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Wie Menschenkenntnis bei der Personalsuche hilft: Nur keine Fehlbesetzung!


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Jeder Personaler kennt das Problem: Den passenden Kandidaten für den Job finden, am besten einen der Hundert-Prozent ins Anforderungsprofil passt. Was da hilft: Menschenkenntnis. Sagt Executive Search – Experten Ronald May: Er zeig in diesem Buch, wie man passende Kandidaten findet und Fehlbesetzungen vermeidet.

Übrigens: Eine Übersicht über die wichtigsten Neuerscheinungen & Bücher im Bereich Karriere finden Sie in unserer Rubrik Business-Bestseller!


Hier schreibt für Sie:

 

38Wolfgang Hanfstein ist u.a. Mitbegründer und Chefredakteur von Managementbuch.de, der führenden Buchhandlung für Führungskräfte, Unternehmer und Selbständige.

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Strategien und Taktiken gegen Fehlbesetzungen

Kaum eine Führungskraft, die noch nie mit einer Fehlbesetzung konfrontiert war: Eine Position ist neu besetzt. Bald stellt sich ein ungutes Gefühl ein. Nach geraumer Zeit ist gewiss, dass der oder die Falsche eingestellt wurde.

Eine teure Erfahrung für Unternehmen! Jetzt muss der gesamte Auswahlprozess von vorne beginnen – bis endlich der passende Kandidat gefunden ist.

Pragmatisch und gespickt mit Berater-Erfahrung

Wer möchte da nicht ein Menschenerkenner sein und auf Anhieb den passenden Kandidaten finden? Wie das gelingt, zeigt der langjährige Experte im Executive Search, Ronald May. Indiesem Buch geht er das Thema einerseits sehr pragmatisch, andererseits sehr reflektiert und mit einem großen Wissen darüber, wie Menschen „ticken“, an.

Dass seine Personalberatung werteorientiert ist, bräuchte Ronald May eigentlich nicht extra schreiben. Im gesamten Buch schwingt der wohlwollende Respekt mit, den der Berater anderen Menschen – seien es Kandidaten oder Entscheider – entgegenbringt.

Eine typische Falle: der Halo-Effekt

Bestimmte Überzeugungen und Verhaltensweisen von Personalern – so zeigt der Autor im ersten Teil – sind der Grund, warum sie manchmal den „Falschen“ erwischen. Dazu zählt der sogenannte „Halo-Effekt“, der bewirkt, dass man einzelne Beobachtungen auf die ganze Persönlichkeit überträgt.

Das führt dazu, dass einem Kandidaten zu viel oder zu wenig zugetraut wird. Tritt ein Bewerber zum Beispiel sehr eloquent und selbstsicher auf, neigt mancher Entscheider dazu, ihm eine schwierige Führungsaufgabe zuzutrauen.

Was führt zu Fehleinschätzungen?

May zeigt an vielen Beispielen, wie solche undähnliche Überzeugungen zu einer völlig falschen Einschätzung des Bewerbers führen können. Erst wenn man sich solche Mechanismen bewusst gemacht hat, kann man sich der eigentlichen Aufgabe widmen: tatsächlich den „Richtigen“ zu finden.

Darum geht es im Kern des Buches, dem zweiten Teil. Mit der unternehmerischen Mitverantwortung der Personaler, dem Blick der Personaler aus vielen Perspektiven, dem aktiven Umwerben von Kandidaten und dem Anregen des Kandidaten zur kritischen Selbstbefragung sind nur einige Highlights des zweiten Teils genannt.

Erhellende Einsichten für Führungskräfte und Kandidaten

Wohltuend, dass sich der Autor nicht mit langen Vorreden und Allgemeinplätzen aufhält, sondern direkt ins Thema einsteigt. Als Leser sind Sie gleich mittendrin im Alltag der Personalentscheider und -berater. Dafür sorgen viele spannende und interessante Fallgeschichten aus Mays langjähriger Beraterpraxis, die äußerst realitätsnah illustrieren: So soll es laufen – und so nicht.

Fazit: Eine Garantie für die richtige Stellenbesetzung gibt es nicht. Überall, wo Menschen im Spiel sind, bleibt ein Restrisiko. Das lässt sich aber mit Hilfe diesesBuches auf ein geringes Maß reduzieren. „Die Menschenerkenner“ ist von der ersten bis zur letzten Seite fundiert, humorvoll und teils so spannend wie ein Krimi geschrieben.

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