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Der Mensch im Business 3/3: Mit Emotionen richtig umgehen – 4 Grundsätze



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Veränderungen in Unternehmen lösen Emotionen aus. Meist sind diese  zunächst negativ: Angst oder Hilflosigkeit sind häufig größer als Vorfreude oder Hoffnung. Diese Gefühle dürfen nicht platt gemacht und übergangen werden. Soll ein Veränderungsprozess gelingen, ist der richtige Umgang mit den Emotionen der betroffenen Mitarbeiter ein wesentlicher Baustein.

Emotionen


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Marcus König_quadrat Marcus König ist Berater und Coach.

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Mensch statt Prozess

Empathie, Wertschätzung, Persönlichkeit werden oft nur einmal im Jahr in Mitarbeiter- oder Führungsgesprächen gebraucht. Der Prozess sieht das so vor! Vergessen oder wissentlich übersehen wird dabei:

Bilden Wertschätzung und Vertrauen kombiniert mit der Ausrichtung an Nutzen und Sinn die Basis, laufen Veränderungen deutlich erfolgversprechender ab. In Prozesse oder Methoden packen lässt sich das nur schwerlich. Und auch Tools können nur unterstützen. Folgende vier Grundsätze helfen dabei, mit Emotionen richtig umzugehen:

1. Emotionen erkennen

Zunächst gilt es die Fähigkeiten zu entwickeln Emotionen zu erkennen und richtig zuzuordnen.

  • Erleben wir gerade Frust?
  • Oder ist es eher Trauer?
  • Oder gar Angst?

Um fokussiert damit umgehen zu können, ist es wichtig die erfasste Emotion richtig zu deuten. Es nützt dem Betroffenen nichts, ihm die Angst nehmen zu wollen, obwohl er selbst eher Trauer verspürt. Wird dagegen auf seine Trauer eingegangen, ist ein guter Anfang für den Umgang mit Emotionen gemacht.

2. Emotionen zulassen

Es ist hilfreich eine Kultur zu schaffen, in der Emotionen erlaubt sind. Niemand muss sich schämen oder gar verstecken, wenn seine Emotionen deutlich zum Vorschein kommen. Durch dieses Wissen erlangt ein Team das Gefühl, dass damit gemeinsam umgegangen wird. Die Emotionen werden ernst genommen und nicht als Schwäche abgetan, sondern als Stärke begriffen.

3. Emotionen thematisieren

Über die Emotionen muss auch geredet werden. Dabei spielt das Wie eine entscheidende Rolle: Vorsichtig, aber offen und vor allem nicht wertend. Kommuniziert werden sollte sowohl mit den unmittelbar betroffenen Kollegen als auch mit dem gesamten Team, damit das Umfeld eingebunden wird.

  • Wer hat also noch Bedenken, Sorgen, Ängste, Frust?
  • Wer fühlt Ähnliches?

Entscheidend sind Begründungen für die Emotionen. „Das ist doch alles Mist“ ist zwar ein emotionaler Ausbruch, allerdings fehlt der Ansatzpunkt. Um diesen herauszufinden sollte man nachhaken:

  • Was ist Mist?
  • Woran machst er/sie das fest?
  • Wie zeigt sich das?

4. Maßnahmen ableiten und umsetzen

Abschließend sollten mit allen beteiligten Personen möglichst konkrete Maßnahmen vereinbart werden. Führungskräfte, die zeigen wie wichtig ihnen das Thema ist, indem sie sich damit strukturiert beschäftigen, binden nicht nur die Person mit ihrer individuellen Emotion ein, sondern auch die anderen aus dem Team. Kleine Diskussionsgruppen können sich untereinander stärken und stützen sowie voneinander lernen. Den Maßnahmen nachzugehen, sich den Fortschritt zeigen zulassen und bei Bedarf einzugreifen, sollte dabei selbstverständlich sein.

Nach getaner Arbeit ist es ein durchaus erhebendes Gefühl am Abend an seinem Teich zu sitzen, Flora und Fauna zu bewundern, einen guten Tropfen zu genießen und den Fröschen zuzuhören. Das Dranbleiben hat sich gelohnt!

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