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Markenbildung in Zeiten des Internets: Wer überleben will, braucht Fans!


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„Meine Marke“ von zeigt deutlich, wie wichtig es heutzutage ist, dass Produkte nicht mehr länger nur bestehende Kundenbedürfnisse befriedigen, sondern dazu beitragen, den eigenen Lebensstil zu definieren. Der Autor Hermann H. Wala zeigt in seinem neuen Buch die 7 Grundzutaten, die nötig sind, um eine erfolgreiche „Wir-Marke“ aufzubauen.

Übrigens: Eine Übersicht über die wichtigsten Neuerscheinungen & Bücher im Bereich Karriere finden Sie in unserer Rubrik Business-Bestseller!


Hier schreibt für Sie:

 

38Wolfgang Hanfstein ist u.a. Mitbegründer und Chefredakteur von Managementbuch.de, der führenden Buchhandlung für Führungskräfte, Unternehmer und Selbständige.

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Der wird überleben, dessen Kunden Fans werden

Es sind die üblichen Verdächtigen, die hier unter die Lupe genommen werden, um die DNA erfolgreicher Marken zu entschlüsseln. Google, Amazon und natürlich Apple. Und auf der anderen Seite kriegen einmal mehr Opel und Camel ihr Verliererfett ab.

Dass das Buch des Markenberaters Hermann H. Wala trotzdemlesenswert ist, liegt an seiner Grundthese. Demnach sind erfolgreiche und zukunftsfähige Marken „Wir-Marken“, also Marken, die über die bloße Nutzenargumentation und -garantie hinausgehen und ein „Wir-Gefühl“ zwischen Kunden und Unternehmen schaffen.

Was ein Brand erfolgreich macht

Mit diesem Grundgedanken im Gepäck klopft Wala erfolgreiche und erfolglose Unternehmen ab. Und er kann zeigen, wie entscheidend es heute ist, die Kunden nicht nur vorzüglich zu beliefern, sondern sie tatsächlich mit ins Boot zu holen.

Das muss nicht so weit gehen, die Konsumenten zum Prosumenten, also auch zum Erzeuger der Produkte, zu machen. Aber es führt kein Weg daran vorbei, die Kunden zu begeistern. Bloß, wer wollte das nicht? Hermann Wala ist nicht vermessen, verspricht keine einfachen Rezepte für diese große Aufgabe. Aber er liefert die sieben Zutaten, ohne die kein erfolgreiches Brand auskommt: Selbstverantwortung, Werte, Emotionen, Geschichten, Vertrauen, Dynamik und Positionierung.

Das Ziel: Eigener Lebenstil statt Bedürfnisse befriedigen

Hermann Wala bedient sich aus vielen Quellen. Das mag stören, wer in der aktuellen Marketing-Literatur gut bewandert ist. So wird das Thema „Emotionen“ im Wesentlichen durch die Wiedergabe der Positionen der Marketing-Experten Hans-Georg Häusel und Martin Lindstrom bestritten.

Andererseits macht Wala seine Leser so schnell mit den jüngsten Entwicklungen im Marketing vertraut. Und er liefert einige Bonbons. Denn jedes Kapitel wird mit einem hochkarätigen Interview abgeschlossen. Mit von der Partie sind namhafte CEOs und – man glaubt es kaum – Franz Beckenbauer (der, wie immer, völlig souverän).

Fazit

Das Konzept der „Wir-Marke“ schärft den Blick für die neuen Anforderungen an das Marketing. Es wird der neuen gesellschaftlichen Wirklichkeit gerecht, in der „Produkte nicht mehr nur Bedürfnisse befriedigen, sondern stärker denn je dazu dienen, den eigenen Lebensstil zu definieren.“

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