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Meetings an einer archäologischen Grabungsstätte: Carnac in der Bretagne


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Offenlegung & Bildrechte: Air France unterstützt uns bei Flugreisen. Relais du Silence hat bei einigen unserer Recherchereisen die Kosten für unsere Hotelaufenthalte übernommen.  Bildmaterial im Rahmen einer Kooperation kostenlos zur Verfügung gestellt von Shutterstock. Bild-Location: Tumulus St. Michel, Carnac, Bretagne, France.

In der Südbretagne befindet sich eine der wichtigsten historischen Stätte Frankreichs: Carnac. Die 4227-Einwohner-Gemeinde ist berühmt für ihre 3000 steinzeitlichen Menhire und den größten Tumulus auf dem europäischen Festland. Gleich daneben bietet sich das gleichnamige Hotel du Tumulus für Meetings und Seminare an – praktisch an der Ausgrabungsstätte.

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Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Die Steinreihen

Die Steinreihen aus einzeln stehenden Menhire und die Dolmen aus Granit wurden im Neolithikum erreichtet und datieren ungefähr auf die Zeit zwischen 4500 und 3300 vor Christus. Sie bilden die Gruppen von Kerlescan, Le Menec und Kermario und erstrecken sich auf eingezäunten Wiesen über drei Kilometer.

Ursprünglich waren es 3000 Steine, die zwischen 0,5 und 4,0 m hoch sind. In der Maison des Mégalithes au Ménec, ein eigens für diesen Zweck gebautes Besucherzentrum, können Führungen gebucht und Informationen zu den Steinreihen gefunden werden. Abgesehen von seiner historischen Bekanntheit ist Carnac heute auch bekannter Bad- und Strandort, der vor allem in den Sommermonaten sehr belebt ist.

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Der größte Grabhügel Europas

Gut drei Kilometer südlich der Steinreihen liegt der Tumulus St. Michel, der größte Grabhügel auf dem europäischen Kontinent mit einer Länge von 125 m und einer Breite von 60 m. Er ist etwa 10 m hoch und enthält Steinkisten und einen Dolmen, die früher einmal öffentlich zugänglich waren, jedoch mittlerweile wegen Einsturzgefahr für die Öffentlichkeit gesperrt sind.

Auf der Spitze des Grabhügels befindet sich eine Kapelle für den Erzengel Michael und ein Steinkreuz mit einer malerischen Aussicht über den Golf von Morbihan – zur Zeit leider ebenfalls nicht zugänglich.

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Zacharie Le Rouzic

Die Geschichte Carnacs ist eng mit dem Archäologen und Prähistoriker Zacharie Le Rouzic verbunden, der gemeinsam mit James Miln Namensgeber für das prähistorische Museum Carnacs ist. Le Rouzics Forschung trug maßgeblich dazu bei, dass die historische Bedeutung der Steinreihen erkannt wurde und das Monument konserviert wurde.

Zacharie hatte den Tumulus St. Michel ergraben und und das Land drumherum gekauft und hier ein kleines Besucherzentrum eröffnet. 1901 zog er mit seiner Familie in das Haus mit Namen „Kerdolmen“. In den 20ern eröffnete seine älteste Tochter Julienne das Hotel of the Saint-Michel Tumulus, das in den 30ern von ihrer jüngeren Schwester Josephine übernommen wurde.

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Hotel du Tumulus

Aus dieser Zeit stammt auch der schöne Panoramaspeisesaal des Hotels. In den 70ern kamen Bungalows, private Gärten und ein Pool hinzu. Der wurde später erweitert duch einen kleinen Wellnessbereich mit 2 Wellness-Kabinen, einem Dampfbad und einem Whirlpool.

1979 wurde das Hotel du Tumulus von Josephines Enkelin Gwénaëlle Wilhelm, damals 18, übernommen. Sie führt das Hotel bis heute. Seit 2006 gehört das Hotel zur Kooperation der Relais de Silence-Hotels.

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Zimmer & Suiten

Die 18 Zimmer und 6 Suiten sind schlicht aber, gemütlich mit Massivholzmöbeln eingerichtet – selbst im Badezimmer – und in Pastelltönen gestaltet. Die Preise variieren nach Saison und Ausstattung: Sie starten bei 66 Euro im Herbst, können im Sommer aber an 200 Euro heranreichen, die Suiten liegen noch darüber.

Einige Zimmer haben direkten Meerblick, die anderen gehen auf den Garten. Das Haus verfügt über einen recht gut funktionierenden ADSL-Anschluss, der auf den Zimmern aber leider nur gegen Aufpreis vorhanden ist und in Bar, Salon und Restaurant und natürlich dem Meetingraum kostenlos genutzt werden kann.

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Meetings und Seminare

Selbiger, der sogenannte Hortensien-Raum, bietet, je nach Bestuhlung, Platz für maximal 50 Personen. Allerdings lässt sich in der Nebensaison auch der Speisesaal mit Platz für bis zu 100 Personen nutzen. Das Hotel stellt neben WLAN auf Wunsch auch einen LCD-Bildschirm, Beamer und Flipchart zur Verfügung.

Weiteres Equipment ebenso wie Cafe oder Häppchen kann nach Absprache und gegen Aufpreis angefordert werden. Gruppe sollten mindestens sechs Monate im Voraus buchen, in der Hauptsaison im Juli und August sind Seminare quasi unmöglich, weil das Hotel viele Stammgäste, darunter die Familie Rothschild, hat. Der Preis für den Seminarraum muss individuell abgesprochen werden.

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Butter in Triskell-Form

Überhaupt wird das Hotel sehr traditionell geführt, was sich zum Beispiel auch in der Küche widerspiegelt, die aus vielen lokalen Produkten besteht und daher je nach Saison variiert.

Ein nettes Detail ist die Butter: Sie wird speziell in Förmchen gegossen, um in Form eines Triskell, dem keltischen Symbol der Bretagne, serviert zu werden.

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Sehenswert bei der Anreise: Rennes

Wer es historisch mag, dem sei bei der Anreise bereits eine Besichtigung des historischen Stadtkerns von Rennes, der bretonischen Hauptstadt, empfohlen. Hier kann man die noch sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Fachwerkhäuser bestaunen – eine Bautradition, die sich in der Bretagne bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts hinein zieht.

Ebenfalls gut erhalten sind Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung wie der Turm Duchesne und das Stadttor Portes Mordelaises, die zu den bedeutendsten, erhaltenen Festungsanlagen von Rennes zählen.

Mit Airfrance kann man nach Rennes oder Nantes fliegen, dann weiter mit dem Zug bis Auray bzw. Carnac fahren, wobei der Bahnhof einige Kilometer vom Ort Carnac entfernt liegt.

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Kathedrale & Parlament

Bekannt ist die Kathedrale St. Pierre, in ihrer heutigen Form ist das dritte, an dieser Stelle errichtete sakrale Bauwerk. Die monumentale Fassade wurde 1704 fertig gestellt; das Kirchenschiff und der Chor stammen aus der zweiten Hälfte des 19. Jh.

Ebenfalls sehenswert ist das „Parlement“ aus dem 17. Jahrhundert, ursprünglich Regierungsgebäude, heute höchster Gerichtshof der Region. 1994 wurde es bei einem Brand erheblich beschädigt und wieder aufgebaut wurde.

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