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Meeting-Location in den kanadischen Rocky-Mountains: 5 mal MICE im Banff Nationalpark


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Offenlegung & Bildrechte: Destination Canada hat die Kosten für Flug und Unterkunft auf diversen Recherche-Reisen übernommen. Travel Alberta hat unsere Recherche-Reise nach Kanada durch Teil-Übernahme der Reisekosten unterstützt. Bildmaterial erstellt mit einer Systemkamera unseres Sponsors Olympus. Bild-Location: 521 Banff Ave, Banff, AB T1L 1H8, Kanada.

Die kanadischen Rocky-Mountains sind Weltberühmt. Daher bietet sich der Banff-Nationalpark als Meeting-Location an – Bären, Pumas und Elche sind quasi in Lauf-Entfernung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt indes nicht.

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Hier schreibt für Sie:

 

Simone JansonSimone Janson, Auftritte in der ARD, gelegentlich Artikel für WELT, ZEIT, WIWO, t3n, W&V, macht Best of HR – Berufebilder.de & HR-Kommunikation.

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Nationalpark – Meeting-Location mit Auflagen

Banff ist der größte Ort innerhalb des Banff-Nationalparks in der kanadischen Provinz Alberta. Mit 7.584 Einwohnern. Es liegt in einer Höhe von 1399m am Osthang der Rocky Mountains, etwa 140 km westlich von Calgary am Trans-Canada Highway.

Die besondere Lage im Banff-Nationalpark bedingt für die örtlichen Hoteliers und Unternehmen allerdings einige Auflagen: Zum Einen darf kein Hotel in Architektur und Einrichtungsstil aus der Reihe tanzen, zudem Anderen dürfen oft auch nur bestimmte, oftmals teure Materialien verwendet werden. Das mag so manches, auch das Preis-Leistungs-Verhältnis, erklären.

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Natur und Ruhe

Banff könnte ein spannendes Beispiel für ökologischen Tourismus sein, gibt sich jedoch leider sehr massentouristisch: Reisebusse und Souveniershops prägen das Stadtbild. Von Natur und Einsamkeit ist auf den ersten Blick wenig zu spüren und zu sehen.

Der Eindruck mag auch dadurch bedingt sein, dass ich zur Hauptreisezeit Anfang September da war. Dabei ist man in Banff selbst zu Fuß nur wenige Minuten von der puren Natur entfernt: Zu empfehlen ist beispielsweise ein Spaziergang zu den den pittoresken Bow-Falls oder auf direkt beim Städtchen liegenden Tunnel-Mountain.

Wer etwas länger laufen möchte, kann mit der Banff Gondola auf den Sulphur Mountain fahren, die tolle Aussicht genießen – und zum Bow River herunterlaufen – oder gleich beide Richtungen machen. Dafür sollte man jedoch einige Stunden einplanen, in denen einem aber so gut wie kein Mensch begegnen wird.

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Evening Wildlife Safari

Eine Enttäuschung war hingegen die Evening-Wildlife-Safari, veranstaltet von der Brewster-Company. Zwar konnten wir einen Vapiti-Hirsch am Straßenrand bewundern, der sich auch vom Verkehr nicht aus der Ruhe bringen ließ. Ruhig spazieren zu gehen, um so eventuell das eine oder andere Tier zu sehen, ist jedoch in einer Gruppe von 30 Leuten schlicht unmöglich.

Und auch unser kleiner Bus war eher schlecht ausgerüstet, um etwas zu sehen: Die Fenster konnte man schlicht nicht öffnen, und schlimmer, teilweise konnte man nichtmal rausschauen, weil sie nicht geputzt waren. Vermutlich hängt der Erfolg einer solchen Tour aber auch sehr stark vom Glück und dem jeweiligen Fahrer ab.

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5 Meeting-Hotels

Inmitten dieser Natur-Erlebnisse bietet die Banff Caribou Properties Ltd. diverse Hotels mit Meeting-Locations an: Das Inns of Banff, Das Ptarmigan Inn, das Rocky Mountain Resort, die Caribou Lodge, das Fox Hotel & Suites sowie – ohne Übernachtungsmöglichkeiten – das Downtown Keg Steakhouse und das Wild Bill’s.

Insgesamt über 1.000 Gäste können so untergebracht werden. Für Meetings steht in den verschiedenen Hotels mit ihrem breiten Angebot an Räumlichkeiten weitaus mehr Platz zur Verfügung:

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Platz für bis zu 1000 Gäste

So fasst das Wild Bills bis zu 550 Leute, Das Rocky Mountain Resort bietet Räume bis zu 190 Leuten. Von den Hotels habe ich mir jedoch nur die Vier-Sterne-Hotels Fox Hotel & Suites und die Banff Caribou Lodge näher angesehen.

Das vergleichsweise günstigere Fox hat 116 Zimmer und einen kleinen Board-Meetingroom. Es ist das neueste Hotel in Banff. Die Zimmer liegen allerdings alle mit Eingang und Fenster um den Innenhof mit Außentreppenhaus gruppiert. Von Privatsphäre kann keine Rede sein, ich persönlich kam mir dadurch eher vor wie in einem Motel. 199 Dollar und mehr kostet ein Doppelzimmer in der Hochsaison.

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Frühstück – inklusive oder exklusive

Im Gegensatz zu den anderen Hotels ist das kontinentale Frühstück hier inklusive, allerdings ist die Qualität auch entsprechend: Pappiges Toastbrot, Hüttenkäse, Obst aus der Dose und Waffeln, die man sich aus Fertig-Teig aus dem Spender frischt selbst machen kann. Letzeres gehört in Westkanada allerdings zum Standard. Auch Joguhrt und eine bescheidene Müsli-Auswahl steht bereit. Dazu gibt es einfachen, konzentrierten Orangensaft.

Wer es allerdings rustikal mag, dem könnte das Fox, in dem es statt ein Restaurant einen rustikalen Pub gibt, durchaus gefallen. Und es hat auch ein absolutes Highlight zu bieten: Im Untergeschoss befindet sich der wie eine Grotte gestaltete Hot Pool mit offenem Oberlicht.

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Wellness

Die einige hundert Meter weiter liegende Caribou Lodge ist hingegen das Flagschiff der Hotelgruppe: Es verfügt über 184 Zimmer, 6 Suiten mit Jacuzzi und ist deutlich luxeriöser ausgestattet. Bekannt und auch für die Gäste anderer Hotels nutzbar ist das Red Earth Spa mit Hot-Pool und kleiner Dampfsauna.

Ein Zimmer kostet in der Hochsaison pro Nacht etwa 199 Dollar, in der Nebensaison 129 Dollar. Bei Gruppen ab 5 Personen gibt es einen Rabatt. Die Suiten können bis 400 Dollar kosten. Frühstücksbüffet und WLAN gehen extra, im Hotel befindet sich zudem ein Steak House.

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Meeting- und Seminar-Räume

Das Hotel verfügt über zwei Meeting-Räume: Der Woodlands Meeting Room ist 6 mal 10 Meter groß und fasst je nach Bestuhlung bis zu 60 Personen, der kleiner Tundra Meeting Room misst 6 mal 5,5 Meter und fasst bis zu 30 Personen.

Jeder Raum ist mit Beleuchtung und einem einfachen Sound-System ausgestattet, WLAN muss in den Zimmern sowie den Meeting-Räumen optional hinzu gebucht werden. In den Meeting-Räumen gibt es Bildschirme. Eine externe Firma kümmert sich auf Wunsch im Auftrag des Hotels umd Beamer, Laptops, Licht- und Soundanlage. Die Preise seien individuell verhandelbar, hieß es auf Anfrage.

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Vorausbuchung empfehlenswert

Je nach Jahreszeit empfiehlt sich, ein halbes Jahr im Voraus anzufragen. Die Hauptzeiten für Business-Gruppen sind September und Mai bis Juni. Vor allem im Winter gibt es im Hotel auch mal Sonderpreise.

Die Unternehmen kommen aus ganz Kanada, vor allem aus den näher gelegenen Regionen wie Calgary, Edmonton oder Saskatchewan, manchmal kommen auch amerikanische Unternehnen, weiß Food-Koordinator Kristen Proctor zu berichten. Auf Anfrage kontaktiert das Hotel auch gerne Veranstalter für Ausflüge vor Ort.

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