bei weniger Quantität Ihr Leben vereinfachen könnte?

Spannend ist dabei der Blick über unseren kulturellen Tellerrand: Wie viel braucht ein Mensch wirklich, um glücklich und zufrieden zu sein? Die Zeit des „Reinemachens“ beginnt. Jetzt! „Bring den Müll raus!“ kann das Leben einfacher machen, Komplexität und Belastung reduzieren.

Weniger oder mehr?

Übrigens: Der Konsumklimaindex der Deutschen ist nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung auf Rekordhoch!

Während die einen zu wenig haben, boomen inzwischen Lagerräume, um Besitz unterzubringen – der Freude am Shopping, an noch mehr Besitz, steht nichts mehr im Wege. Vorausgesetzt, die Kreditkarte ist noch gedeckt.

6 Tipps für den reinen Tisch

  1. Was möchten Sie nicht mehr hören?
  2. Was haben Sie lange genug angeschaut?
  3. Was liegt Ihnen schwer im Magen?
  4. Was „stinkt“ Ihnen?
  5. Was ist Ihnen ein Dorn im Auge?
  6. Was muss endlich weg?

Mehr erfahren – unsere Bücher zum Thema

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2 Antworten zu “Minimalismus: Besitz macht nicht glücklich”

  1. JobisJob DE sagt:

    RT @Berufebilder: Weg mit dem Müll – Teil 4: Besitz macht nicht glücklich –

  2. KompetenzPartner sagt:

    Weg mit dem Müll – Teil 4: Besitz macht nicht glücklich: Manche Menschen wollen viel, manchen … #Beruf #Bildung

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