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Mind Killer – Die Top 5 Denkfallen (2/5): Hilfe, die Welt geht unter!



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Übermäßiger Pessimismus nach dem Motto „Hilfe, die Welt geht unter“ oder schlicht auch schwarz sehen oder katastrophieren, ist eine weitere Hürde, die unserem persönlichen Erfolg im Weg steht – und in Deutschland auch gerade in der aktuellen Flüchtlingsdebatte zu verfolgen ist. schwarz-sehen


Hier schreibt für Sie:

 

jens_korzJens Korz ist Persönlichkeitstrainer.

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Die Angst vor der Zukunft

Der Gedanke, dass das, was wir anpacken, am in einer Katastrophe enden wird, ist ein Mind-Killer, bei dem wir grundsätzlich davon ausgehen, dass die Zukunft etwas Unangenehmes birgt.

Daraus entsteht eine Art Angst vor dem morgen. Es widerspricht zwar jeglicher rationaler Wirklichkeit, aber einige von uns machen eben aus der berühmten Mücke gerne einen Elefanten.

Von der Mücke zum Elefanten

In uns entsteht ein Lebensgefühl der existenziellen Unsicherheit und somit wird jedes Ereignis in unserem Leben als Vorbote eines schrecklichen Untergangsszenarios erlebt.

Manche sagen auch, dass es eine typisch deutsche Denkhaltung sei, die Welt immer schlecht und angefüllt von Katastrophen wahrzunehmen. Aber wie dem auch sei, im Rahmen der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit wirkt so ein Denkfehler wie eine Bankrotterklärung.

Bankrotterklärung der Persönlichkeit

Neuorientierungen sind nahezu ausgeschlossen, denn wir befinden uns in einer Art Opferhaltung, die sich am besten mit einer allmächtigen Ohnmacht beschreiben lässt. Wir befinden uns im Opferland und können nichts dagegen tun, da jeder Versuch, aus diesem Zustand herauszukommen, gefühlt wieder in einer Katastrophe enden wird.

Ich erlebe dieses Denken bei meinen Klienten immer und immer wieder. Die Menschen kommen zu mir, weil sie unzufrieden sind, wollen jedoch die eigene Situation nicht ändern, weil sie glauben, dass die neue Situation eine noch größere Katastrophe darstellen würde.

Dieses Denkmuster sorgt für eine Art Endlosschleife, aus der sich ein Mensch nur selten alleine befreien kann.

Resignation statt Veränderungswille

Es gibt genügend Beispiele in unserem Alltag für das Katastrophendenken. Schauen Sie sich um oder schauen Sie doch mal bei sich selbst.

  • Wie viele Menschen halten an Beziehungen fest, die sie unglücklich machen?
  • Wie viele behalten ihre Jobs, obwohl sie sich dort nicht mehr wohlfühlen, nur weil sie Angst haben, die Veränderung könnte noch schlimmer sein als die Situation, die sie augenblicklich ertragen.

Achtung Hypochonder

Die extremen Formen des Katastrophendenkens gehen dazu über, dass vergangene Schrecken oder auch das Unglück, welches anderen wiederfahren ist, als sehr wahrscheinlich für das eigene Leben angenommen werden.

Ein klassisches Beispiel für Katastrophendenker stellen Hypochonder dar, die aus jedem Wehwehchen eine totbringende Krankheit machen. Katastrophendenken versetzt die Menschen in Angstzustände, welche sie lähmen und passiv werden lassen und dies in Momenten wo das Gegenteil, nämlich Mut und Aktivität, gefragt ist.

Daher: Haben Sie Mut zur Veränderung. Auch und gerade in scheinbar ausweglosen Situationen.

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